Winteraustellungen der Worpsweder Museen

Paula Modersohn-Becker Kunstpreis

Barkenhoff und Große Kunstschau
demnächst bis 7. März 2021

Der Preis des Landkreises Osterholz richtet sich an professionelle Künstlerinnen und Künstler mit biografischen Bezügen zur Metropolregion Nordwest. Der Preis soll zur Stärkung der kulturellen Identität der "Metropolregion Nordwest" beitragen und ein besonderes Augenmerk auf das aktuelle künstlerische Schaffen in Worpswede und im Landkreis Osterholz lenken.

Der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis wird 2020 zum sechsten Mal ausgelobt und hat sich seit seiner ersten Ausgabe 2010 zu einem bundesweit anerkannten Kunstpreis mit internationaler Wahrnehmung entwickelt. Mit seinen insgesamt drei Einzelpreisen – dem Haupt-, Sonder- und Nachwuchspreis – richtet sich der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis an Künstler*innen mit biografischem Bezug zum Land Niedersachsen, zum Land Bremen und/oder zu Worpswede, an Künstler*innen, die heute im Landkreis Osterholz leben und arbeiten sowie an Nachwuchskünstler*innen mit regionalem Bezug.

Die Auswahl-Jury hat sieben Künstler*innen für die Shortlist zum Hauptpreis nominiert sowie die beiden Preisträger*innen für den Nachwuchs- und den Sonderpreis benannt. Alle neuen Künstler*innen werden demnächst bis zum 7.März 2021 im Barkenhoff und  in der großen Kunstschau Worpswede mit ausgewählten Arbeiten präsentiert. 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen von COVID-19 wird es zum Schutz der Künstler*innen und eigenen Mitarbeitenden keine Eröffnungsveranstaltung und öffentliche Preisverleihung im Rahmen des PMB Kunstpreis geben. Die Preisverleihung wird in engstem Rahmen unter Einbindung der Presse stattfinden und gefilmt. Das Video zur Preisverleihung wird über die Social-Media-Kanäle (Facebook und YouTube) der Worpsweder Museen online abrufbar sein.

Worpsweder Kunsthalle 

15. November 2020 bis 7. März 2020

Im Anschluss an die Jubiläumsausstellung »Kunstkosmos Worpswede« zeigt die Worpsweder Kunsthalle drei Künstler, die das Ausstellungsgeschehen der vergangenen 50 Jahre mitgeprägt haben: Der gebürtige Bremer Friedrich Meckseper (geb. 1936) lebte von 1961 bis 1984 mit seiner Familie in Worpswede. Neben der Malerei betätigte sich der Grafiker auch als Konstrukteur. Technische Details finden sich in seinen grafischen Arbeiten wieder. Horst Janssen (1929 – 1995, Hamburg) zählt zu den herausragenden Grafikern und Zeichnern des 20. Jahrhunderts und war zudem als Autor, Fotograf und Plakatkünstler tätig. Nach der Teilnahme an der Biennale Venedig 1968 und der Documenta 1977 wurde sein Lebenswerk 2000 mit einem Museumsbau in Oldenburg gewürdigt. Bedingt durch seinen Drucker Herbert Jäckel hielt er sich in den 60er und 70er Jahren oft in Worpswede auf. Ein einmaliges Erlebnis sind die großformatigen Laubsägearbeiten von Peter F. Piening (geb.1942, Breklum bei Husum). Gezeigt werden Werke von eindimensionalen Objekten bis hin zu begehbaren »Kapseln«, die mit kleinteiligen Gegenständen gefüllt und von philosophischen Texten begleitet werden.

Hinweis aufgrund der Corona-Pandemie:

Aufgrund der aktuellen Situation informieren Sie sich bitte auf der Homepage der Worpsweder Museen, ob und wann diese geöffnet haben.  

Abb.: Die Hauptpreisträgerin 2018, Nezaket Ekici, vor der Bronzebüste Paula Modersohn-Beckers, Foto: © Jost Wischnewski

Weitere Informationen:

Worpsweder Museen

Blog der Worpsweder Museen 

Paula Modersohn-Becker Kunstpreis

Weitere Infos zum Preis und die Social-Media-Kanäle der Worpsweder Museen können unter http://qrco.de/pmb-kunstpreis2020 abgerufen werden.