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Veranstaltungskalender
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April 2024
Dienstag, 23.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Immer wieder - Farbe, Fläche, Linie
Immer wieder – Farbe, Fläche, Linie
Ilse-Marie Seijger

Ausgestellt wird von Ilse-Marie Seijger Malerei und Grafik aus den letzten Jahren.
Die Bilder bewegen sich zwischen der realistischen und abstrakten Darstellung.
Unterschiedliche Malmittel und Arbeitsweisen wie Wischen, Waschen, Streichen,
Drucken, Kratzen und Spachteln werden eingesetzt. Die rasche Trocknung der
Acrylfarbe kommt ihrer gestisch expressiven Arbeitsweise entgegen: Ohne lange
Wartezeit kann zügig an den Bildern gearbeitet werden.
Bei den grafischen Arbeiten werden Radierungen mit Aquatinta in Stufenätzung
gezeigt.
Die Vernissage findet am 28. Januar 2024 um 15:00 Uhr in den Galerieräumen
des nwwk im Hotel Village statt.

28.01.2024 – 28.04.2024, Fr – Di 10 – 18 Uhr, Galerieräume des nwwk
im Hotel Village, Bergstraße 22, 27726 Worpswede, www.nwwk.de
Worpswede
Bergstraße 22, Galerieräume des nwwk im Hotel Village
10:00 - 18:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 16:00 Uhr
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Wohin steuert Frankreich?
Die politische Polarisierung unseres Nachbarlandes. Mit Prof. Dr. Henrik Uterwedde.
Frankreich lebt in schwierigen Zeiten: Präsident Macron hat seit 2022 keine Mehrheit mehr im Parlament und ist in die Defensive geraten. Eine wachsende Polarisierung schwächt die Kräfte der Mitte. Linkspopulisten und Rechtsextreme blockieren weitgehend die Sacharbeit im Parlament. Radikale Protestbewegungen mobilisieren ebenfalls gegen die Regierung. Dabei steht das Land vor schwierigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen. Kann Macron sie (noch) in den Griff bekommen? Der Dozent ist Politikwissenschaftler und war lange am Deutsch-Französischen Institut tätig.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
19:00 - 21:15 Uhr
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Mystic Mountains - die Wiegen der Sterne
Sternentstehungsgebiete treten in den verschiedensten Orten im Universum auf. In diesem Vortrag von Dr. Kai Wicker sollen die beobachtbaren Erscheinungen und Prozesse der Sternentstehung in unserer Milchstraße betrachtet werden. Das Bild des Hubble-Weltraumteleskops fängt die chaotische Aktivität einer drei Lichtjahre hohen Säule aus Gas und Staub im Eta-Carinae Nebel ein, der sich 7.500 Lichtjahre entfernt am Südhimmel befindet (siehe Abbildung).
Lilienthal
Wührden 17, AVL Vereinsheim
19:30 Uhr
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Mittwoch, 24.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Donnerstag, 25.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 18:00 Uhr
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Gästeführung
"Ritterhude im Glanz von New York: Die Riesgebäude als Geschenk eines Auswanderermärchens"

Der Ortskern von Ritterhude wird durch die Gebäude der Gebrüder Ries geprägt.
Einige dokumentieren bereits im Namen ihre Zugehörigkeit zu den Stiftungsgebäuden, wie die Riesschule, das Rathaus oder die Riesturnhalle. Bei anderen kann man es vielleicht über den Baustil erkennen.
Aber wer waren die Brüder Ries bzw. ihre Schwester Marie Bergmann geborene Ries.
Was ist ihre Geschichte? Wie sind sie aufgewachsen? Warum sind sie nach Amerika ausgewandert? Wie haben sie so viel Geld erwerben können? Warum haben sie ihrer Heimatgemeinde so viel gestiftet?
Fragen über Fragen. Auf einem kleinen Rundgang durch Ries- und Goethestraße wollen wir versuchen, sie zu klären.
Ritterhude
Marie-Bergmann-Platz
16:30 - 18:00 Uhr
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Weibliche Kunst aus Frankreich
Mit Donata Holz. Mit drei Künstlerinnen aus verschiedenen Generationen werden auch drei unterschiedliche Stile vorgestellt: Berthe Morisot (1841 - 1895) gilt als eine der bedeutendsten Impressionistinnen des 19. Jahrhunderts. Ihre bevorzugten Motive waren Familienszenen, Frauen- und Kinderporträts sowie Interieurs. Die russisch-französische Malerin Sonia Delaunay-Terk (1885 - 1979) war eine Vertreterin der geometrischen Abstraktion und entwickelte mit ihrem Mann Robert Delaunay den sogenannten Orphismus. Die international berühmte Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle (1930 - 2002) wurde vor allem durch ihre heiteren Nana-Figuren bekannt, die vielfach im öffentlichen Raum zu finden sind.
Lilienthal
Bauernreihe 1, Rathaus, Ratsdiele
19:00 - 21:15 Uhr
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Frankreichs Weine
Mit Jörg Dieter Rings. Frankreich ist bekannt für seine lange Weintradition und seine vielfältigen Weinregionen, wie z. B. Bordeaux, Burgund, Loire, Rhône, Languedoc-Roussillon und Champagne. Was sind die Besonderheiten der jeweiligen Regionen? Wodurch unterscheiden sich die einzelnen Rebsorten und wo wachsen sie? Welche Qualitätsstufen gibt es? Was bedeutet Terroir? Warum werden manche Weine im Edelstahltank und andere im Holzfass ausgebaut? Wie wird Crémant und Champagner hergestellt? All diesen Fragen gehen wir auf den Grund. Im Laufe des Abends verkosten wir mehrere Weine und lernen unterschiedliche Weinstile kennen.
Lilienthal
Hauptstr. 67, Vintage - Der Weinladen
19:00 - 22:00 Uhr
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Osterholz-Scharmbeck
Jacob-Frerichs-Straße 1, Stadthalle Osterholz-Scharmbeck
19:30 - 22:30 Uhr
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King King
Heißer Blues-Rock aus England

Ihre Musik variiert facettenreich von Blues über Soul bis zu stampfendem Rock, wird beeinflusst von Bands des Classic Rock wie Whitesnake. Die Schottische Gruppe King King hat einfach alles, was eine starke Blues Rock-Band braucht und ausmacht. Die treibende Kraft hinter King King ist Alan Nimmo. Sein brillantes Gitarrenspiel verbindet er mit einer kraftvollen Stimme und hochklassigen Eigenkompositionen. Zudem umgibt er sich mit gefragten Talenten wie Zander Greenshields am Bass oder Andrew Scott an den Trommeln. Tastenmann Johnny Dyke und Stevie Nimmo als zweiter Gitarrist und Sänger gehören fest zum Line-up der Band. Der kometenhafte Aufstieg von King King gipfelte in der Auszeichnung für Best Band und Best Album bei den British Blues Awards 2012, 2013 und 2016. Durch diverse gefeierte Festivalauftritte verbreitete sich der Ruf ihrer elektrisierenden Live-Shows wie ein Lauffeuer. Jetzt sind King King mit ihrem aktuellen Album "Maverick" auf Tour. Classic Rock mit wunderbaren, ins Ohr gehenden Melodien, herrlich "catchy" und voller Leidenschaft. Überzeugend und unwiderstehlich!
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Freitag, 26.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Immer wieder - Farbe, Fläche, Linie
Immer wieder – Farbe, Fläche, Linie
Ilse-Marie Seijger

Ausgestellt wird von Ilse-Marie Seijger Malerei und Grafik aus den letzten Jahren.
Die Bilder bewegen sich zwischen der realistischen und abstrakten Darstellung.
Unterschiedliche Malmittel und Arbeitsweisen wie Wischen, Waschen, Streichen,
Drucken, Kratzen und Spachteln werden eingesetzt. Die rasche Trocknung der
Acrylfarbe kommt ihrer gestisch expressiven Arbeitsweise entgegen: Ohne lange
Wartezeit kann zügig an den Bildern gearbeitet werden.
Bei den grafischen Arbeiten werden Radierungen mit Aquatinta in Stufenätzung
gezeigt.
Die Vernissage findet am 28. Januar 2024 um 15:00 Uhr in den Galerieräumen
des nwwk im Hotel Village statt.

28.01.2024 – 28.04.2024, Fr – Di 10 – 18 Uhr, Galerieräume des nwwk
im Hotel Village, Bergstraße 22, 27726 Worpswede, www.nwwk.de
Worpswede
Bergstraße 22, Galerieräume des nwwk im Hotel Village
10:00 - 18:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Wiesenvogelschutz in den Truper Blänken
Zahlreiche Wiesenvogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet. In einer Kooperation zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Jägerschaft finden in den Truper Blänken seit 2017 Maßnahmen zum Schutz von Kiebitzen und anderen Wiesenvogelarten statt. Auf der vogelkundlichen Radtour entlang der Wümme und durch die Truper Blänken werden das Projekt und die durchgeführten Schutzmaßnahmen vorgestellt. Bei mehreren Zwischenstopps beobachten wir neben Wiesenvögeln auch andere Vogelarten der Flussaue und -niederung.
Wettergerechte Kleidung, festes Schuhwerk, wenn möglich Fernglas
Lilienthal
Bahnhofstraße 18, Jan Reiners Bahnhof
18:00 - 21:00 Uhr
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Blues Café mit den The Tattooed Ladies
Heute unter dem Motto "KuZ Live mit den The Tattooed Ladies" kommen vier gestandene, erfahrene und versierte Musiker zusammen, um es richtig krachen zu lassen: Damen sind zwar keine in Sicht (und Tätowierungen waren bei ihrem letzten Auftritt auch nicht allzu auffällig), dafür gibt es
Rock und Bluesrock satt.
Das Ziel des Blues Cafés ist, sich mit Musik interessierten im geselligen Rahmen bei gedämpfter Hintergrundmusik, Konzerten, Themenabenden oder offenen Session Abenden mit moderaten Getränkepreisen zu treffen, um einfach Spaß zu haben.
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 - 00:00 Uhr
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Mendelssohn pur
Benefizkonzert zugunsten Mobile Beratung gegen Rechts e.V.
Felix Mendelssohn Bartholdy
Wer nur den lieben Gott lässt walten (Choralkantate MWV A7)
Oktett für Streicher Es-Dur op.20 u.a.
Elena Tsantidis Sopran - Alina Kushniarova Orgel
MendelssohnOktett Hannover
Kammerchor der Kantorei St. Marien Lilienthal
Leitung: Renate Meyhöfer-Bratschke
Lilienthal
Klosterstraße 14
19:00 Uhr
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Hexenschuss
De Worphüser spielen diesmal das Stück auf Hochdeutsch! Komödie von John Graham, ins Deutsche übersetzt von Paul Overhoff.
Peter Kramer wird in der Badewanne von einem schweren Hexenschuss heimgesucht. Leider steht diese Badewanne in der Wohnung seiner Geliebten. Und um sein Image als "Fernseh- Heiliger" zu wahren, muss vor dem Klavierstimmer, vor Annis Ehemann und vor der Notärztin ein Feuerwerk der Lügen und Ausreden abgebrannt werden - the show must go on!
Lilienthal
Worphauser Landstraße 55, Niels-Stensen-Haus - Turmalinsaal
19:00 Uhr
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Bernhard Hoetger und die Kunst der Ägypter
Vortrag von Dr. Alexandra Cappel, Bremen

1913 erregte eine Ausstellung neuer Funde so genannter Amarna-Kunst, also der Kunst unter dem Pharao Echnaton, in Berlin Aufsehen unter zeitgenössischen Künstlern. Auch Bernhard Hoetger ließ sich in seinem Schaffen von dieser sehr ausdrucksstarken Stilrichtung der ägyptischen Kunst beeinflussen. Der Vortrag geht der Frage nach, welche "ägyptischen" Spuren sich im Werk Hoetgers finden lassen und wie er und seine Künstlerkollegen damit umgingen.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
19:30 Uhr
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Anatomie eines Falls
Als Sandras Mann Samuel tot aufgefunden wird, beginnt ein düsteres Gerichtsdrama um nichts weniger als die Wahrheit. Ein raffinierter Film, getragen von der unvergleichlichen Sandra Hüller. F 2023; 151 Min. Regie: Justine Triet.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
19:30 Uhr
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Zentraltheater München: Harold und Maude
Harold und Maude erzählt die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen, einer "unwürdigen Alten", die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt.

Eine Aufführung des Zentraltheaters München unter der Regie von Lea Ralfs.

Eintritt: 20,00 Euro (für KuH-Mitglieder 18,00 Euro). Karten im Vorverkauf bei der Tourist-Information Bremervörde und der Buchhhandlung Morgenstern erhältlich sowie über das Reservierungsformular direkt auf der Homepage www.kulturundheimat.de.
Bremervörde
Kirchenstraße 2, Ludwig-Harms-Haus
19:30 Uhr
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Blues Caravan
feat. Katarina Pejak - Eric Johanson - Alastaire Greene

Die legendäre Showcase-Tour von Ruf Records ist mittlerweile 19 Jahre alt, doch das Konzept bleibt unschlagbar und daher unverändert: Drei aufstrebende Blues-Talente zu erleben in drei Live-Sets, die das gesamte Spektrum von Genres und Emotionen durchlaufen. Und zum krönenden Abschluss eine gemeinsame Jamsession. Mit seiner Kombination aus Blues und Southern Rock, gepaart mit einem Gespür für Jam-Band-Improvisationen, begeistert Alastaire Greene sein Publikum seit über 25 Jahren, ist längst kein Geheimtipp mehr. Sein Lebenslauf umfasst ein knappes Jahrzehnt als Tour-Gitarrist beim Alan Parsons Project. Ein aufstrebender Star der Szene ist Eric Johanson. Blues ist die Wurzel der Genreübergreifenden Musikstile, die er spielt. Rau und ausdrucksstark, vom Hard Rock, Americana, New Orleans-Funk bis zu Country. Dritte im Bunde ist die aus Belgrad stammende Katharina Pejak. Ihre Show ist eine Mischung aus Blues, Country, Jazz und Rock ’n‘ Roll, eingepackt in einen vom Klavier geprägten Sound. Nutzt die Chance, die heißesten Geheimtipps der Szene live zu sehen, bevor sie zur Supernova werden!
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Samstag, 27.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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7. Großer Angelflohmarkt
Der Angelflohmarkt findet auf dem Parkplatz und im Gebäude des Hamme Forums statt.
Ritterhude
Riesstraße 11, Hamme Forum
08:00 - 13:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Immer wieder - Farbe, Fläche, Linie
Immer wieder – Farbe, Fläche, Linie
Ilse-Marie Seijger

Ausgestellt wird von Ilse-Marie Seijger Malerei und Grafik aus den letzten Jahren.
Die Bilder bewegen sich zwischen der realistischen und abstrakten Darstellung.
Unterschiedliche Malmittel und Arbeitsweisen wie Wischen, Waschen, Streichen,
Drucken, Kratzen und Spachteln werden eingesetzt. Die rasche Trocknung der
Acrylfarbe kommt ihrer gestisch expressiven Arbeitsweise entgegen: Ohne lange
Wartezeit kann zügig an den Bildern gearbeitet werden.
Bei den grafischen Arbeiten werden Radierungen mit Aquatinta in Stufenätzung
gezeigt.
Die Vernissage findet am 28. Januar 2024 um 15:00 Uhr in den Galerieräumen
des nwwk im Hotel Village statt.

28.01.2024 – 28.04.2024, Fr – Di 10 – 18 Uhr, Galerieräume des nwwk
im Hotel Village, Bergstraße 22, 27726 Worpswede, www.nwwk.de
Worpswede
Bergstraße 22, Galerieräume des nwwk im Hotel Village
10:00 - 18:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Flüsterhäuser
Bei einem Streifzug durch das Dorf erfahren Sie die Geschichten hinter den Fassaden. Es ist, als würden Ihnen die Häuser von ihren Erbauern und Bewohnern erzählen. Anhand historischer Fotos werden Sie entdecken, dass sich manche Häuser fast gar nicht verändert haben – andere dafür umso mehr. So können Sie bei unserer kleinen Zeitreise Worpswede von einer ganz anderen Seite kennen lernen.
Termine: März bis Oktober jeden 4. Samstag im Monat
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
10:30 - 12:30 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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All Beat Festival
All Beat Festival 2024 am 27.April auf Gut Sandbeck

Mit den Bands Tactless, Friday5pm, The Jazzards und Sequence.
In der Großen Scheune auf Gut Sandbeck gibt es auch bei diesem Nachwuchsfestival wieder druckvollen Rock, melodiösen Pop,
groovenden Funk und Jazz mit viel Improvisation mit den Bands
der Kreismusikschule Osterholz.
Beginn: 18.30 Uhr
Eintritt: 4,- €
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
18:30 Uhr
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Hexenschuss
De Worphüser spielen diesmal das Stück auf Hochdeutsch! Komödie von John Graham, ins Deutsche übersetzt von Paul Overhoff.
Peter Kramer wird in der Badewanne von einem schweren Hexenschuss heimgesucht. Leider steht diese Badewanne in der Wohnung seiner Geliebten. Und um sein Image als "Fernseh- Heiliger" zu wahren, muss vor dem Klavierstimmer, vor Annis Ehemann und vor der Notärztin ein Feuerwerk der Lügen und Ausreden abgebrannt werden - the show must go on!
Lilienthal
Worphauser Landstraße 55, Niels-Stensen-Haus - Turmalinsaal
19:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
19:00 Uhr
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Gauguin (2017)
1891 zieht der Maler Paul Gauguin (Vincent Cassel) ins selbstgewählte Exil nach Tahiti und wohnt in einem kleinen Küstendorf. Dort heiratet er das minderjährige Mädchen Tehura, das zu seiner Muse wird und ihn zu einer neuen Schaffensperiode inspiriert. Der Film wirft einen ehrlichen, postkolonialen Blick auf die Aussteigerjahre Gauguins - einem besessenen Maler, der seiner Zeit weit voraus war. Der Film zeigt außerdem, dass sich die ansässigen Maori-Gruppen mit Gauguin arrangierten, ihn aber nicht liebten, wie es bis heute oft falsch in Gauguin-Berichten dargestellt wird.
F 2017; 104 Min. Regie: Edouard Deluc.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
19:30 - 21:15 Uhr
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In2TheSound
From The Lions Mouth

Die Mitglieder von The Convent waren schon immer große Fans der britischen Post-Punk-Wave-Formation The Sound. Darüber hinaus verband Sänger Carlo van Putten eine tiefe Freundschaft mit Adrian Borland, deren 1999 auf tragische Weise verstorbenen Frontmann. Auf Initiative von The Sound-Drummer und Gründungsmitglied Mike Dudley im Jahr 2016 widmen sich "In2thesound" dem zeitlos großartigen, musikalischen Vermächtnis von The Sound. Man wollte dem Freund und Musiker Adrian Borland Respekt erweisen und Tribut zollen. Seine größten Songs aufleben lassen war das Ziel. Die Arrangements sind dicht am Original, aber man spürt die Essenz der Songs durch die neuen Klänge der Convent-Musiker. Am 26. April 2024 jährt sich der Todestag Adrian Borlands. Im Boerderij im niederländischen Zoetermeer, wo The Sound einst ihr allerletztes Konzert spielten gibt es am 25. Jahrestag ein besonderes Event. In2thesound spielen dort das bis heute kultisch verehrte Album "From The Lions Mouth" (1981) komplett. Einen Abend später wird es exklusiv in der Music Hall dasselbe Programm geben.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Chapeau Manouche
Angelehnt an die Musik des Jazzgitarristen Django Reinhardt spielt das Quartett konzertanten Swing zwischen Tradition und Moderne. Das Ensemble wurde schon mit dem Preis des Summerjazz-Festivals der Stadt Pinneberg ausgezeichnet, und war auf weiteren renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival oder dem Schleswig-Holstein Musikfestival zu erleben.
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24
20:00 Uhr
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Sonntag, 28.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Immer wieder - Farbe, Fläche, Linie
Immer wieder – Farbe, Fläche, Linie
Ilse-Marie Seijger

Ausgestellt wird von Ilse-Marie Seijger Malerei und Grafik aus den letzten Jahren.
Die Bilder bewegen sich zwischen der realistischen und abstrakten Darstellung.
Unterschiedliche Malmittel und Arbeitsweisen wie Wischen, Waschen, Streichen,
Drucken, Kratzen und Spachteln werden eingesetzt. Die rasche Trocknung der
Acrylfarbe kommt ihrer gestisch expressiven Arbeitsweise entgegen: Ohne lange
Wartezeit kann zügig an den Bildern gearbeitet werden.
Bei den grafischen Arbeiten werden Radierungen mit Aquatinta in Stufenätzung
gezeigt.
Die Vernissage findet am 28. Januar 2024 um 15:00 Uhr in den Galerieräumen
des nwwk im Hotel Village statt.

28.01.2024 – 28.04.2024, Fr – Di 10 – 18 Uhr, Galerieräume des nwwk
im Hotel Village, Bergstraße 22, 27726 Worpswede, www.nwwk.de
Worpswede
Bergstraße 22, Galerieräume des nwwk im Hotel Village
10:00 - 18:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Ladenhütermarkt in Bremervörde
"Bremervörde sonntags erleben": Herbst-Ladenhütermarkt in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag

Branchenmix total mit über 100 Ausstellern – stöbern, hökern und handeln, was das Zeug hält! Der Markt in Bremervörde, der nicht nur Bremervörder Schnäppchen- und Kuriositätenjäger schon am frühen Morgen in die gemütliche Bremervörder Innenstadt lockt.

Veranstalter:
Bremervörder City- und Stadtmarketing e.V., Tel. 04761/9820510 (Frau Hensel) mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bremervörde
Bremervörde
Innenstadt
11:00 - 17:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
Details anzeigen
Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Ausstellungseröffnung.
Es spricht: Raimar Stange, Kurator
Begrüßung: Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:30 - 17:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Hexenschuss
De Worphüser spielen diesmal das Stück auf Hochdeutsch! Komödie von John Graham, ins Deutsche übersetzt von Paul Overhoff.
Peter Kramer wird in der Badewanne von einem schweren Hexenschuss heimgesucht. Leider steht diese Badewanne in der Wohnung seiner Geliebten. Und um sein Image als "Fernseh- Heiliger" zu wahren, muss vor dem Klavierstimmer, vor Annis Ehemann und vor der Notärztin ein Feuerwerk der Lügen und Ausreden abgebrannt werden - the show must go on!
Lilienthal
Worphauser Landstraße 55, Niels-Stensen-Haus - Turmalinsaal
15:30 Uhr
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Konzertreihe "Worpsweder Orgelmusik"
Fidan Aghayeva-Edler, Klavier

Musik der Komponistinnen aus vier Jahrhunderten:
Amy Beach - "Hermit Thrush"
Ruth Crawford - "Preludes" (Auswahl)
Anna Bon di Venezia - Klaviersonaten Op. 2 (Auswahl)
Mel Bonis - "Cinq Piéces pour piano" Op. 11
Anna Clyne - "Red Nines"
Fanny Mendelssohn - "Das Jahr"

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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English Choral Music
Motetten, Anthems und Orgelwerke von
O. Gibbons, H. Purcell, C. Stanford u.a.
Martin Böker Orgel
Kammerchor des Kirchenkreises Buxtehude
Leitung: Sybille Groß
Lilienthal
Klosterstraße 14
18:00 Uhr
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Hexenschuss
De Worphüser spielen diesmal das Stück auf Hochdeutsch! Komödie von John Graham, ins Deutsche übersetzt von Paul Overhoff.
Peter Kramer wird in der Badewanne von einem schweren Hexenschuss heimgesucht. Leider steht diese Badewanne in der Wohnung seiner Geliebten. Und um sein Image als "Fernseh- Heiliger" zu wahren, muss vor dem Klavierstimmer, vor Annis Ehemann und vor der Notärztin ein Feuerwerk der Lügen und Ausreden abgebrannt werden - the show must go on!
Lilienthal
Worphauser Landstraße 55, Niels-Stensen-Haus - Turmalinsaal
19:00 Uhr
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Montag, 29.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 30.04.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 16:00 Uhr
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Moorpurgisnacht
In der Moorpurgisnacht werden die Geister, Hexen und Fabelwesen des Teufelsmoores aktiv.
Natürlich können die Moorbauern und Torfschiffer nicht zulassen, dass diese Wesen aus der sumpfigen Welt des Moores die Kanäle an sich reißen.
Vorsorglich werden nun Torfkahnfahrten organisiert und mutige Kinder und Erwachsene gehen mit auf die gefährliche Reise, um mit allerlei Tricks diese Geister in ihre Grenzen zu weisen.
Gnarrenburg
Bremerstraße, 17
17:00 - 18:00 Uhr
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ADFC Kreisverband Osterholz Aktiventreffen
Die Aktiven des ADFC Kreisverbandes Osterholz, treffen sich jeden letzten Dienstag im Monat im Kulturzentrum am Kleinbahnhof, um Strategien ihrer Arbeit zu besprechen und Aktivitäten zu planen.
An unserer Arbeit Interessierte sind herzlich willkommen! Weitere Infos unter: www.adfc-osterholz.de
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 Uhr
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7. Ritterhuder Schlagernacht
Es ist wieder Schlaghosenalarm im Hamme Forum! Die Optronic-DJs Alex und Jens – regionalen Musikfans bekannt von den legendären Oktoberfestpartys im Hause – greifen bei der 6. Ritterhuder Schlagernacht am 30. April 2024 tief in die Vinyl-Kiste und schrecken vor keinem güldenen Schlager-Oldie zurück.
Ritterhude
Riesstraße 11, Hamme Forum
20:00 - 02:00 Uhr
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Tanz in den Mai
90er & 2000er Party mit DJ Kaja
Osterholz-Scharmbeck
Jacob-Frerichs-Straße 1, Stadthalle Osterholz-Scharmbeck
21:00 - 03:00 Uhr
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Mai 2024
Mittwoch, 01.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Morgenstimmung im Ahrensfelder Moor
Zum Sonnenaufgang beobachten wir, wie das Moor mit Wollgras und Gagelstrauch taufrisch erwacht. Während wir Wissenswertes über Flora und Fauna des Hochmoores erfahren, schulen wir unter Anleitung besonders den fotografischen Blick aufs Motiv. Mit einfachen Mitteln und Techniken fangen wir je nach Witterung die speziellen Stimmungen und Details in besonderen Bildern ein – eine Digitalkamera ist dazu ausreichend.
Osterholz-Scharmbeck
Ahrensfelder Damm, Kreuzung Ahrensfelder Damm/Weyerdamm
05:30 - 08:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Mühlenfest an der Aschwardener Mühle
Geboten wird: Mühlenbesichtigung, Rekumer Schifferchor, Jagdhornbläser der Jägerschaft Osterholz, Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen, Original Aschwardener Mühlenbrot.
Schwanewede
Aschwardener Straße 54, Aschwardener Mühle
10:30 - 17:00 Uhr
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Frühschoppen
Frühschoppen auf der Freilichtbühne Lilienthal mit "Afterburner".
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
10:30 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Backtag auf dem Lilienhof
Traditionell wird am 1. Mai mit dem Backtag die Saison auf dem Lilienhof eröffnet. Ab 11.00 Uhr sind die Türen geöffnet, die Mulligan Music Makers begleiten den Backtag musikalisch. Bei Wurst, Butter- und Wickelkuchen sowie diversen Getränken können sich unsere Gäste stärken.
Lilienthal
Lilienhof 1
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Maimarkt
Maimarkt auf dem Worpsweder Dorfplatz. Der Frühling ist endlich da und die Freiluftsaison wird offiziell mit unserem bäuerlichen Maimarkt eröffnet. www.worpswede-touristik.de/maimarkt/
Worpswede
Dorfplatz, Worpswede
11:00 - 18:00 Uhr
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Maisingen an der Käseglocke
Ein Zusammenschluss aus verschiedenen Worpsweder Chören begrüßt den Mai mit einem OpenAir-Konzert an der Worpsweder Käseglocke.
Worpswede
Lindenallee 13, Käseglocke Worpswede
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Öffnung des Trachtenmuseums im Logehuus in Hesedorf
Trachtenmuseum mit Vorstellung der Brautkrone und Hochzeitskränze sowie Hochzeitsbildern aus der "guten alten Zeit".

Veranstalter:
Hesedorfer Heimatverein e.V., Ansprechpartner 1. Vorsitzender Herr Fischer, Tel. 04761/71470
Bremervörde
Auf der Loge 2a, Heimathaus Logehuus
14:00 - 17:00 Uhr
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Maibaum aufstellen am Logehuus in Hesedorf
Veranstalter:
Hesedorfer Heimatverein e.V., Ansprechpartner 1. Vorsitzender Herr Fischer, Tel. 04761/71470
Logehuus.JPG
Bremervörde
Auf der Loge 2a, Heimathaus Logehuus
14:30 Uhr
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Donnerstag, 02.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 18:00 Uhr
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Lebenslänglich Frohlocken – Harfenkabarett
Die Frau mit der Poleposition bei Petrus und der Lizenz zum Zupfen!
Mittlerweile ist Silke Aichhorn bei der 31. CD-Einspielung und beim 2. Buch über ihre absurden Erlebnisse angekommen, das reicht ihr aber noch nicht.
Die Harfenistin begeistert ihr Publikum mit der Harfe - mal anders! - und unterhaltsamer Plauderei.
Lassen Sie sich überraschen von wahren Begebenheiten, pointiert, selbstironisch und mit umwerfend trockenem Humor vorgelesen und umrahmt mit Musik aus 4 Jahrhunderten.
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
19:00 - 21:00 Uhr
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Aufgetischt! - Strategie-Spieleabend
"Anspruchsvolle Brettspiele entführen einen in eine andere Welt, sie machen Spaß, bringen Menschen zusammen und trainieren die grauen Zellen". Regelmäßig jeden 2. Donnerstag im Monat wird ein Spieleabend angeboten, wo mit Strategie gespielt wird. Weitere Infos unter: aufgetischt-im-kuz@gmx.de
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:30 - 23:00 Uhr
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Freitag, 03.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Jahrmarkt in Bremervörde
4 Tage Spaß auf dem Mark- und Messegelände. Es ist wieder Jahrmarktszeit...viele Fahrgeschäfte sorgen für großes Vergnügen bei Groß und Klein. Abgerundet wird das Angebot u.a. mit gastronomischen Ständen, sowie Verkaufsständen aller Art.

Der Montag ist Familientag mit ermäßigten Preisen und einem großen Höhenfeuerwerk um 22.00 Uhr

Kostenlose Parkplätze gibt es direkt am Veranstaltungsgelände.

Veranstalter:
Stadt Bremervörde, Tel. 04761/987-132 (Herr Schomaker)
Bremervörde
Huddelberg, Markt- und Messegelände
14:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Essbare Wildkräuter
Gesunde Zutat in der einfachen Vollwertküche. Mit Julia Wehner.
Lernen Sie die essbaren Wildkräuter kennen, die in jedem "eingewachsenen", natürlich gepflegten Garten auftauchen. Probieren Sie danach einen Wildkräuter-Obst-Smoothie und ein Wildkräutergericht der Saison sowie verschiedene Wildkräuter-Tees. Der Reichtum dieser "Unkräuter" an gesunden Inhaltsstoffen ist gerade auch im Vergleich mit den Kulturgemüsen beeindruckend. Die Dozentin ist ausgebildete Gesundheitsberaterin und Mitglied der Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V.. Sie zeigt, wie man Wildkräuter leicht in die einfache, gesundheitsfördernde Vollwertkost integrieren kann.
Lilienthal
Mooringer Str. 4b, Wehner Naturgartenplanung
15:30 - 17:45 Uhr
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Blasorchester Grasberg
Drei auf einen Schlag: Drei Orchester - ein Konzert - 100 Musiker
Osterholz-Scharmbeck
Jacob-Frerichs-Straße 1, Stadthalle Osterholz-Scharmbeck
19:30 - 23:00 Uhr
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Die Punktheke
Der erste offene Freitag mit der Punktheke.
Endlich ein neuer Monat! Endlich wieder Punk!! Kaltes Bier steht bereit!
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
20:00 - 23:00 Uhr
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Samstag, 04.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Yoga & Kunst
YOGA & KUNST
Bei beiden ist alles erlaubt.
Bei beiden ist der Weg das Ziel.
Beide treffen sich in Worpswede.

Nach den Outdoor-Veranstaltungen im Sommer beim Kaffee Worpswede geht es nun weiter mit Yoga&Kunst indoor im Mimis Erbe, Findorffstraße 10.
Eine Verbindung von Kunst und Yoga, Kreativität, Atmung und Sein. Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Jeden ertsten Samstag im Monat um 9 Uhr.

Anmeldung unter michaela.volkmer@projektfit.de oder 0171 4730606
€17,- inkl. Führung durch die Ausstellung
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
09:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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creARTour - offene Ateliers in der Samtgemeinde Hambergen
Am 1. Mai-Wochenende öffnen die Künstler aus der Samtgemeinde Hambergen ihre Ateliers, privaten Räume oder Werkstätten. Kunstinteressierte und Landschaftsliebhaber zieht es zu dieser Landpartie ins Teufelsmoor, um den Künstlern an diesem Wochenende über die Schulter zu schauen. Hier wird Kunsthandwerk und künstlerische Arbeit hautnah erlebbar gemacht, direkt wo sie entsteht: in den Künstlerateliers, die sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. Zu sehen gibt es eine breite Vielfalt an Malerei, Skulpturen, Keramik, Fotografie und anderen Kunstobjekten. Die Übergänge von Kunst und Kunsthandwerk sind bei der creARTour traditionell fließend. Auch in diesem Jahr werden neue Akzente und Impulse durch erstmalig teilnehmende Künstler gesetzt. Bei manchen Stationen sind gleich mehrere Künstler vor Ort. Hier können Sie sehen, wie die Zusammenarbeit unter Künstlern erfolgt und welch kreative Ideen in der Gemeinsamkeit entstehen, damit es ein gesamt stimmiges Bild ergibt. Geöffnet sind die Ausstellungsstätten am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr.
Hambergen
Ausstellungsorte auf dem Gebiet der SG Hambergen
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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"Bernhard Hoetger in Worpswede"
"Bernhard Hoetger in Worpswede" - Sonderführung zum 150. Geburtstag mit Besuch der Worpsweder Kunsthalle, in der sein malerisches Oevre im Kreise seiner Künstlerfreunde Bram van Velde, Alfred Kollmar, Willy Dammasch und Albert Schiestl-Arding präsentiert wird.
Als Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rheinden den Dortmunder Künstler Bernhard Hoetger 1911 in die Darmstädter Künstlerkolonie beruft, steht der Bildhauer am Zenit seiner Kariere. Ein Jahr später stellt Hoeger 18 Werke auf der legendären Ausstellung des "Sonderbund" in Köln aus, mit der der "Moderne" zum Durchbruch verholfen werden sollte. Auch Gemälde der beiden Worpsweder Künstlerinnen Paula Modersohn-Becker und Ottilie Reylaender werden dort neben Cezanne, Munch, Van Gogh und anderen präsentiert.
Sein Umzug nach Worpswede stellt eine bedeutende Zesur in seinem Schaffen dar. Im Laufe der 20er Jahre entwickelt er expressionistische Architekturen als begehbare Kunstwerke, zunächst für sich selbst, dann in Hannover, in Bad Harzburg und Bremen. Daneben gründet er die Worpsweder Kunsthütten, für die er weitere Künstlerinnen und Künstler nach Worpswede zieht.
Er gefällt sich in der Vorstellung, dass er, wie die alten Germanen, aus den Mythen der Vorväter gestalterisch schöpft. Im aufkommenden Nationalsozialismus zählt er zu den Bewunderern Hitlers. Sein Eintritt in die NSDAP konnte aber nicht verhindern, dass der Führer 1936 seine Kunst und Architektur als entartet einstuft, aus den Museen 14 Kunstwerke beschlagnahmt werden und er aus der Partei ausgeschlossen wird.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist- Information Worpswede
13:00 - 15:30 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Jahrmarkt in Bremervörde
4 Tage Spaß auf dem Mark- und Messegelände. Es ist wieder Jahrmarktszeit...viele Fahrgeschäfte sorgen für großes Vergnügen bei Groß und Klein. Abgerundet wird das Angebot u.a. mit gastronomischen Ständen, sowie Verkaufsständen aller Art.

Der Montag ist Familientag mit ermäßigten Preisen und einem großen Höhenfeuerwerk um 22.00 Uhr

Kostenlose Parkplätze gibt es direkt am Veranstaltungsgelände.

Veranstalter:
Stadt Bremervörde, Tel. 04761/987-132 (Herr Schomaker)
Bremervörde
Huddelberg, Markt- und Messegelände
14:00 Uhr
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Der Bauer als Klimawirt?!
Die Landwirtschaft auf Moorboden steht vor einschneidenden Veränderungen. Der Torf zersetzt sich und emittiert große Mengen Treibhausgase. Wie kann ein Landwirt weiter wirtschaften und dabei die klimaschädlichen Emissionen reduzieren? Dazu kommen Anforderungen zum Tierschutz, beste Qualität und das bei niedrigen Preisen – geht das? Pflegen und Schützen wir die Natur, indem wir Rindfleisch essen, oder ist vegan der richtige Weg? Wir besuchen einen Landwirt im Teufelsmoor auf seinem Hof, der sein Grünland vernässt und bekommen spannende Einblicke in Herausforderungen für die Landwirtschaft im Teufelsmoor.
Osterholz-Scharmbeck
Wulfsburg 1, Hof Wulfsburg
14:00 - 16:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Das Kreative Haus, Haus-Führung durch den Hoetger-Hof
Bernhard Hoetger wäre in diesem Jahr 150
Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass finden wieder Hausführungen im Hoetger-Hof statt.
Preis 20€
Anmeldung unter info@daskreativehaus.com
Worpswede
Hinterm Berg 14, Hoetger-Hof, Das Kreative Haus
14:00 - 17:00 Uhr
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Waldführung im FriedWald Bremervörde
Was ist das Besondere am FriedWald Bremervörde? Antworten auf diese Frage geben FriedWald-Försterinnen und -Förster bei einer kostenlosen Waldführung.
Bei dem gemeinsamen Spaziergang durch den Bestattungswald erklären sie die Bestattung in der Natur – von Grabarten und Kosten über die Auswahl des passenden Baumes bis hin zur Gestaltung von Beisetzungen. Gleichzeitig können Interessierte bei der etwa einstündigen Tour Fragen zu FriedWald stellen und die Schönheiten des Waldes entdecken.
Treffpunkt ist der FriedWald-Parkplatz. Anfahrt: Kreuzung "Waldstraße" und "Am Steinberg", 27432 Bremervörde.
Anmeldung: Die Waldführungen finden regelmäßig am Wochenende statt und sind in der Teilnehmerzahl für eine angenehme Gruppengröße begrenzt.
Weitere Termine und Anmeldung unter www.friedwald.de/bremervoerde oder Tel. 06155 848-100.
Veranstalter: FriedWald GmbH
Bremervörde
FriedWald-Parkplatz
14:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Sonderführung
Unter dem Titel ›Happy Birthday Bernhard Hoetger‹, lädt die Worpsweder Kunsthalle am 4. Mai 2024 ein, über den Künstler, der an diesem Tag 150 Jahre alt geworden wäre, gemeinsam zu sprechen.
Die Kunsthistorikerin Cornelia Hagenah und Kulturwissenschaftlerin Donata Holz laden
zur Kuratorinnen-Führung durch die neue Sonderausstellung ›Impulsgeber Hoetger?‹,
Im Anschluss wird es viel Gelegenheit geben, bei einem Hoetger-Überraschungsgetränk
über den Künstler Bernhard Hoetger zu sprechen.
Die Ausstellung ›Impulsgeber Hoetger?‹ widmet sich mit dem malerischen Schaffen
Hoetgers einem weniger beachteten Ausdrucksmittel des Künstlers. Sie untersucht im Vergleich zu seinen Zeitgenossen und Freunden wie Willy Dammasch, Albert Schiestl-Arding, Bram van Velde und Alfred Kollmar die Entwicklung der expressionistischen Malerei in den 1920er Jahren in Worpswede. Thematische Schwerpunkte bilden einerseits Landschaftsdarstellungen, aber auch Bildnisse und Blumenstillleben, die in dieser Zeit das malerische OEuvre Hoetgers und seines künstlerischen Umfeldes bestimmen und einen gemeinsamen Stilkanon aufweisen.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
16:00 Uhr
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Klaus Hoffmann
Flügel

Der Berliner Chansonier und Liedermacher Klaus Hoffmann gehört zu den ganz großen seines Genres. Und er ist unglaublich produktiv. Seit den 1970ern verzaubert er sein Publikum mit großen Geschichten, tiefen Gefühlen und melancholisch beschwingten Songs voller Suchtpotential. Alles gewandet in diesen unwiderstehlichen Mix aus Chanson, Jazz, Latin und Pop, der musikalisch nuanciert mit immer neuen Klangfarben zu überraschen vermag und alle Melodien zwischen Nord und Süd, Ost und West in sich zu vereinen scheint. Man meint stets gleichsam deutsche Seelenschwere und die flirrende Wehmut irischer Folklore, aber auch mediterrane Leichtigkeit und französischen Charme in seinen Liedern zu hören. Klaus Hoffmann wachsen auf seinem Ende letzten Jahres erschienenen neuen, 50igsten Album "Flügel". Er klingt so frisch wie nie und bleibt sich doch selbst treu. Dabei ist jeder einzelne Song punktgenau und strahlend arrangiert und Klaus Hoffmann erweist er sich einmal mehr als feinsinniger Beobachter unserer zunehmend verstörenden Gegenwart. Begleitet wird der Chansonier von Hawo Bleich.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Worpsweder Gruselkabinettstückchen
Entdecken Sie bei unserem Laternenspaziergang rund um den Weyerberg und in das Ortszentrum noch den einen oder anderen verschwiegenen Winkel und lassen Sie sich vom "Verteller" hin und wieder zu einer Gänsehaut provozieren.
Worpswede bei Nacht ist weit davon entfernt, ein verschlafenes Dorf zu sein! Wenn Sie Lust haben, Worpswede mal von einer anderen – einer "einheimischen" – Seite kennenzulernen, dann folgen Sie den Spuren unserer Vorfahren und lassen Sie sich in eine ferne, uns vielleicht schon etwas fremd gewordene Welt entführen. Es sind nicht Götter, Kulte, Sitten und Gebräuche, die Ihnen auf der ca. 2-stündigen Nachtwanderung nahe gebracht werden. Vielmehr ist es die menschliche Seite unseres Dorfes, die durch Geschichten und Geschichtchen – unseren Döntjes – für Sie wieder lebendig werden soll.
Wenn Sie diese kleine Zeitreise unternehmen möchten, sollten Sie dem Wetter entsprechend gekleidet sein und festes Schuhwerk dabei haben. Für die Beleuchtung ist gesorgt!
Termine: jeden 1. Samstag im Monat
Startzeit: September bis April 20 h, Mai bis August 22 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
22:00 - 00:00 Uhr
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Sonntag, 05.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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creARTour - offene Ateliers in der Samtgemeinde Hambergen
Am 1. Mai-Wochenende öffnen die Künstler aus der Samtgemeinde Hambergen ihre Ateliers, privaten Räume oder Werkstätten. Kunstinteressierte und Landschaftsliebhaber zieht es zu dieser Landpartie ins Teufelsmoor, um den Künstlern an diesem Wochenende über die Schulter zu schauen. Hier wird Kunsthandwerk und künstlerische Arbeit hautnah erlebbar gemacht, direkt wo sie entsteht: in den Künstlerateliers, die sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. Zu sehen gibt es eine breite Vielfalt an Malerei, Skulpturen, Keramik, Fotografie und anderen Kunstobjekten. Die Übergänge von Kunst und Kunsthandwerk sind bei der creARTour traditionell fließend. Auch in diesem Jahr werden neue Akzente und Impulse durch erstmalig teilnehmende Künstler gesetzt. Bei manchen Stationen sind gleich mehrere Künstler vor Ort. Hier können Sie sehen, wie die Zusammenarbeit unter Künstlern erfolgt und welch kreative Ideen in der Gemeinsamkeit entstehen, damit es ein gesamt stimmiges Bild ergibt. Geöffnet sind die Ausstellungsstätten am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr.
Hambergen
Ausstellungsorte auf dem Gebiet der SG Hambergen
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Lilienthaler Kinderzeit
Während die Eltern oder Großeltern die aktuelle Kunstausstellung anschauen, entdecken die Kinder die ausgestellten Kunstwerke spielerisch mit Lupe, Stiften, Malfarben und Bastelmaterialien, begleitet von der Kunstpädagogin Christa Herzog. Ein altersgemäßes, spannendes Programm für Kinder ab 4 Jahren.
Und im Bilderbuchkino gibt es eine Überraschung.
Lilienthal
Trupe 6
11:00 - 13:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Künstlergespräch zur Ausstellung "Tatort Natur" mit Jost Wischnewski.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Moorwanderung, Museum und Café
Moorwanderung ins Niedersandhausener Moor
Hambergen
Sandstr.32a, Heimathausanlage Ströhe
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Jahrmarkt in Bremervörde
4 Tage Spaß auf dem Mark- und Messegelände. Es ist wieder Jahrmarktszeit...viele Fahrgeschäfte sorgen für großes Vergnügen bei Groß und Klein. Abgerundet wird das Angebot u.a. mit gastronomischen Ständen, sowie Verkaufsständen aller Art.

Der Montag ist Familientag mit ermäßigten Preisen und einem großen Höhenfeuerwerk um 22.00 Uhr

Kostenlose Parkplätze gibt es direkt am Veranstaltungsgelände.

Veranstalter:
Stadt Bremervörde, Tel. 04761/987-132 (Herr Schomaker)
Bremervörde
Huddelberg, Markt- und Messegelände
14:00 Uhr
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Öffnung Hein Meyer Museum - Otto Tetjus Tügel Zuhause
Das "Alte Rathaus" wurde nach einer wechselvollen Geschichte aus dem "Dornröschen-Schlaf" von Hein Meyer und seiner Frau zum Leben erweckt und mit großer Tatkraft zum "Tügel-Haus" restauriert.

Im Erdgeschoß entstand ein Museum: Das "Hein-Meyer-Museum" mit zahlreichen, bemerkenswerten Bildern des bedeutenden Künstlers Otto Tetjus Tügel und einigen anderen Kunstmalern.

Jeden 1. und 3. Sonntag öffnet es seine Türen und die Besucher können sich einen Eindruck von diesem liebevoll errichteten Museum machen.

Veranstalter:
Museum Hein Meyer, Ansprechpartner ist Herr Oetjen, Tel. 0162 - 4150817
Bremervörde
Neue Straße 33, Hein Meyer Museum -Otto Tetjus Tügel Zuhause
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Gartenkonzert Diedrichshof
Auftakt in die neue Saison

Die Diedrichshof-Combo, das sind vier Musiker, die den Jazz der 50er bis 70er Jahre pflegen. Dazu gehören Kompositionen des BeBop, Cool- und Latin-Jazz (Charly Parker,Miles Davis, John Coltrane). Manches Mal überrascht die Band mit Balladen und Chanson-Interpretationen.
Worpswede
Ostendorfer Straße 27, Diedrichshof
15:00 - 18:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
15:00 - 18:00 Uhr
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Ritterhude im Glanz von New York
- Die Riesgebäude als Geschenk eines Auswanderermärchens:

Der Ortskern von Ritterhude wird durch die Gebäude der Gebrüder Ries geprägt.
Einige dokumentieren bereits im Namen ihre Zugehörigkeit zu den Stiftungsgebäuden, wie die Riesschule, das Rathaus oder die Riesturnhalle. Bei anderen kann man es vielleicht über den Baustil erkennen.
Aber wer waren die Brüder Ries bzw. ihre Schwester Marie Bergmann geborene Ries.
Was ist ihre Geschichte? Wie sind sie aufgewachsen? Warum sind sie nach Amerika ausgewandert? Wie haben sie so viel Geld erwerben können? Warum haben sie ihrer Heimatgemeinde so viel gestiftet?
Fragen über Fragen. Auf einem kleinen Rundgang durch Ries- und Goethestraße wollen wir versuchen, sie zu klären.
Ritterhude
Marie-Bergmann-Platz
15:00 Uhr
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Konzertreihe "Worpsweder Orgelmusik"
Ensemblekonzert

Percussionensemble der Kreismusikschule
Osterholz e.V.

Gerhard Malcher, Leitung

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Nachtigallengesang in der Abendstimmung am Fluss
An der abendlichen Weser wollen wir den Gesang der Nachtigall und anderer Frühlingssänger erleben. Treffpunkt 20.00 Uhr, Nedderwarder Weg, Parkplatz an der Weser. Wir organisieren auch gerne Fahrgemeinschaften, dann bitte anmelden.
Schwanewede
Ostlandstraße 25a, Begegnungsstätte Schwanewede
20:00 Uhr
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Montag, 06.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Jahrmarkt in Bremervörde
4 Tage Spaß auf dem Mark- und Messegelände. Es ist wieder Jahrmarktszeit...viele Fahrgeschäfte sorgen für großes Vergnügen bei Groß und Klein. Abgerundet wird das Angebot u.a. mit gastronomischen Ständen, sowie Verkaufsständen aller Art.

Der Montag ist Familientag mit ermäßigten Preisen und einem großen Höhenfeuerwerk um 22.00 Uhr

Kostenlose Parkplätze gibt es direkt am Veranstaltungsgelände.

Veranstalter:
Stadt Bremervörde, Tel. 04761/987-132 (Herr Schomaker)
Bremervörde
Huddelberg, Markt- und Messegelände
14:00 Uhr
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Dienstag, 07.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 16:00 Uhr
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Singen im Cultimo
Die Gelegenheit, mal (wieder) mit anderen gemeinsam zu singen! Ein offenes Treffen für alle, die entspannt in netter Runde bekanntes Liedgut anstimmen möchten. Ohne Noten und Benotung, mal mit, mal ohne Gitarrenbegleitung singen wir bekannte Folksongs, Rockoldies und Volkslieder. Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat, außer an Feiertagen. Herzlich willkommen!
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24
19:00 Uhr
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Mittwoch, 08.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Klebstoff und Kartoffelbrei
Welche Protestform ist die richtige?
Gemeinsam nachdenken im Museum - Information und offener Austausch zu drängenden Themen.
Bremen
Overbeck-Museum
15:00 Uhr
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attac-Treffen der Regionalgruppe-OHZ
Themenschwerpunkte bei unseren Treffen sind, die, die Welt und uns bewegen. Eingeladen sind wie immer nicht nur Attac-Mitglieder sondern natürlich auch alle an der Arbeit von Attac Interessierten.
Für weitere Informationen lohnt ein Blick auf die Internetseite: http://www.attac-netzwerk.de/osterholz/startseite/
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 Uhr
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Der Bioladen Moorrübe wird zur Kinorübe!
Von März bis Oktober wird der Bioladen am ersten Mittwoch des Monats zum Kino: Aus der Moorrübe wird die Kinorübe! Eintritt frei. Spenden immer willkommen.
Worpswede
Walter-Bertelsmann-Weg 2, Bioladen Moorrübe
19:30 Uhr
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Donnerstag, 09.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Tag der offenen Tür im Kartoffelmuseum Brillit
Im Kartoffelmuseum werden Besuchende an Himmelfahrt mit frischen Kartoffelpuffern verwöhnt.
Wer mehr über Kartoffeln erfahren möchte, leckeres rund um den Erdapfel probieren möchte oder bei Kaffee und Kuchen den Himmelfahrtstag genießen möchte, kommt zum Tag der offenen Tür in das Kartoffelmuseum Brillit.

Kinder können heute ihre eigene Kartoffel pflanzen und im Herbst ernten. 
Gnarrenburg
Alte Straße, Kartoffelmuseum Brillit
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 18:00 Uhr
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Konzertlesung
"Unerhört! Überleben durch Musik:
Musik und Reflektionen im Dialog"

Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Heinz Ignaz Biber, Lera Auerbach, Ilse Weber, Alexander Tansmann, Paul Ben-Haim

Liv Migdal, Violine
Ulrike Migdal, Text

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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The Human Element
Unter dem Namen The Human Element haben Gero Schipmann und Johannes Ludwig bereits verschiedene Projekte realisiert. So leiteten sie gemeinsam ein Deutsch-Englisches Quintet und nahmen zuletzt ein Duo-Album in einer Fränkischen Waldhütte auf. Durch den Schlagzeuger Alexander Parzhuber nun zum Trio erweitert.
Bremen
Theodorstraße 13A, bremer kriminal theater
19:30 - 21:30 Uhr
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Freitag, 10.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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The Reverend Peyton's Big Damn Band
Roots Country Blues

Dieser Reverend predigt den Country-Blues mit beiden Beinen am Boden und den Händen im Dreck. Ein rockendes Trio mit einem Hauch von Punk-Energie. Sie spielen eine Art von Americana & Blues, die für sich steht - Delta Blues und Hillbilly. Leidenschaft kombiniert mit musikalischer Würze scharf wie Rasierklingen. Ein echtes Phänomen und die "größte Veranda-Bluesband" der Welt. Das Trio spielt bis zu 300 Shows jährlich und war deimal für den Blues Music Award nominiert. Angeführt wird die Band aus Indiana von Reverend Peyton, der heute als der führende Finger-Picker gilt. Er hat sich den Ruf erarbeitet, sowohl ein einzigartig fesselnder Performer als auch überzeugender Verfechter der im Süden der USA tief verwurzelten Country-Blues-Stile zu sein. Immer mit dabei: seine Frau "Washboard Breezy" am Waschbrett, am Schlagzeug Jacob Powell. Ihr aktuelles, 2021 von der Kritik gefeiertes Album "Dance Songs For Hard Times" erreichte Platz 1 der Billboard-, iTunes- und Sirius-XM-Blues-Charts und wurde vom Grammy-Gewinner Vance Powell produziert. Dieses Trio hat eine Energie mit der Kraft einer Dampfwalze.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Samstag, 11.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Worpswede im Nationalsozialismus
Die Führung erinnert an die Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten während des Nationalsozialismus. Die restriktiven Kunst- und Kulturauffassungen der Nationalsozialisten betrafen besonders die jüdischen Mitbürger:innen und die Künstlerschaft des Ortes. Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen, Paula Modersohn-Becker und andere Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt des Spaziergangs zu den Orten ihres Lebens. Führung inklusive eines Museumsbesuches.
Termine:
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 18 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:30 - 15:30 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Musikalisches Frühlingserwachen
Mit dem HafenRevueTheater in der Galerie Schluh: Die schönsten Melodien aus bekannten Musicals, gemischt mit den eingängigen Melodien der 20er Jahre.

Das HafenrevueTheater aus Bremen gibt an diesem Abend ein Gastspiel- nur 40 Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf zu haben.
Worpswede
Im Schluh 71
19:00 - 21:00 Uhr
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Tito & Tarantula
Brincamos Tour 2024

Wer Tito & Tarantula kennt, hat sie wahrscheinlich zum ersten Mal in "From Dusk Til Dawn" erlebt: Dort spielen sie in der Bar Titty Twister, verwandeln sich in Vampire und sind die einzigen Nicht-Menschen, die das Schlachtfest von George Clooney & Co. überleben. Der Film-Auftritt und der dazu gehörige Soundtrack bescheren der Band Kultstatus. Über einen soliden musikalischen Hintergrund verfügt Tito & Tarantula zu der Zeit bereits. Frontmann Tito Larriva, Gitarrist Peter Atanasoff und Schlagzeuger Johnny "Vatos" Hernades kennen sich seit den 70igern und spielten in einer Vielzahl von Bands. Mit bodenständigem Südstaatenrock und einer Prise Mexico treten sie in Clubs auf und stoßen Mitte der 90er Jahre auf die begeisterten Ohren von Regisseur Robert Rodriguez. Auf das Debutalbum "Tarantism" (1997) lassen Tito & Tarantula in regelmäßigem Abstand Alben folgen. Es sind vor allem ihre Liveauftritte, die für Begeisterung sorgen: mit ihrem kraftvollen Gesang, atemberaubenden Gitarrensoli, schweißtreibend, energiegeladen und mit einer Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht. Vier lange Jahre mussten die Fans warten – jetzt veröffentlichen Tito & Tarantula im Frühjahr 2024 endlich ein neues Album: "Brincamos" ist ein Zeugnis für die anhaltende Kraft des Rock und die vereinende Kraft des kulturellen Stolzes der Latinos.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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KINO im VörderFilmTheater
Der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e.V. zeigt jeweils an einem Samstag im Monat (außer im Sommer) lustige und anspruchsvolle Kino-Filme in angenehmer Kinoatmosphäre mit leckeren Snacks und reichhaltiger Getränkeauswahl.

Einlass ab 19.00 Uhr

Alle Kinotermine im Überblick:
16.03. Frühstück bei Monsieur Henri
13.04. Grasgeflüster,
11.05. Saturday Night Fever
19.10., 16.11. und 14.12.2024 (Filmtitel noch nicht bekannt)

Sitzplatzreservierungen per E-Mail: voerderfilmtheater@gmx.de oder telefonisch unter 04761/9262387 (Anrufbeantworter)

Weitere Informationen unter www.kulturundheimat.de
Bremervörde
Kirchenstraße 2, Ludwig-Harms-Haus
20:00 Uhr
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Sonntag, 12.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Die Jugend- und Akademiezeichnungen Otto Modersohns 1876 - 1889
Von wohl keinem anderen Maler ist das Frühwerk von den Jugendzeichnungen bis zum Ende der Studienzeit in einem vergleichbaren Umfang erhalten.
Es soll 2024 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Schon in frühester Jugend zeichnete Otto Modersohn in Malbücher (V) bis 1881, Skizzenhefte und Skizzenbücher, die ihn auch in den Jahren der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begleiten. 34 dieser Malbücher, Hefte und Skizzenbücher befinden sich im Bestand der Otto-Modersohn-Stiftung.

3 Skizzenbücher befinden sich in der Sammlung der Kunsthalle Bremen.
An der Düsseldorfer Akademie entstehen Porträts und figürliche Studien und Nachzeichnungen nach Gipsabgüssen.
In den Semesterferien zeichnete er Landschaften und Landschaftskompositionen seiner westfälischen Heimat in kleine und größere Skizzenbücher auf langen Spaziergängen in und um Münster, Soest, Tecklenburg, Delbrück und Lippstadt.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfstecher- und Backtag auf dem Moorhof
Der Mix macht's, auch auf dem Historischen Moorhof Augustendorf, wenn der Heimatverein zum Torfstecher- und Backtag einlädt. Gezeigt werden alte Bräuche wie das Torfstechen oder das Spinnen von Garn am Spinnrad.

Kulinarisches bietet der Verein "Dopf & Grill"pünktlich zur Mittagsstunde mit kreativen Gerichten vom Grill und aus dem Dutch Oven. 

Und auch der gesellige Klönschnack unter hohen Bäumen bei Butterkuchen aus dem Steinofen und Kaffee wird in diesem Jahr nicht fehlen.  
Gnarrenburg
Augustendorf 11, Historischer Moorhof Augustendorf
12:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Ausstellungseröffnung Matthias Weber
spinning again

Begrüßung: Susanne Eilers
Einführung: Brigitte Garde
Worpswede
Bergstrasse 22
15:00 - 16:30 Uhr
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Bremer Kaffeehaus-Orchester: Come Together – Beatles Forever!
Echte Kaffeehausmusik aus Liverpool
Die fünf MusikerInnen des Bremer Kaffeehaus-Orchesters feiern die grandiosen Songs der Beatles.
Ritterhude
Riesstr. 11, Hamme Forum
15:30 - 17:30 Uhr
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Orgeltage Elbe-Weser
Konzert an der Ahrend-Orgel.
Orgelkonzert mit Organistinnen der Region:
Caroline Schneider-Kuhn (Osterholz-Scharmbeck),
Renate Meyhöfer-Bratschke (Lilienthal),
Alina Kushniarova (Worspwede)
Barocke Orgelmusik

Eintritt frei. Es wird um eine Spende gebeten.
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 13.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 14.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 16:00 Uhr
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Ein Abend zur Erinnerung an Hans Georg Müller
An diesem Tag hätte Hans Georg Müller seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass erinnern Berit Müller und Kristina Lohse an ihren Vater und sein Werk.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
19:30 Uhr
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Mittwoch, 15.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Donnerstag, 16.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Arbeiten von Margaret Kelley
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, kam Ende der 1970er Jahre mit einem Stipendium nach München. Unterbrochen durch erneute Studienaufenthalte in Kalifornien, setzte sie hier ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
In der vielfältigen Münchner Kunstszene der späten 1970er und 1980er Jahre nahm sie Impulse der abstrakten Malerei der COBRA-Gruppe auf, die von der Galerie Otto van de Loo vertreten wurde und starken Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration hatte. Kelleys ausgeprägte Subjektivität verarbeitete äußere Einflüsse, die ihrem individuellen Ausdrucksverlangen entgegenkamen. Ihre jeweilige Empfindungs- und Erlebniswelt war Antrieb und Grundlage der künstlerischen Arbeit, wobei Subjektives immer übersetzt wurde in eine abstrakte Formensprache, die sich von Werkgruppe zu Werkkomplex in den jeweiligen Schaffensphasen verändernd entwickelte.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz. (B.O.)
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 18:00 Uhr
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Ritterhude im Glanz von New York
- Die Riesgebäude als Geschenk eines Auswanderermärchens:

Der Ortskern von Ritterhude wird durch die Gebäude der Gebrüder Ries geprägt.
Einige dokumentieren bereits im Namen ihre Zugehörigkeit zu den Stiftungsgebäuden, wie die Riesschule, das Rathaus oder die Riesturnhalle. Bei anderen kann man es vielleicht über den Baustil erkennen.
Aber wer waren die Brüder Ries bzw. ihre Schwester Marie Bergmann geborene Ries.
Was ist ihre Geschichte? Wie sind sie aufgewachsen? Warum sind sie nach Amerika ausgewandert? Wie haben sie so viel Geld erwerben können? Warum haben sie ihrer Heimatgemeinde so viel gestiftet?
Fragen über Fragen. Auf einem kleinen Rundgang durch Ries- und Goethestraße wollen wir versuchen, sie zu klären.
Ritterhude
Marie-Bergmann-Platz
16:30 Uhr
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Ausstellungseröffnung mit Peter Döhle
Der Bremer Fotograf zeigt Fotos von seinen Reisen in den 1960er Jahren nach London, Amsterdam und – passend zum vhs-Schwerpunktthema "Frankreich" – Paris. Es sind einzigartige Momentaufnahmen von Straßenszenen, spontanen Begegnungen und ikonischen Motiven – festgehalten in einer längst vergangenen Zeit.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Galerie
18:00 Uhr
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Lyrics are poems IV – Konzertabend
Einlass: 19.00 Uhr

Mitsummen kann sie fast jeder, die großen Hits der Rock- und Popgeschichte. Mitsingen womöglich auch, aber die wahre Bedeutung hinter den oft englischsprachigen Zeilen erschließt sich wohl nur eingefleischten Fans.Die Veranstalter von "Lyrics are poems" wollen das ändern und deshalb werden auf der Kulturbühne zunächst bekannte Songs in ihrer deutschen Übersetzung rezitiert und anschließend von exzellenten Musikern und Musikerinnen vorgetragen. Ein Hörgenuss der besonderen Art!
Bereits im vergangenen Jahr machte "Lyrics are Poems III" auf der Kulturbühne Halt und begeisterte sein Publikum.Bis zu zwanzig Künstler, allesamt in diversen Norddeutschen Bands und zahlreichen musikalischen Projekten bundesweit unterwegs werden auf der Kulturbühne eine Show der besonderen Art zum Besten geben und für jede Menge gute Unterhaltung sorgen.

Dabei sein werden: Dean Collins, Jörn Schlüter, Eugene Kazantsev, James R. Johnston, Thorbjörn Kück, Arne Suter, Frank Alpers, Katharina Grundmann, Ines Woyciniuk, Andre Wollenberg, Julia Happersberger, Ann-Christin Lischer, Christian Suter, Emma Vogel, Günter Behrens, Ronja Spitzmacher, Sarah Debusmann, Holger Fänger, Detlev Fänger und ggf. weitere Künstler.

Ein besonderes Geburtstagsständchen wird "Lyrics are poems" mit ihrem Auftritt in diesem Jahr der gemeinnützigen "Gesellschaft für soziale Hilfen", besser bekannt als GESO, bringen. Diese feiert in diesen Tagen ihren 25.ten Geburtstag und lädt aus diesem Anlass zu diesem Konzert auf die Kulturbühne ein.

Es gibt also einen mehr als guten Grund und mehr als nur ein paar ausgezeichnete Künstler um einen garantiert unterhaltsamen und spannenden Konzertabend zu versprechen, so die Veranstalter der GESO, der BBG sowie des TANDEM e.V..

Karten im Vorverkauf gibt es ab sofort zum Preis von 15,00 Euro in der BBG, Bremer Straße 11, der Buchhandlung Morgenstern
sowie über Eventim.

Veranstalter:
TANDEM e.V -soziale Teilhabe gestalten-, Tel. 04761/72177
Bremervörde
Bremer Straße 11, Kulturbühne im MöbelMarkt
19:30 Uhr
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Freitag, 17.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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