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Veranstaltungskalender
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Juni 2024
Freitag, 14.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Samstag, 15.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Shodo - Japanische Kalligrafie
Workshop mit Yuki Klink.
Die japanische Kalligrafie Shodo ("Der Weg des Schreibens") ist eine traditionelle Schönschrift-Kunst. Wir üben anhand von Vorlagen mit japanischen Schriftzeichen Pinseltechniken und Körperhaltung. Als eine Form der mentalen Entspannung beinhaltet Shodo auch Zen-Elemente: Konzentration und Entspannung sollen gleichzeitig erreicht werden. Material kann im Kurs ausgeliehen werden (ca. 10,00 €).
Bitte mitbringen: Zeitungspapier zum Üben (geschnitten: 24 x 33 cm, ca. 50 Stück), Imbiss, Arbeitskleidung, Sitzkissen.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Raum Heidberg
10:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Straßenflohmarkt
Straßenflohmarkt in Worpswede
- Wörpedahler Straße
- Nordweder Straße
- Hasenmoor
Worpswede

10:00 - 16:00 Uhr
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Wörpedahler Straßenflohmarkt
Der Wörpedahler Straßenflohmarkt bietet einen einzigartigen Charme: Anwohner öffnen entlang der Straße ihre Höfe für Trödel, Dachbodenfunde und Selbstgemachtes. Nach der Schnäppchenjagd kommt man bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch. Hier herrscht keine Enge, die Stände sind verteilt, was entspanntes Stöbern ermöglicht. Am besten erkundet man diesen weitläufigen Flohmarkt per Rad oder zu Fuß, um keinen versteckten Schatz zu verpassen.
Worpswede
Wörpedahler Straße
10:00 - 16:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Bernhard Hoetger – Bildhauer, Baukünstler, Kunsthandwerker und Maler
Um 1910 galt Bernhard Hoetger als einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit. Einflüsse des Lehrers August Rodin, des Jugendstils und des Expressionismus finden sich in seinem Gesamtwerk. Durch seine Nähe zum Nationalsozialismus wurde er mit seinen Klinkergebäuden einer der umstrittensten Künstler seiner Zeit. 1937 wurde seine Architekturen in Bremen und Worpswede als "entartet" diffamiert. Während des Rundgangs sehen Sie einige seiner Skulpturen und betrachten seine expressionistischen Gebäude, inklusive des Besuchs eines oder zweier Museen.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:30 Uhr
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Tour der Geschichte(n) - "Harriersand"
Es wird anschaulich die Entwicklung der Insel bzw. der Ortschaft und ihre Geschichte erläutert.
Schwanewede
Inselstraße, Hof Stührenberg
14:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Waldführung im FriedWald Bremervörde
Was ist das Besondere am FriedWald Bremervörde? Antworten auf diese Frage geben FriedWald-Försterinnen und -Förster bei einer kostenlosen Waldführung.
Bei dem gemeinsamen Spaziergang durch den Bestattungswald erklären sie die Bestattung in der Natur – von Grabarten und Kosten über die Auswahl des passenden Baumes bis hin zur Gestaltung von Beisetzungen. Gleichzeitig können Interessierte bei der etwa einstündigen Tour Fragen zu FriedWald stellen und die Schönheiten des Waldes entdecken.
Treffpunkt ist der FriedWald-Parkplatz. Anfahrt: Kreuzung "Waldstraße" und "Am Steinberg", 27432 Bremervörde.
Anmeldung: Die Waldführungen finden regelmäßig am Wochenende statt und sind in der Teilnehmerzahl für eine angenehme Gruppengröße begrenzt.
Weitere Termine und Anmeldung unter www.friedwald.de/bremervoerde oder Tel. 06155 848-100.
Veranstalter: FriedWald GmbH
Bremervörde
FriedWald-Parkplatz
14:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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Bücher, die (beinahe) die Welt retten
Buchtipps zum Thema Natur und Klimawandel von Martin Mader und Katja Pourshirazi
Bremen

16:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Julia Eichler - going places
Mimis Erbe stellt vom 15.06. bis 11.08.24 Arbeiten der Bildhauerin Julia Eichler aus. Die Vernissage findet am 15.06.24 um 19 Uhr statt. Eichlers Arbeiten fordern Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Julia Eichler hat ein Abformverfahren entwickelt, bei dem die Oberflächen architektonischer Elemente, durch Pappmachée als Trägermaterial, reproduziert werden.
Worpswede
Findorffstraße 10
19:00 Uhr
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Serenadenkonzert
Im schönen Lilienthaler Amtsgarten werden zauberhafte Melodien aus Film, Klassik und Moderne erklingen.
Sitzgelegenheiten, Decken und ein Proviantkorb mit leckeren Speisen und Getränken müssen mitgebracht werden.
Das Konzert findet nur bei trockenem Wetter statt
Lilienthal
Klosterstraße, Amtsgarten
20:00 - 22:00 Uhr
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Nachtvögel in der Garlstedter Heide
Abendstimmung in der Garlstedter Heide - die Sonne geht unter und der Abendgesang der Vögel ebbt langsam ab. Ist jetzt alles still? Nein, denn jetzt kommt die Zeit der nachtaktiven Vögel. Durch die Dämmerung fliegen Waldschnepfen und erste Eulenrufe erklingen aus den Kiefernwäldern. Mit etwas Glück belauschen wir den schnurrenden Gesang der seltenen Nachtschwalben, die auch Ziegenmelker genannt werden. Warum das so ist und viele spannende Details zur Lebensweise dieses faszinierenden Nachtvogels erfahren Sie auf dieser Exkursion.
Mitbringen: Fernglas, festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, Insektenschutz
Osterholz-Scharmbeck
Bremerhavener Heerstraße 8, Parkplatz Up`n Swutsch
20:00 - 23:00 Uhr
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Adjiri Odametey & Band
Mitreißende Afrikanische Weltmusik

Weltmusik hat einen Namen: Adjiri Odametey. Traditionelle Musik aus Afrika, gespielt auf traditionellen afrikanischen Instrumenten, aber auch auf der Gitarre und dem Schlagzeug, das ist das Erfolgsrezept des westafrikanischen Sängers, der als Crossover-Künstler die neue Weltmusik-Avantgarde repräsentiert. Dabei bleibt er immer authentisch und ehrlich, stimmig und in sich geschlossen. Eine Art Xylophon mit Kürbissen als Resonanzkörper, das Daumenklavier Mriba oder die afrikanische Harfe Cora gehören zum vielgestaltigen Instrumentarium. Durch sie erhalten die melodiösen Songs und die warme, weiche Stimme Adjiri Odameteys eine ganz besondere Note und entführen den Zuhörer in eine andere, berauschende und mitreißende Welt. Jetzt präsentiert der aus Ghana stammende Singer/Songwriter und Multiinstrumentalist sein neues Programm "Ekonklo – On The Other Side". Gekonnt und subtil verbindet Adjiri Odametey Tradition und Moderne, jongliert mit einem souligen, sehnsuchtsvollen Sound und wunderschönen Melodien.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Musikalische Soirée
Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn.
Lieder ohne Worte für Querflöte und Klavier
Michael Müller Querflöte
Renate Meyhöfer-Bratschke Klavier
Ingo Meyhöfer Rezitation
Lilienthal
Klosterstraße 14
20:00 Uhr
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Sonntag, 16.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Straßenflohmarkt
Straßenflohmarkt in Worpswede
- Wörpedahler Straße
- Nordweder Straße
- Hasenmoor
Worpswede

10:00 - 16:00 Uhr
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Wörpedahler Straßenflohmarkt
Der Wörpedahler Straßenflohmarkt bietet einen einzigartigen Charme: Anwohner öffnen entlang der Straße ihre Höfe für Trödel, Dachbodenfunde und Selbstgemachtes. Nach der Schnäppchenjagd kommt man bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch. Hier herrscht keine Enge, die Stände sind verteilt, was entspanntes Stöbern ermöglicht. Am besten erkundet man diesen weitläufigen Flohmarkt per Rad oder zu Fuß, um keinen versteckten Schatz zu verpassen.
Worpswede
Wörpedahler Straße
10:00 - 16:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Klappstauregatta
Ein großer Spaß für große und kleine Kanuten und natürlich auch für die Zuschauer:innen wenn die Kanuten versuchen, den einen oder anderen Klappstau auf dem Oste-Hamme-Kanal zu bezwingen, zwischendrin nicht nur Rätselaufgaben lösen, sondern auch ihre Geschicklichkeit beweisen müssen. Gegen 17:30 Uhr werden die Siegerteams im Torschiffhafen gekürt.
Gnarrenburg
Bremerstraße, 17
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Moorwanderung
Mit Gästeführerin Sigrid Grimsehl durchs Hamberger Moor; Auf den Spuren von Kultur- und Landschaftsgeschichte des Teufelsmoores, Torfabbau, Tier- und Pflanzenwelt. Voranmeldung erforderlich, mindestens 4 Teilnehmer.
Auf Anfrage geht Frau Grimsehl auch mit Ihnen und Ihrer Gruppe (max. 15 Personen) zum Wunschtermin auf Erkundungstour ins Hamberger Moor.
Hambergen
Bremer Str. 2, Parkplatz Rathaus Hambergen
11:00 - 14:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
11:00 - 17:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Führung durch die Ausstellung mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi
Bremen

11:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Julia Eichler - going places
Mimis Erbe stellt vom 15.06. bis 11.08.24 Arbeiten der Bildhauerin Julia Eichler aus. Die Vernissage findet am 15.06.24 um 19 Uhr statt. Eichlers Arbeiten fordern Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Julia Eichler hat ein Abformverfahren entwickelt, bei dem die Oberflächen architektonischer Elemente, durch Pappmachée als Trägermaterial, reproduziert werden.
Worpswede
Findorffstraße 10
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Öffnung Hein Meyer Museum - Otto Tetjus Tügel Zuhause
Das "Alte Rathaus" wurde nach einer wechselvollen Geschichte aus dem "Dornröschen-Schlaf" von Hein Meyer und seiner Frau zum Leben erweckt und mit großer Tatkraft zum "Tügel-Haus" restauriert.

Im Erdgeschoß entstand ein Museum: Das "Hein-Meyer-Museum" mit zahlreichen, bemerkenswerten Bildern des bedeutenden Künstlers Otto Tetjus Tügel und einigen anderen Kunstmalern.

Jeden 1. und 3. Sonntag öffnet es seine Türen und die Besucher können sich einen Eindruck von diesem liebevoll errichteten Museum machen.

Veranstalter:
Museum Hein Meyer, Ansprechpartner ist Herr Oetjen, Tel. 0162 - 4150817
Bremervörde
Neue Straße 33, Hein Meyer Museum -Otto Tetjus Tügel Zuhause
14:00 - 18:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Sommerträume
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von Olivier Lamboray spielen und singen Musikschüler von Olessia Heithecker
Worpswede
Im Schluh 71
16:00 Uhr
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One day, I will fly
Ausstellung mit Objekten und Fotos von Ulrich Schwecke (Bremen)
Lesung: Simon Kase (Schwanewede)
Musik: Joachim Rieke (Schwanewede)
Schwanewede
Auf dem Sandberg 7A
16:00 - 19:30 Uhr
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Wopsweder Orgelmusik
Alexander Stepanov, Klavier
Barocke und romantische Klaviermusik

Der Konzertpianist A. Stepanov (Studium in St.-Petersburg, Russland und Konzertexamen-Studium in Halle bei Prof. Jochen Köhler) ist Preisträger von mehr als 20 internationalen und regionalen Wettbewerben. Er gab zahlreiche Konzerte als Solist in den besten Sälen Russlands und Europas.

Eintritt frei.
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche
17:00 - 18:00 Uhr
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Die Deichgranaten
Annie Heger und Insina Lüschen - zwei Kusinen aus Ostfriesland, die unterschiedlicher und ähnlicher kaum sein könnten. Sie geben Einblicke in Familiengeheimnisse, entwickeln mit dem Publikum Weltverbesserungsvorschläge und singen sich in die Herzen der Zuhörer. 2017 landeten die beiden aus Versehen in einem Kinofilm, in dem sie spontan in einer Dorffest-Szene als traditionelles Gesangsduo einsprangen, es gab weder einen Plan noch einen Namen.
"Die... Deichgranaten" wurde improvisiert und nach der Filmpremiere bekamen sie doch tatsächlich Anfragen für Dorffeste, wo sie nun nicht wirklich hinwollten. Sie fingen an, in den sozialen Medien zu beweisen, dass man auf Platt wirklich ALLES sagen und über ALLES sprechen kann. Seit dem gibt es auf YouTube Schmink- und Ukulelen-Tutorials, sie erklären, wie man IKEA-Kommoden aufbaut, und wie man nur mit der Zunge einen Knoten in eine Spaghetti macht.
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24
19:00 Uhr
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Montag, 17.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Bilderbuchkino: Dr. Brumm fährt Zug
Mit Bianca Widhalm.
Zug fahren? Kein Problem für Dr. Brumm. Er drückt auch gleich den richtigen Knopf und – WROMM!, die Lok setzt sich in Bewegung. Und die Lok wird schneller. Und schneller. Und rattert leider direkt auf die alte morsche Brücke zu! Die Lok muss gestoppt werden. Nur wie ist noch nicht so ganz klar... Ab 4 Jahren
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
15:00 Uhr
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Dienstag, 18.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 19.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Donnerstag, 20.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Daran soll meine Hose schuld sein?
Faire Kleidung. Gemeinsam nachdenken im Museum - Information und offener Austausch zu drängenden Themen.
Bremen
Overbeck-Museum
15:00 Uhr
Details anzeigen
Gästeführung "Ritterhude im Glanz von New York: Die Riesgebäude als Geschenk eines Auswandermärchens"
"Ritterhude im Glanz von New York: Die Riesgebäude als Geschenk eines Auswanderermärchens"
Der Ortskern von Ritterhude wird durch die Gebäude der Gebrüder Ries geprägt. Aber wer waren die Brüder Ries bzw. ihre Schwester Marie Bergmann geborene Ries? Was ist ihre Geschichte? Warum sind sie nach Amerika ausgewandert? Warum haben sie ihrer Heimatgemeinde so viel gestiftet? Fragen über Fragen. Auf einem kleinen Rundgang durch Ries- und Goethestraße wollen wir versuchen, sie zu klären.
Donnerstags, 20. Juni, 25. Juli, 29. August um 18.30 Uhr
Treffpunkt: Marie-Bergmann-Platz (bei Rewe)
Dauer: 1- 1,5 Stunden
Anmeldung unter 04292 819531 unter anmeldungen@hammeforum.de
Gebühr: Pro Person 7,00 €
Ritterhude
Marie-Bergmann-Platz (bei Rewe)
18:30 - 20:00 Uhr
Details anzeigen
Klimafreundlich und nachhaltig gärtnern
Der NABU Worpswede lädt zu einem Vortrag von Frederike Treu ein. Sie nimmt uns mit in die die Welt des naturnahen Gärtnerns unter dem Motto "Grüner gärtnern in Zeiten des Klimawandels". Sie können sich auf Garteninspirationen, Know-how und Praxistipps freuen.Die Veranstaltung wird draußen stattfinden, bei schlechtem Wetter werden wir nach drinnen ausweichen. Interessierte sind herzlich willkommen.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
19:00 Uhr
Details anzeigen
Freitag, 21.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Sommersonnenwende am Telescopium Lilienthal
Am 20. Juni 2024 um 22:51 Uhr haben wir den kalendarischen Sommeranfang. Es ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne ihren nördlichen Wendepunkt erreicht hat. Natürlich ist dies keine Bewegung der Sonne, sondern eine scheinbare Bewegung, die mit der Wiederkehr unserer Jahreszeiten zusammenhängt.
Dieses, auf den ersten Blick unscheinbare Ereignis, wollen wir zum Anlass nehmen, eine Veranstaltung dazu am Telescopium in Lilienthal durchzuführen.
Lilienthal
Wührden 17, Telescopium Lilienthal
16:00 Uhr
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Der TatOrt mit Impro-Theater
Die Zeiger der Uhr nähern sich langsam der acht Uhr - Prime Time. Was heute zu sehen sein wird?
Vielleicht dein neuer Lieblingsfilm. Improvisiert. Auf der Bühne.
Inspiriert durch wenige Vorgaben zu Beginn verschmelzen die Ensembles von Schmü:tzt und den Spaghetts im Projekt iMprOVIE und zaubern einen kompletten Spielfilm auf die Bühne, den es so nie gegeben hat - und den es nie wieder so geben wird.
"Einzigartige Momente voller Energie und Spannung" - Impro Heute
"Die Charaktere und ihre Beziehungen sind eine Wucht!" - Impro Morgen
"Einmalig" - Impro Übermorgen
Gespielt wird auf Hutkasse, jede/r wie sie/er will und kann!
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:30 Uhr
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Sommerabendkonzert mit dem Pianisten Parvis Hejazi
Sommerabendkonzert mit dem Pianisten Parvis Hejazi
Der international renommierte junge Künstler spielt unter anderem Klavierwerke von Beethoven und Schumann.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
19:30 Uhr
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Das Moorkino
Lassen Sie sich überraschen! - Filminhalt jeweils 14 Tage vor Aufführung über www.cultimo-kuhstedtermoor.de oder den Newsletter.
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24
20:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
20:00 Uhr
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Samstag, 22.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Flüsterhäuser
Bei einem Streifzug durch das Dorf erfahren Sie die Geschichten hinter den Fassaden. Es ist, als würden Ihnen die Häuser von ihren Erbauern und Bewohnern erzählen. Anhand historischer Fotos werden Sie entdecken, dass sich manche Häuser fast gar nicht verändert haben – andere dafür umso mehr. So können Sie bei unserer kleinen Zeitreise Worpswede von einer ganz anderen Seite kennen lernen.
Termine: März bis Oktober jeden 4. Samstag im Monat
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
10:30 - 12:30 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Julia Eichler - going places
Mimis Erbe stellt vom 15.06. bis 11.08.24 Arbeiten der Bildhauerin Julia Eichler aus. Die Vernissage findet am 15.06.24 um 19 Uhr statt. Eichlers Arbeiten fordern Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Julia Eichler hat ein Abformverfahren entwickelt, bei dem die Oberflächen architektonischer Elemente, durch Pappmachée als Trägermaterial, reproduziert werden.
Worpswede
Findorffstraße 10
13:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
16:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Nachtexkursion zwischen Hamme und Beek
Die Hammewiesen bei Nacht erleben! Das Quaken der Frösche, die Gesänge der Röhrichtvögel und das charakteristische "Crex Crex" des Wachtelkönigs. In der Nacht sind andere Tiere aktiv als am Tag und statt der Augen ist unser Gehörsinn gefragt, um die Geräusche und Stimmen erkennen zu können. Fledermäuse sind dagegen für uns nahezu lautlos, allerdings können wir sie mit Hilfe eines Ultraschall-Detektors hörbar machen und mit der Taschenlampe bei der Jagd auf Insekten beobachten – ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Mitbringen: festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, Insektenschutz
Worpswede
Hammeweg, Hammebrücke Neu Helgoland
20:00 - 23:00 Uhr
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Tanznacht "...Club"
Es wird wieder nach guter alter "Stagge"-Manier im Kulturzentrum am Kleinbahnhof gerockt. Willkommen sind alle Menschen, egal ob jung oder alt, die abrocken und sich in
gemütlicher Atmosphäre treffen wollen.
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
20:00 Uhr
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Selig
Und endlich unendlich Tour

Was 1993 in einer Hamburger Kneipe begann, war Liebe auf den ersten Ton. Vor über 30 Jahren gründeten sich Selig und sind seither ein wichtiger Teil deutscher Musikgeschichte. Die Liebe zur Bühne ist bis zum heutigen Tage geblieben. Mit "Und endlich unendlich" (2009), "Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (2010), "Magma" (2013) und "Kashmir Karma" (2017) haben sie es dreimal in die Top 10 der deutschen Charts geschafft. Sie haben am Bundesvision Song Contest teilgenommen, Lieder aus der Band-Historie für das Album "Die Besten (1994-2014)" neu aufgenommen und für "Selig macht selig" befreundete Musiker wie Wolfgang Niedecken, Johannes Oerding und Olli Schulz gebeten, ihre Songs neu zu interpretieren. Ihre Musik, beeinflusst von Nirvana, Led Zeppelin und den Black Crowes, kombiniert mit deutschen Lyrics, bildet das Fundament für den German Grunge. Jan Plewkas unverwechselbare, tiefgreifende Texte und einmalige Bühnenpräsenz verbinden sich mit dem rauen, düsteren Sound der Band. Für das Selig Publikum sind diese Klänge Teil ihrer Geschichte, ihres Soundtracks und ein absolutes Lebensgefühl!
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Abenddämmerungsfahrten
Torfkahnfahrt in der Abenddämmerung auf der Hamme ab Worpswede/Anleger Neu Helgoland Anmeldung erforderlich. 90 Minuten
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger Neu Helgoland
21:00 - 22:30 Uhr
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Sonntag, 23.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
Details anzeigen
Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
11:00 - 17:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Julia Eichler - going places
Mimis Erbe stellt vom 15.06. bis 11.08.24 Arbeiten der Bildhauerin Julia Eichler aus. Die Vernissage findet am 15.06.24 um 19 Uhr statt. Eichlers Arbeiten fordern Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Julia Eichler hat ein Abformverfahren entwickelt, bei dem die Oberflächen architektonischer Elemente, durch Pappmachée als Trägermaterial, reproduziert werden.
Worpswede
Findorffstraße 10
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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150 Jahre Bernhard Hoetger - Leben und Werk eines kongenialen Künstlers
Bernhard Hoetger - Leben und Werk eines kongenialen Künstlers

Eine kritische Würdigung mit Prof. Uwe Gonther, Chefarzt im Ameos Klinikum Bremen
Inkl. Führung durch den Hoetger-Garten und Vorführung des Films von Dirk Böhling "Ein kurzer Streifzug durch ein langes Leben"

15,00 € einschl. Kaffee und Kuchen
Anmeldung unter info@schamaika.de oder 0152-21399574
Worpswede
Ostendorfer Straße 27, Diedrichshof
15:00 - 18:00 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Konzert an der Ahrend-Orgel:
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Orgelklasse von Prof. Stephan Leuthold

Barocke Orgelmusik. Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten.
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 24.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Six Days in Music 2024 im Teufelsmoor
Ensembleworkshop im Teufelsmoor für Kinder und Jugendliche von 10 - 18 Jahren.
24.06. - 29.06.2024
Teufelsmoor, Gasthaus Schamaika
220,--€ incl. Unterkunft und Verpflegung.
Weitere Informationen über das Büro der Kreismusikschule e.V.
Osterholz-Scharmbeck
Gasthaus Schamaika
10:00 Uhr
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Dienstag, 25.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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ADFC Kreisverband Osterholz Aktiventreffen
Die Aktiven des ADFC Kreisverbandes Osterholz, treffen sich jeden letzten Dienstag im Monat im Kulturzentrum am Kleinbahnhof, um Strategien ihrer Arbeit zu besprechen und Aktivitäten zu planen.
An unserer Arbeit Interessierte sind herzlich willkommen! Weitere Infos unter: www.adfc-osterholz.de
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 Uhr
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Mittwoch, 26.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Indischer Tanz op platt - Crossover-Projekt mit Dieter Kindler und Anna Grover
Plattdeutsche Lieder, gesungen von Dieter Kindler, Pastor i. R. und Liedermacher, zu indischem Tanz von Anna Grover. Grover, ausgebildet im südindischen Tempeltanzstil II Bharatanatyam ist seit 2010 Mitglied der Nateschwara Dance Company und nimmt regelmäßig an Aufführungen unter der Leitung von Vijaya Rao teil. Mit Auftritten im Rahmen der kulturellen Landpartie im Wendland, bei anderen Veranstaltungen, auch vor der indischen Generalkonsulin Soumya Gupta aus Hamburg, haben Kindler und Grover gezeigt, wie gut sich beide Kulturen verbinden lassen, wenn die Strophen von "Dat du min Leevsten büst" durch den ausdrucksstarken indischen Tanz gestenreich visualisiert werden.

Eintritt: 10,00 Euro. Karten erhältlich direkt im Museum Hein Meyer zu den Öffnungszeiten - jeden 1. und 3. Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bei an Herrn Oetjen, Tel. 0162 – 4150817
Bremervörde
Neue Straße 33 (Altes Rathaus), Museum Hein Meyer - Otto Tetjus Tügel Zuhause
19:00 Uhr
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The Hooters
More Rocking – More Swing

Kaum eine Band ist in den Augen und Ohren der meisten Leute so sehr mit den 80ern verknüpft wie The Hooters. Fast jeder kennt die unzerstörbaren Hymnen "All You Zombies", "Johnny B" oder "Satellite". Die ganz eigene Mischung aus Poprock mit leichtem Wave-Touch traf den Zeitgeist ins Mark. Als die Band erstmals in der Musikszene von Philadelphia auftaucht erobert sie mit rasender Geschwindigkeit die Ostküste der USA. Schon 1986 hat die Band vier Hit-Singles in der Tasche und ist fast ununterbrochen auf Tour. Ihre einzigartige Mischung aus Ska, Reggae und Rock n Roll machen ihren frischen und kraftvollen Sound so erfolgreich. Songs mit Kultstatus entstanden in den darauffolgenden Jahren. 1995 trennt man sich - ein dunkler Tag für die Fans. Aber seit der Wiedervereinigung 2001 touren The Hooters wieder und konnten im Jahr 2020 ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. Im Mai letzten Jahres erschien ihr aktuelles Album "Rocking & Swing", eine Reminiszenz an die Wurzeln und ein echtes Geschenk an die Fans: einige Songs, die sie in ihren Anfängen live spielten, wurden erstmals im Studio aufgenommen.

präsentiert von Rocks, Piranha/Start, Kulturnews und Goodtimes
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Donnerstag, 27.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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VörderFeierAbend mit Matt Walker Smith
Seit über 40 Jahren ist Country Musiker Matt Walker Smith auf den Bühnen Deutschlands und der Nachbarstaaten unterwegs. Mit seinem Solo-Programm bringt Matt Walker-Smith dem Publikum seine selbst favorisierten Countrysongs zu Gehör, die sowohl aus bekannten Klassikern, als auch aus Liedern befreundeter Musikerkollegen bestehen.
Das Team vom Haus am See wird für die Bewirtung der Gäste sorgen. Der Eintritt ist frei.
Mit freundlicher Unterstützung der Volksbank eG Osterholz Bremervörde.
Veranstalter: Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, Tel. 04761/987-142
Bremervörde
SeeLounge am Vörder See
18:00 Uhr
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Music Hall Session
Improvisiert und spontan

Bei Wikipedia wird eine Session als "zwangloses Zusammenspiel von Musikern unterschiedlicher Genres" bezeichnet. In Irland gehört das gemeinsame Musizieren seit Jahrzehnten zur Tradition. In Worpswede hat alles am Vatertag 2005 begonnen, damals initiiert und organisiert von Steve Westaway in der kleinen Kneipe der Music Hall. Inzwischen hat Sven Bartel das Zepter übernommen und holt Musiker aus Worpswede, Bremen und umzu in die Music Hall um frei zu musizieren, ungeprobt und spontan, facettenreich und überraschend, einmalig und nicht wiederholbar. Da wird nach Herzenslust gerockt und gerollt, gesungen, gebrüllt und gehaucht, Gitarren soliert, Cajon poliert, mit Tasten garniert. Alte Bekannte und neue Gäste schaffen immer wieder eine einmalige Atmosphäre – im Saal oder im Biergarten. Spezielle Themen vom Schlager bis zum Gedicht, vom Weihnachtslied bis zum Blues garantieren Abwechslung und gute Laune, animieren zum Füße wippen und Mitsingen.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
19:30 - 22:00 Uhr
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Freitag, 28.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Einfach essen.
Warum vegan.
Gemeinsam nachdenken im Museum - Information und offener Austausch zu drängenden Themen.
Bremen
Overbeck-Museum
15:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
17:00 - 19:00 Uhr
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Märchen. Sagen. Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.

Facettenreich und vielfältig blättern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigitte Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf.

Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsentieren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstr. 9
17:00 Uhr
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Gong-Flussfahrt
Erleben Sie die Faszination eines chinesischen Gong in der bezaubernden Atmosphäre der Hammewiesen. Begleitet und getragen von den archaischen Klängen, gleiten Sie mit dem Torfkahn über das Wasser. Verbunden mit Natur, dem weiten Himmel und dem besonderem Licht der Moorlandschaft geniessen Sie ein einzigartiges Erlebnis.
Worpswede
Hammehafen
19:30 Uhr
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Blues Café
Das Ziel des Blues Cafés ist, sich mit Musik interessierten im geselligen Rahmen bei gedämpfter Hintergrundmusik und moderaten Getränkepreisen zu treffen, um einfach Spaß zu haben. Zwar verbindet die Macher*innen die Liebe zum Blues, aber andere Musikstile werden auch ihren Platz finden. Eine Tanzveranstaltung ist das Blues Cafe nicht, wird aber ausdrücklich nicht verboten. Für die Liveauftritte sind Bands oder Solokünstler/-innen aus unterschiedlichen Genres geplant.
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
20:00 Uhr
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Verborgene Welt der Nachtfalter
Nachtaktive Schmetterlinge? Die faszinierende Welt der Nachtfalter liegt für uns überwiegend im Verborgenen. Im Schutze der Nacht sind Glucken, Schwärmer und Zünsler unterwegs, besuchen Blüten und suchen Zuckerquellen. Die faszinierende Welt der Kleinschmetterling umfasst neben den tagaktiven Widderchen überwiegend nachtaktive Arten mit abenteuerlichen Namen wie Bären, Eulen oder Mondvogel. Mit über 3.500 Arten kommen in Deutschland weit mehr Nachtfalter vor als Libellen, Tagfalter und Heuschrecken zusammengerechnet. An diesem Abend werden wir mit leuchtenden Hilfsmitteln in diese verborgene Welt eintauchen und einige der häufigsten Nachtfalter vorstellen.
Mitbringen: festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, Insektensc
Vollersode
Am Neuenlande, Wasserwerk Heilsberg
21:00 - 23:00 Uhr
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Samstag, 29.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Ritterhuder Schützenfest
Festprogramm in der Festhalle auf dem Schützenplatz in Ritterhude
Ritterhude
Am Schützenplatz
13:00 Uhr
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Julia Eichler - going places
Mimis Erbe stellt vom 15.06. bis 11.08.24 Arbeiten der Bildhauerin Julia Eichler aus. Die Vernissage findet am 15.06.24 um 19 Uhr statt. Eichlers Arbeiten fordern Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Julia Eichler hat ein Abformverfahren entwickelt, bei dem die Oberflächen architektonischer Elemente, durch Pappmachée als Trägermaterial, reproduziert werden.
Worpswede
Findorffstraße 10
13:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker in Worpswede
Auf den Spuren dieser außergewöhnlichen Malerin besuchen wir u.a. ihr Atelier, ihre Grabstätte und ihr ehemaliges Wohnhaus, das heute ein Museum ist.

Termine: 18.05.24

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Anmeldung bei der Tourist-Information Worpswede empfohlen, da Teilnehmerzahl begrenzt. Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de. Ohne Anmeldung kann die Teilnahme nicht garantiert werden.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Waldführung im FriedWald Bremervörde
Was ist das Besondere am FriedWald Bremervörde? Antworten auf diese Frage geben FriedWald-Försterinnen und -Förster bei einer kostenlosen Waldführung.
Bei dem gemeinsamen Spaziergang durch den Bestattungswald erklären sie die Bestattung in der Natur – von Grabarten und Kosten über die Auswahl des passenden Baumes bis hin zur Gestaltung von Beisetzungen. Gleichzeitig können Interessierte bei der etwa einstündigen Tour Fragen zu FriedWald stellen und die Schönheiten des Waldes entdecken.
Treffpunkt ist der FriedWald-Parkplatz. Anfahrt: Kreuzung "Waldstraße" und "Am Steinberg", 27432 Bremervörde.
Anmeldung: Die Waldführungen finden regelmäßig am Wochenende statt und sind in der Teilnehmerzahl für eine angenehme Gruppengröße begrenzt.
Weitere Termine und Anmeldung unter www.friedwald.de/bremervoerde oder Tel. 06155 848-100.
Veranstalter: FriedWald GmbH
Bremervörde
FriedWald-Parkplatz
14:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Duo Los Vientos
Ein entspannter Sommerabend auf der Terrasse. Gemütlich sitzen, das passende Getränk, umspielt von der Musik des Duos Los Vientos und in den Pausen Snacks aus der Cultimo-Küche. Die beiden Musiker Gert Lueken (Klarinette, Saxofon) und Manfred Fränkel (Akkordeon) haben sich den Wind ihren Duonamen geschrieben und lassen zwei Klangwelten sich begegnen. Die eine mehr klassisch und vom Jazz geprägt, die andere mehr folkloristisch ausgerichtet. Die Zwiegespräche ihrer Instrumente handeln von den Klezmorim der alten Bukowina, vom Tango Nuevo. Auch von Pariser Cafés, den swingenden Vereinigten Staaten, von rasanten Dorftänzen des Balkan und vom Land der Trolle und Fjorde. - Bei Regen gehen wir einfach in den Saal.
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24
18:00 Uhr
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Sonntag, 30.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Ritterhuder Schützenfest
Festprogramm in der Festhalle auf dem Schützenplatz in Ritterhude
Ritterhude
Am Schützenplatz
07:00 - 20:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
11:00 - 17:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Julia Eichler - going places
Mimis Erbe stellt vom 15.06. bis 11.08.24 Arbeiten der Bildhauerin Julia Eichler aus. Die Vernissage findet am 15.06.24 um 19 Uhr statt. Eichlers Arbeiten fordern Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Julia Eichler hat ein Abformverfahren entwickelt, bei dem die Oberflächen architektonischer Elemente, durch Pappmachée als Trägermaterial, reproduziert werden.
Worpswede
Findorffstraße 10
13:00 - 18:00 Uhr
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Schmetterlinge im Heilsmoor
Unter der fachkundigen Begleitung von Jürgen Röper beobachten wir Tagfalter im Heilsmoor. Wer fliegt wann? Wie sieht die Raupe aus und was frisst sie? All das kann man an diesem Nachmittag im Heilsmoor erfahren.
Vollersode
Voßbarg 1, Wasserwerk Heilsberg/Wallhöfen
13:00 - 16:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Juli 2024
Montag, 01.07.2024
Ritterhuder Schützenfest
Festprogramm in der Festhalle auf dem Schützenplatz in Ritterhude
Ritterhude
Am Schützenplatz
08:00 - 00:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 02.07.2024
Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Singen im Cultimo
Die Gelegenheit, mal (wieder) mit anderen gemeinsam zu singen! Ein offenes Treffen für alle, die entspannt in netter Runde bekanntes Liedgut anstimmen möchten. Ohne Noten und Benotung, mal mit, mal ohne Gitarrenbegleitung singen wir bekannte Folksongs, Rockoldies und Volkslieder. Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat, außer an Feiertagen. Herzlich willkommen!
Gnarrenburg
Eberhorst
19:00 - 21:00 Uhr
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Mittwoch, 03.07.2024
Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Der Bioladen Moorrübe wird zur Kinorübe!
Von März bis Oktober wird der Bioladen am ersten Mittwoch des Monats zum Kino: Aus der Moorrübe wird die Kinorübe! Eintritt frei. Spenden immer willkommen.
Worpswede
Walter-Bertelsmann-Weg 2, Bioladen Moorrübe
19:00 Uhr
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Donnerstag, 04.07.2024
Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
Details anzeigen
Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Das Cultimo wandert - Zwischen Mehde und Oste
Wanderung über ca. 11 km von der Mehde in Zeven bis ins Ostetal nach Heeslingen. Anschließend Möglichkeit zur Einkehr in die Eisdiele in Zeven. Treffpunkt: Parkplatz der Kirche am Klostergang in 27404 Zeven. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei schlechtem Wetter bitte bei Wolfgang Pemöller oder Ingrid Simon (Tel.: 04281-4478) nachfragen, ob die Veranstaltung stattfindet.
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24, siehe Beschreibung
15:00 - 17:30 Uhr
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Stand-Up-Paddling (SUP) Schnupperkurs
Mit Marc Hennings.
Stand-Up-Paddeln (SUP) ist der neue umweltfreundliche Trendsport. Er bietet für jede und jeden ein perfektes, ganzheitliches und gelenkschonendes Kraft- und Ausdauertraining. Es werden die Grundlagen des Stand-Up-Paddelns in Theorie und Praxis sowie Informationen über Material und Pflege vermittelt. Es besteht die Möglichkeit verschiedene Boards zu testen.
Voraussetzungen: sicheres Schwimmen, Jugendliche ab 12 Jahre nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten
Bitte mitbringen: Badesachen, Sonnenschutz, Brillenband, Kopfbedeckung, Handtuch, Getränk, Snack.
Osterholz-Scharmbeck
Büttel 3, Ohlenstedter Quellsee
17:00 Uhr
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Freitag, 05.07.2024
Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Sommerträume - Olivier Lamboray
Wir freuen uns sehr mit Olivier eine spannende Ausstellung nach Worpswede holen zu können!

Ausgelöst durch die Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Deutschland, wollen wir dazu beitragen seine phantastischen, unglaublich liebevollen und detailreichen Malereien dem Publikum zugänglich zu machen.
Worpswede
Im Schluh 71
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Gong-Flussfahrt
Erleben Sie die Faszination eines chinesischen Gong in der bezaubernden Atmosphäre der Hammewiesen. Begleitet und getragen von den archaischen Klängen, gleiten Sie mit dem Torfkahn über das Wasser. Verbunden mit Natur, dem weiten Himmel und dem besonderem Licht der Moorlandschaft geniessen Sie ein einzigartiges Erlebnis.
Worpswede
Hammehafen
19:30 Uhr
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Die Punktheke
Der erste offene Freitag mit der Punktheke.
Endlich ein neuer Monat! Endlich wieder Punk!! Kaltes Bier steht bereit!
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
20:00 - 23:00 Uhr
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Wingenfelder Quartett
Geschichtenerzählerrock

Es gibt einige, wenige Bands, die mit ihren Songs so ein bestimmtes Gefühl in einem wecken - die sich anfühlen wie nach Hause kommen. So vertraut und gut, die einen abholen und trösten, bewegen und zum Tanz bitten, wenn nötig in den Hintern treten und daran erinnern, was wirklich zählt. Diese Art von Band sind Wingenfelder – die beiden Brüder Kai & Thorsten und ihre Musiker, die die Fans nun schon seit über 13 Jahren mit ihren kleinen und großen musikalischen Momentaufnahmen aus dem Leben begeistern. Aber wie heißt es auch: "Wenn’s am Schönsten ist, soll man aufhören." Eine fantastische Reise mit Freunden, Fans und Begleitern geht nun zu Ende. Es ist an der Zeit, noch einmal Danke zu sagen und dieses außergewöhnliche Kapitel zu beenden. Die Band startet im November 2024 ihre große Abschiedstournee. Aus dem legendären Wingenfelder Trio ist ein Quartett geworden, das vorher auch in der Music Hall die Fans akustisch beglücken möchte. "Es war uns eine Ehre für Euch zu spielen. Es wunderbares Fest und eine wahrlich großartige Reise..." äußert sich Thorsten zum geplanten Abschied.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Samstag, 06.07.2024
Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Yoga & Kunst
YOGA & KUNST
Bei beiden ist alles erlaubt.
Bei beiden ist der Weg das Ziel.
Beide treffen sich in Worpswede.

Nach den Outdoor-Veranstaltungen im Sommer beim Kaffee Worpswede geht es nun weiter mit Yoga&Kunst indoor im Mimis Erbe, Findorffstraße 10.
Eine Verbindung von Kunst und Yoga, Kreativität, Atmung und Sein. Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Jeden ertsten Samstag im Monat um 9 Uhr.

Anmeldung unter michaela.volkmer@projektfit.de oder 0171 4730606
€17,- inkl. Führung durch die Ausstellung
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
09:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Shodo - Japanische Kalligrafie
Workshop mit Yuki Klink.
Die japanische Kalligrafie Shodo ("Der Weg des Schreibens") ist eine traditionelle Schönschrift-Kunst. Wir üben anhand von Vorlagen mit japanischen Schriftzeichen Pinseltechniken und Körperhaltung. Als eine Form der mentalen Entspannung beinhaltet Shodo auch Zen-Elemente: Konzentration und Entspannung sollen gleichzeitig erreicht werden. Material kann im Kurs ausgeliehen werden (ca. 10,00 €).
Bitte mitbringen: Zeitungspapier zum Üben (geschnitten: 24 x 33 cm, ca. 50 Stück), Imbiss, Arbeitskleidung, Sitzkissen.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Raum Heidberg
10:00 Uhr
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Heinrich Vogeler.Seine Kunst, seine Liebe, sein Leben
»Martha Vogeler bewahrte im Haus im Schluh das Werk ihres Mannes für die Nachwelt. Die Familie führt dieses Vermächtnis bis heute fort.«

Die Präsenzausstellung des Haus im Schluh folgt dem Werdegang des Universalkünstlers Heinrich Vogeler im Kontext seiner privaten Biografie. Vom Jugendstil bis zur Sowjet-kunst spannt sich der Bogen der Ausstellung. Die Gemälde Frühling von 1897 und das Komplexbild Winterkommando der Arbeiterstudenten von 1923/24 markieren seine Ent-wicklung vom Jugendstilkünstler zum Sozialisten und Kommunisten.

Sein Schaffen war stets inspiriert und getragen von seiner jeweilige Lebenssituation. Liebe, Erfolg, Trennungen, existenzielle Gefahren und Neubeginn spiegeln sich in seinen Werken und Schriften und bringen uns den Menschen Heinrich Vogeler und seine noch immer aktuellen Botschaften nahe.
Worpswede
Im Schluh 35-37, Museum Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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