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August 2022
Samstag, 13.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit u.a.
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler im Kreis der alten Worpsweder Meister
Die Urtümlichkeit der Teufelsmoorlandschaft, die Natur im Wechsel der Jahreszeiten und das bisweilen grandiose Licht über dem Weyerberg haben die ersten Maler nach Worpswede gezogen. So auch Heinrich Vogeler, zu dessen 150. Geburtstag in der Galerie Cohrs-Zirus eine erlesene Auswahl seiner Graphiken präsentiert wird — begleitet von Bildern, Graphiken und Plastiken der Künstler der 1. und 2. Generation bis heute.

Abb.: H. Vogeler (1872-1942): Die Lerche, 1899

Öffnungszeiten: Sa+So 11-13 und 14-18 Uhr
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Zwischen Himmel und Hamme
Geschichten und Geschichtchen aus der bewegten Worpsweder Vergangenheit erzählt "Jan vom Moor" während eines vergnüglichen Spaziergangs.
Unseren "Hügel", den Weyerberg, der heute noch für die Weitsicht der Worpsweder sorgt, verdanken wir einem Riesen. Eine Kaufmannstocher brachte die Kunst und vor allem einen Künstler nach Worpswede. Von einem Lustschloss, das eine Gräfin aus der Linie der Wittelsbacher auf dem Weyerberg bauen wollte, blieb nur die Schloss-Scheune. Und Ping-Pong und aufgehängte Wäsche im Museum haben auch in Worpswede nicht zwangsläufig etwas mit einer Kunst-Performance zu tun...
Termine: jeden zweiten Samstag im Monat jeweils um 13:30 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:30 - 15:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Projekttage voix du silence - Ausstellung Silvia Hatzl "silences" InstallationenAufzeichnung
24. Juni bis 17. September 2022

In den Projekttagen 2021 "ENVOL" interpretierten hervorragende Solisten Werke der zeitgenössischen Musik in einem ungewöhnlichen, sich verwandelnden Raum. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen der Musik und einer eigens für das Haus Bertelsmann gebauten beweglichen Skulptur. Unter dem Leitgedanken "ins Offene" entstanden drei KONZERTANTE RAUMINSTALLATIONEN.
Die sich ständig verwandelnde Skulptur wurde zu einer Art Urlandschaft, wie Treibgut hereingebrochen in einen Wohnraum. Visuelles Erleben führte zu einem anderen Hören.


Die Projekttage 2022 beginnen am 24. Juni mit einer Vorführung der 2021 entstandenen filmischen Aufzeichnung der «Konzertanten Rauminstallation I», realisiert von Karsten Wiesel. Wir begegnen hier einer sehr persönlichen Annäherung einer szenischen Aufführung mit den Mitteln des Films.

24. Juni 2021 um 20 Uhr –
Filmerstaufführung "ENVOL I"
Aufzeichnung der Aufführung "Konzertante Rauminstallation I"
von Karsten Wiesel
mit
Astrid Schmeling: Flöte
Riccardo Castagnola: Elektronik
Dietlind Bertelsmann: Konzept, Skulptur, Regie
Raymond Hassfeld: technische Einrichtung, Beleuchtung_
mit Werken von
Stiebler, Kaul, Nono
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Auf den Spuren von Hans-Georg Filipschack
Ein Kunstspaziergang mit Antke Bornemann

Der Bildhauer Hans-Georg Filipschack lebte bis 2020 in Lilienthal.
Sein Leben war das Gestalten – mit Holz, Keramik, Metall und
anderen Materialien. In Lilienthal gehen wir auf Spurensuche,
besichtigen an unterschiedlichen Plätzen stilisierte Tierplastiken,
religiöse abstrakte Motive sowie seinen Skulpturengarten. Wir
sprechen mit Weggefährten und Freunden.

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof
15:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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HammeNacht 2022 - Ein Abend auf und an der Hamme
Am Samstag, den 13. August 2022 zur jährlichen HammeNacht legen die Torfkähne der Region ab, um mit Ihnen vom Sonnenuntergang Richtung Vollmond zu schippern.

Einmal im Jahr treffen sich die Torfkahnskipper zwischen Gnarrenburg und Ritterhude zu späterer Stunde, um die besondere Nachtstimmung über dem Moor vom Torfkahn aus erlebbar zu machen. Dies hat schon eine gewisse Tradition und gilt vielen als Höhepunkt der Torfkahnsaison. An verschiedenen Anlegestellen im Teufelsmoor starten ausflugslustige Gäste mit Lichtern ausgerüstet zu einer Fahrt auf der Hamme. An den Anlegestellen laden Musik und gutes Essen zum gemeinsamen Genießen ein. Jedes der beteiligten Ausflugslokale setzt musikalisch wie kulinarisch einen anderen Akzent. Auch an Bord gibt es Musik. Die Fahrt durch die Nacht wird von Akkordeon- oder Gitarrenklängen begleitet. Der Vorverkauf wird in diesem Jahr am 01.07.2022 beginnen und zum ersten Mal online unter www.hammenacht.de stattfinden.

Genaue Informationen zum Vorverkauf erhalten Sie unter www.torfkahn-teufelsmoor.de. Auch der Fahrplan wird dort rechtzeitig veröffentlicht und in den Tourist-Informationen in der Region ausgelegt.
Worpswede
Anlegestellen an der Hamme
17:00 - 23:55 Uhr
Details anzeigen
ABGESAGT // Kommune Barkenhoff
Zum 150. Geburtstag des berühmten Worpsweder Künstlers Heinrich Vogeler wird die Cosmos Factory
eine aktualisierte Fassung ihrer Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" zur Aufführung bringen,
welche dann im August 2022 in 12 Aufführungen in der Bötjerschen Scheune in Worpswede gezeigt
werden soll.
Der Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler gründete in seinem Wohn- und Atelierhaus Barkenhoff im
Jahr 1919 eine Kommune, für die er seinen gesamten Besitz zur Verfügung stellte. Erklärtes Ziel war
das Zusammenleben in einer besitzlosen Gemeinwirtschaft, die sich nach Möglichkeit selbst versorgt.
Die ungewöhnliche Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens der Barkenhoff-
Kommunarden erregte weithin großes Aufsehen. Die Folge waren Verhaftungen, Razzien,
Repressionen von Seiten der Behörden und Verleumdungen in der reaktionären Presse einerseits,
und ein wahrer Zustrom an Interessenten, Suchenden, Arbeitslosen andererseits – in dieser Zeit
sollen jährlich bis zu 15.000 Menschen zum Barkenhoff gepilgert sein. Der Barkenhoff als
"Aufbauzelle einer klassenlosen Gesellschaft" setzte Impulse; Die Kommunarden reisten durch ganz
Deutschland, um in Vorträgen ihre Vorstellungen weithin publik zu machen, zahlreiche weitere
Gemeinschaftssiedlungen entstanden in Folge der Barkenhoff-Kommune.
Mit der interdisziplinären Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" – alle Darsteller*Innen
übernehmen auch tänzerische und musikalische Funktionen - lässt das Ensemble der Cosmos Factory
die außergewöhnliche Geschichte dieser Gemeinschaft lebendig werden. Denn die Ideen und
Fragestellungen der damaligen Kommunarden haben nichts an Aktualität verloren - ganz im Gegenteil
erscheinen sie heute aktueller denn je:
Wie wollen wir zusammenleben? Wie gestalten wir unsere Beziehung zum Geld und zur Arbeit, zu den
sozialen Rollen, zur Natur, zum Körper, zur Liebe, zur Kunst? Wo steht der Einzelne, und wo die
Gemeinschaft? Wie schaffen wir eine gerechte und lebenswerte Welt – für alle?
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
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Sommenachtskino "Born of Blue"
Sommernachtskino im schönen Ambiente am Vörder See an der Seebühne.
Gezeigt wird der Film "Born of Blue"

Anmeldungen für das Sommernachtskino am Vörder See schicken Sie bitte an info@tandem-brv.de Sie erhalten dann eine Bestätigung per Mail.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bremervörder Kultursommers statt.
Mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH und der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde.
Bremervörde
Seebühne am Vörder See
21:00 Uhr
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Sonntag, 14.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Malkurs Moorlandschaft in Öl
Sommer-Malkurs im Atelier für Anfänger und Fortgeschrittene! Jede/r Teilnehmende macht anhand des regionalen Motives „Birkenallee“ erste künstlerische Erfahrungen mit der Nass-in-Nass Ölmalerei - Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Künstlerin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in die Technik eingeführt. Weitere Infos und Termine siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
09:30 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 17:00 Uhr
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Projekttage voix du silence - Ausstellung Silvia Hatzl "silences" InstallationenAufzeichnung
24. Juni bis 17. September 2022

In den Projekttagen 2021 "ENVOL" interpretierten hervorragende Solisten Werke der zeitgenössischen Musik in einem ungewöhnlichen, sich verwandelnden Raum. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen der Musik und einer eigens für das Haus Bertelsmann gebauten beweglichen Skulptur. Unter dem Leitgedanken "ins Offene" entstanden drei KONZERTANTE RAUMINSTALLATIONEN.
Die sich ständig verwandelnde Skulptur wurde zu einer Art Urlandschaft, wie Treibgut hereingebrochen in einen Wohnraum. Visuelles Erleben führte zu einem anderen Hören.


Die Projekttage 2022 beginnen am 24. Juni mit einer Vorführung der 2021 entstandenen filmischen Aufzeichnung der «Konzertanten Rauminstallation I», realisiert von Karsten Wiesel. Wir begegnen hier einer sehr persönlichen Annäherung einer szenischen Aufführung mit den Mitteln des Films.

24. Juni 2021 um 20 Uhr –
Filmerstaufführung "ENVOL I"
Aufzeichnung der Aufführung "Konzertante Rauminstallation I"
von Karsten Wiesel
mit
Astrid Schmeling: Flöte
Riccardo Castagnola: Elektronik
Dietlind Bertelsmann: Konzept, Skulptur, Regie
Raymond Hassfeld: technische Einrichtung, Beleuchtung_
mit Werken von
Stiebler, Kaul, Nono
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Gedankenausgang - Kunst und Natur
Spannen wir einen Bogen über das bisherige Lebenswerk des Künstlers Heinz Cymontkowski so sehen wir Werke in vielfältigen Darstellungsweisen, Formen, Farben und Materialien.
Die Gedankenwelt des Künstlers Heinz Cymontkowski in der Projektreihe - NATURVERZWEIGUNGEN – beginnt am Ausgang seiner Gedanken zu Kunst und Natur.
Am Ende steht ein Werk – ein Bild, ein Objekt, welches im Wertebegriff Kunst und Natur zu finden ist.

Der Künstler hat in seinem Atelier im Teufelsmoor, im Nahbereich von Worpswede, schon mehrfach das Thema Mensch und Natur aufgegriffen.
In dieser Jahreszeit, in der die Natur unsere Lebensweise hinterfragt, müssen wir – die Menschen – unsere Gedankenausgänge in Frage stellen.

Die Kunst kann über Bild, Wort und Klang durch Fragmente neue Denkansätze schaffen.

In dieser Jahreszeit, in einer Sommerstille, bewegt sich die Stille im Teufelsmoor durch neue Werke - Zeichnungen und Ölbilder entstehen.

Über das Sehen und Verstehen des Umfelds des Künstlers– sei es Natur-, Menschen- oder Gesellschaftsraum – sind im Augenblick des Durchlebten die gezeigten Werke entstanden.
Das Leben erleben, verstehen und Darstellungslösungen formen auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien steht hinter der künstlerischen Arbeit.

Gezeigt werden in der Atelierausstellung GEDANKENAUSGANG – KUNST UND NATUR Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
Details anzeigen
REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
15:00 - 18:00 Uhr
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ABGESAGT // Kommune Barkenhoff
Zum 150. Geburtstag des berühmten Worpsweder Künstlers Heinrich Vogeler wird die Cosmos Factory
eine aktualisierte Fassung ihrer Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" zur Aufführung bringen,
welche dann im August 2022 in 12 Aufführungen in der Bötjerschen Scheune in Worpswede gezeigt
werden soll.
Der Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler gründete in seinem Wohn- und Atelierhaus Barkenhoff im
Jahr 1919 eine Kommune, für die er seinen gesamten Besitz zur Verfügung stellte. Erklärtes Ziel war
das Zusammenleben in einer besitzlosen Gemeinwirtschaft, die sich nach Möglichkeit selbst versorgt.
Die ungewöhnliche Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens der Barkenhoff-
Kommunarden erregte weithin großes Aufsehen. Die Folge waren Verhaftungen, Razzien,
Repressionen von Seiten der Behörden und Verleumdungen in der reaktionären Presse einerseits,
und ein wahrer Zustrom an Interessenten, Suchenden, Arbeitslosen andererseits – in dieser Zeit
sollen jährlich bis zu 15.000 Menschen zum Barkenhoff gepilgert sein. Der Barkenhoff als
"Aufbauzelle einer klassenlosen Gesellschaft" setzte Impulse; Die Kommunarden reisten durch ganz
Deutschland, um in Vorträgen ihre Vorstellungen weithin publik zu machen, zahlreiche weitere
Gemeinschaftssiedlungen entstanden in Folge der Barkenhoff-Kommune.
Mit der interdisziplinären Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" – alle Darsteller*Innen
übernehmen auch tänzerische und musikalische Funktionen - lässt das Ensemble der Cosmos Factory
die außergewöhnliche Geschichte dieser Gemeinschaft lebendig werden. Denn die Ideen und
Fragestellungen der damaligen Kommunarden haben nichts an Aktualität verloren - ganz im Gegenteil
erscheinen sie heute aktueller denn je:
Wie wollen wir zusammenleben? Wie gestalten wir unsere Beziehung zum Geld und zur Arbeit, zu den
sozialen Rollen, zur Natur, zum Körper, zur Liebe, zur Kunst? Wo steht der Einzelne, und wo die
Gemeinschaft? Wie schaffen wir eine gerechte und lebenswerte Welt – für alle?
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
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Montag, 15.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Kreativwoche
Mit Katrin Schütte

Wie sieht die Blume oder die Lieblingskatze aus? Heute soll
die Landschaft aber blau sein und mein Baum schief. All das
und viel mehr erleben und erarbeiten wir. Wir schneiden,
kleben, zeichnen und malen mit Acrylfarbe. Materialien
werden gestellt. Bitte mitbringen: Alte Zeitschriften, Pinselglas,
Kittel, Pausenbrot.

Für Kinder 6 bis 10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Raum Worphausen
09:00 - 12:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 18:00 Uhr
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Gedankenausgang - Kunst und Natur
Spannen wir einen Bogen über das bisherige Lebenswerk des Künstlers Heinz Cymontkowski so sehen wir Werke in vielfältigen Darstellungsweisen, Formen, Farben und Materialien.
Die Gedankenwelt des Künstlers Heinz Cymontkowski in der Projektreihe - NATURVERZWEIGUNGEN – beginnt am Ausgang seiner Gedanken zu Kunst und Natur.
Am Ende steht ein Werk – ein Bild, ein Objekt, welches im Wertebegriff Kunst und Natur zu finden ist.

Der Künstler hat in seinem Atelier im Teufelsmoor, im Nahbereich von Worpswede, schon mehrfach das Thema Mensch und Natur aufgegriffen.
In dieser Jahreszeit, in der die Natur unsere Lebensweise hinterfragt, müssen wir – die Menschen – unsere Gedankenausgänge in Frage stellen.

Die Kunst kann über Bild, Wort und Klang durch Fragmente neue Denkansätze schaffen.

In dieser Jahreszeit, in einer Sommerstille, bewegt sich die Stille im Teufelsmoor durch neue Werke - Zeichnungen und Ölbilder entstehen.

Über das Sehen und Verstehen des Umfelds des Künstlers– sei es Natur-, Menschen- oder Gesellschaftsraum – sind im Augenblick des Durchlebten die gezeigten Werke entstanden.
Das Leben erleben, verstehen und Darstellungslösungen formen auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien steht hinter der künstlerischen Arbeit.

Gezeigt werden in der Atelierausstellung GEDANKENAUSGANG – KUNST UND NATUR Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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ABGESAGT // Kommune Barkenhoff
Zum 150. Geburtstag des berühmten Worpsweder Künstlers Heinrich Vogeler wird die Cosmos Factory
eine aktualisierte Fassung ihrer Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" zur Aufführung bringen,
welche dann im August 2022 in 12 Aufführungen in der Bötjerschen Scheune in Worpswede gezeigt
werden soll.
Der Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler gründete in seinem Wohn- und Atelierhaus Barkenhoff im
Jahr 1919 eine Kommune, für die er seinen gesamten Besitz zur Verfügung stellte. Erklärtes Ziel war
das Zusammenleben in einer besitzlosen Gemeinwirtschaft, die sich nach Möglichkeit selbst versorgt.
Die ungewöhnliche Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens der Barkenhoff-
Kommunarden erregte weithin großes Aufsehen. Die Folge waren Verhaftungen, Razzien,
Repressionen von Seiten der Behörden und Verleumdungen in der reaktionären Presse einerseits,
und ein wahrer Zustrom an Interessenten, Suchenden, Arbeitslosen andererseits – in dieser Zeit
sollen jährlich bis zu 15.000 Menschen zum Barkenhoff gepilgert sein. Der Barkenhoff als
"Aufbauzelle einer klassenlosen Gesellschaft" setzte Impulse; Die Kommunarden reisten durch ganz
Deutschland, um in Vorträgen ihre Vorstellungen weithin publik zu machen, zahlreiche weitere
Gemeinschaftssiedlungen entstanden in Folge der Barkenhoff-Kommune.
Mit der interdisziplinären Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" – alle Darsteller*Innen
übernehmen auch tänzerische und musikalische Funktionen - lässt das Ensemble der Cosmos Factory
die außergewöhnliche Geschichte dieser Gemeinschaft lebendig werden. Denn die Ideen und
Fragestellungen der damaligen Kommunarden haben nichts an Aktualität verloren - ganz im Gegenteil
erscheinen sie heute aktueller denn je:
Wie wollen wir zusammenleben? Wie gestalten wir unsere Beziehung zum Geld und zur Arbeit, zu den
sozialen Rollen, zur Natur, zum Körper, zur Liebe, zur Kunst? Wo steht der Einzelne, und wo die
Gemeinschaft? Wie schaffen wir eine gerechte und lebenswerte Welt – für alle?
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
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Dienstag, 16.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Kreativwoche
Mit Katrin Schütte

Wie sieht die Blume oder die Lieblingskatze aus? Heute soll
die Landschaft aber blau sein und mein Baum schief. All das
und viel mehr erleben und erarbeiten wir. Wir schneiden,
kleben, zeichnen und malen mit Acrylfarbe. Materialien
werden gestellt. Bitte mitbringen: Alte Zeitschriften, Pinselglas,
Kittel, Pausenbrot.

Für Kinder 6 bis 10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Raum Worphausen
09:00 - 12:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
ABGESAGT // Kommune Barkenhoff
Zum 150. Geburtstag des berühmten Worpsweder Künstlers Heinrich Vogeler wird die Cosmos Factory
eine aktualisierte Fassung ihrer Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" zur Aufführung bringen,
welche dann im August 2022 in 12 Aufführungen in der Bötjerschen Scheune in Worpswede gezeigt
werden soll.
Der Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler gründete in seinem Wohn- und Atelierhaus Barkenhoff im
Jahr 1919 eine Kommune, für die er seinen gesamten Besitz zur Verfügung stellte. Erklärtes Ziel war
das Zusammenleben in einer besitzlosen Gemeinwirtschaft, die sich nach Möglichkeit selbst versorgt.
Die ungewöhnliche Form des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens der Barkenhoff-
Kommunarden erregte weithin großes Aufsehen. Die Folge waren Verhaftungen, Razzien,
Repressionen von Seiten der Behörden und Verleumdungen in der reaktionären Presse einerseits,
und ein wahrer Zustrom an Interessenten, Suchenden, Arbeitslosen andererseits – in dieser Zeit
sollen jährlich bis zu 15.000 Menschen zum Barkenhoff gepilgert sein. Der Barkenhoff als
"Aufbauzelle einer klassenlosen Gesellschaft" setzte Impulse; Die Kommunarden reisten durch ganz
Deutschland, um in Vorträgen ihre Vorstellungen weithin publik zu machen, zahlreiche weitere
Gemeinschaftssiedlungen entstanden in Folge der Barkenhoff-Kommune.
Mit der interdisziplinären Theaterproduktion "Kommune Barkenhoff" – alle Darsteller*Innen
übernehmen auch tänzerische und musikalische Funktionen - lässt das Ensemble der Cosmos Factory
die außergewöhnliche Geschichte dieser Gemeinschaft lebendig werden. Denn die Ideen und
Fragestellungen der damaligen Kommunarden haben nichts an Aktualität verloren - ganz im Gegenteil
erscheinen sie heute aktueller denn je:
Wie wollen wir zusammenleben? Wie gestalten wir unsere Beziehung zum Geld und zur Arbeit, zu den
sozialen Rollen, zur Natur, zum Körper, zur Liebe, zur Kunst? Wo steht der Einzelne, und wo die
Gemeinschaft? Wie schaffen wir eine gerechte und lebenswerte Welt – für alle?
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
Details anzeigen

Mittwoch, 17.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Kreativwoche
Mit Katrin Schütte

Wie sieht die Blume oder die Lieblingskatze aus? Heute soll
die Landschaft aber blau sein und mein Baum schief. All das
und viel mehr erleben und erarbeiten wir. Wir schneiden,
kleben, zeichnen und malen mit Acrylfarbe. Materialien
werden gestellt. Bitte mitbringen: Alte Zeitschriften, Pinselglas,
Kittel, Pausenbrot.

Für Kinder 6 bis 10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Raum Worphausen
09:00 - 12:00 Uhr
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Zahlen und Formen
Mit Inga De Boer

Rechnen muss nicht schwer sein. Hier beschäftigen wir
uns spielerisch mit Zahlen und Formen, die uns im Alltag
begegnen. Welche 1x1-Aufgabe verbirgt sich in einer Tafel
Schokolade und welche Form hat sie? Welche Formen kann
ich mit meinem Körper darstellen und wie male ich mit Hilfe
einer Schnur einen Kreis? Für diese und andere Fragen
finden wir Antworten und haben dabei auch noch Spaß.

Für Kinder von 6 bis 7 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Falkenberger Landstr. 67, Schule Falkenberg, Raum 2
09:00 - 10:30 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Märchenrallye
Mit Martina Sackmann und Bianca Widhalm

Ach herrje! Die Märchenwelt in der Bibliothek ist heftig durcheinandergeraten
und die Mitarbeiterinnen brauchen dringend Hilfe,um sie wieder zu sortieren. Wie gut kennst du dich aus und kannst sie dabei unterstützen, Bücher zu suchen, die Namen der
Märchenfiguren wieder in Ordnung zu bringen, Tiere und Gegenstände
zuzuordnen und die vielen kleinen Rätsel zu lösen, die ihr
in der Bibliothek findet?

Für Kinder 6 bis10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Bibliothek
10:00 - 11:30 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Hula Hoop
Mit Roswitha Völker

Hula Hoop-Reifen bringen seit Jahrzehnten Jung und Alt in Bewegung.
Sie sind Spielzeug, Trainingsgerät und Tanzpartner in einem!
Die Fitness steht im Vordergrund. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich. Hoops werden gestellt. Wenn das Wetter es zulässt,
üben wir im Freien. Bitte mitbringen: Turnschuhe, eigenen Hula
Hoop, falls vorhanden.

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Schroeter Saal
18:00 - 19:30 Uhr
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Donnerstag, 18.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Kreativwoche
Mit Katrin Schütte

Wie sieht die Blume oder die Lieblingskatze aus? Heute soll
die Landschaft aber blau sein und mein Baum schief. All das
und viel mehr erleben und erarbeiten wir. Wir schneiden,
kleben, zeichnen und malen mit Acrylfarbe. Materialien
werden gestellt. Bitte mitbringen: Alte Zeitschriften, Pinselglas,
Kittel, Pausenbrot.

Für Kinder 6 bis 10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Raum Worphausen
09:00 - 12:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Freitag, 19.08.2022
Erntefest Hambergen
Erntefest mit Umzug und vielen geschmückten Festwagen
Hambergen
Langenend, Festplatz Hambergen
00:00 Uhr
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Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Kreativwoche
Mit Katrin Schütte

Wie sieht die Blume oder die Lieblingskatze aus? Heute soll
die Landschaft aber blau sein und mein Baum schief. All das
und viel mehr erleben und erarbeiten wir. Wir schneiden,
kleben, zeichnen und malen mit Acrylfarbe. Materialien
werden gestellt. Bitte mitbringen: Alte Zeitschriften, Pinselglas,
Kittel, Pausenbrot.

Für Kinder 6 bis 10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Raum Worphausen
09:00 - 12:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 13,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz empfohlen
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:30 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Kunstspaziergang mit Martin Hill "Von Lüftelmalerei bis Edelrost - Kunst im öffentlichen Raum in Bremervörde"
Am 19. und am 26. August 2022, jeweils um 19 Uhr, kann man im Rahmen des Bremervörder Kultursommers die künstlerischen Seiten im öffentlichen Raum Bremervördes entdecken.
Martin Hill nimmt Sie mit auf eine Reise zu interessanten und Ihnen vielleicht noch unbekannten künstlerischen Objekten in der Stadt.

Treffpunkt: EIGENART - kunstraum in der Bremer Straße 11 in Bremervörde.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an info@tandem-brv.de

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH und der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
19:00 Uhr
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Ein Ehebriefwechsel - Emilie und Theodor Fontane Szenische Lesung unter freiem Himmel
Die Ehe von Emilie und Theodor Fontane war häufig von räumlicher
Trennung und finanziellen Schwierigkeiten geprägt, da der
Autor als Kriegsberichterstatter, Theaterkritiker und auch über
viele Jahre als Korrespondent in London tätig war. Der in diesen
Zeiten entstandene Briefwechsel erstreckt sich über ein halbes
Jahrhundert (1850 – 1898) – ein spannender und zuweilen
amüsanter Ehedialog, der auch von den Höhen und Tiefen einer
Beziehung erzählt. Sie hören die Schauspielerin Kathrin Becker
und den Schauspieler Hans Rudolf Spühler. Bei schlechter Witterung
findet die Lesung im Schroeter Saal statt.

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof statt.
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Garten (Parkplatzseite)
19:00 - 21:00 Uhr
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Klaus Lage - Zu Zweit. Live
Klaus Lage noch großartig vorstellen zu wollen, hieße die berühmten Eulen nach Athen zu tragen. Spätestens seit den 80er-Jahre-Alben Schweißperlen und Heisse Spuren und den Mega-Hits wie "1001 Nacht" und "Faust auf Faust" ist der bärtige Sänger und Songschreiber eine feste Größe im deutschen Rockmusik-Geschäft. Seine Stimme ist rau und rauchig, zart und sensibel, aber auch frech und witzig – und sein absolutes Markenzeichen. Bo "Boogie" Heart ist seit 1993 Mitglied der Klaus Lage-Band. Der Deutsch-Kanadier und Ausnahme-Pianist gilt als Fachmann in Sachen Groove und Musikalität, er hat einige Solo-Alben veröffentlicht. Jetzt präsentieren die beiden Vollblutmusiker bekannte und nicht ganz so bekannte Lage-Songs in neuem Gewand. Was bedeutet: Musik pur, ohne technische Mätzchen und Effekthascherei. Bo Heart am Piano setzt die Songs auf eine Weise in Szene, wie sie eindrucksvoller nicht sein könnte. Jeder Titel, ganz gleich ob Rocksong oder Ballade wirkt hier in einer neuen Dimension.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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Samstag, 20.08.2022
Erntefest Hambergen
Erntefest mit Umzug und vielen geschmückten Festwagen
Hambergen
Langenend, Festplatz Hambergen
00:00 Uhr
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Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit u.a.
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler im Kreis der alten Worpsweder Meister
Die Urtümlichkeit der Teufelsmoorlandschaft, die Natur im Wechsel der Jahreszeiten und das bisweilen grandiose Licht über dem Weyerberg haben die ersten Maler nach Worpswede gezogen. So auch Heinrich Vogeler, zu dessen 150. Geburtstag in der Galerie Cohrs-Zirus eine erlesene Auswahl seiner Graphiken präsentiert wird — begleitet von Bildern, Graphiken und Plastiken der Künstler der 1. und 2. Generation bis heute.

Abb.: H. Vogeler (1872-1942): Die Lerche, 1899

Öffnungszeiten: Sa+So 11-13 und 14-18 Uhr
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker in Worpswede
Auf den Spuren dieser außergewöhnlichen Malerin besuchen wir u.a. ihr Atelier, ihre Grabstätte und ihr ehemaliges Wohnhaus, das heute ein Museum ist.

Termine: 20.08.22
Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Anmeldung bei der Tourist-Information Worpswede empfohlen, da Teilnehmerzahl begrenzt. Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de. Ohne Anmeldung kann die Teilnahme nicht garantiert werden.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Projekttage voix du silence - Ausstellung Silvia Hatzl "silences" InstallationenAufzeichnung
24. Juni bis 17. September 2022

In den Projekttagen 2021 "ENVOL" interpretierten hervorragende Solisten Werke der zeitgenössischen Musik in einem ungewöhnlichen, sich verwandelnden Raum. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen der Musik und einer eigens für das Haus Bertelsmann gebauten beweglichen Skulptur. Unter dem Leitgedanken "ins Offene" entstanden drei KONZERTANTE RAUMINSTALLATIONEN.
Die sich ständig verwandelnde Skulptur wurde zu einer Art Urlandschaft, wie Treibgut hereingebrochen in einen Wohnraum. Visuelles Erleben führte zu einem anderen Hören.


Die Projekttage 2022 beginnen am 24. Juni mit einer Vorführung der 2021 entstandenen filmischen Aufzeichnung der «Konzertanten Rauminstallation I», realisiert von Karsten Wiesel. Wir begegnen hier einer sehr persönlichen Annäherung einer szenischen Aufführung mit den Mitteln des Films.

24. Juni 2021 um 20 Uhr –
Filmerstaufführung "ENVOL I"
Aufzeichnung der Aufführung "Konzertante Rauminstallation I"
von Karsten Wiesel
mit
Astrid Schmeling: Flöte
Riccardo Castagnola: Elektronik
Dietlind Bertelsmann: Konzept, Skulptur, Regie
Raymond Hassfeld: technische Einrichtung, Beleuchtung_
mit Werken von
Stiebler, Kaul, Nono
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Sommernachtskino "Der große Trip - Wild"
Sommernachtskino im schönen Ambiente am Vörder See an der Seebühne.
Gezeigt wird der Film "Der große Trip - Wild"

Anmeldungen für das Sommernachtskino am Vörder See schicken Sie bitte an info@tandem-brv.de Sie erhalten dann eine Bestätigung per Mail.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bremervörder Kultursommers statt.
Mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH und der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde.
Bremervörde
Seebühne am Vörder See
21:00 Uhr
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Sonntag, 21.08.2022
Erntefest Hambergen
Erntefest mit Umzug und vielen geschmückten Festwagen
Hambergen
Langenend, Festplatz Hambergen
00:00 Uhr
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Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Im Werk des Malers Ansgar Skiba wird die Natur zum Ereignis. Die Sinnlichkeit seines pastosen Farbauftrags spiegelt ein Überwältigtsein von der Natur wider, deren Reichtum an Form und Farbe die alltäglichen Sehgewohnheiten herausfordert. In seinen Zeichnungen mit Tusche oder Silberstift hingegen geht Ansgar Skiba ganz von der Linie aus. Einzig durch Verdichtung und Überlappung der Linienführung entstehen Schattierungen und sodann eine räumliche Tiefe, die landschaftliche Eindrücke offenbart.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Mit Gästeführerin Sigrid Grimsehl durchs Hamberger Moor; Auf den Spuren von Kultur- und Landschaftsgeschichte des Teufelsmoores, Torfabbau, Tier- und Pflanzenwelt. Voranmeldung erforderlich, mindestens 4 Teilnehmer. Bitte festes Schuhwerk und ausreichend Flüssigkeit mitbringen.
Auf Anfrage geht Frau Grimsehl auch mit Ihnen und Ihrer Gruppe (max. 15 Personen) zum Wunschtermin auf Erkundungstour ins Hamberger Moor.
Hambergen
Bremer Str. 2, Parkplatz Rathaus Hambergen
11:00 - 14:00 Uhr
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Projekttage voix du silence - Ausstellung Silvia Hatzl "silences" InstallationenAufzeichnung
24. Juni bis 17. September 2022

In den Projekttagen 2021 "ENVOL" interpretierten hervorragende Solisten Werke der zeitgenössischen Musik in einem ungewöhnlichen, sich verwandelnden Raum. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen der Musik und einer eigens für das Haus Bertelsmann gebauten beweglichen Skulptur. Unter dem Leitgedanken "ins Offene" entstanden drei KONZERTANTE RAUMINSTALLATIONEN.
Die sich ständig verwandelnde Skulptur wurde zu einer Art Urlandschaft, wie Treibgut hereingebrochen in einen Wohnraum. Visuelles Erleben führte zu einem anderen Hören.


Die Projekttage 2022 beginnen am 24. Juni mit einer Vorführung der 2021 entstandenen filmischen Aufzeichnung der «Konzertanten Rauminstallation I», realisiert von Karsten Wiesel. Wir begegnen hier einer sehr persönlichen Annäherung einer szenischen Aufführung mit den Mitteln des Films.

24. Juni 2021 um 20 Uhr –
Filmerstaufführung "ENVOL I"
Aufzeichnung der Aufführung "Konzertante Rauminstallation I"
von Karsten Wiesel
mit
Astrid Schmeling: Flöte
Riccardo Castagnola: Elektronik
Dietlind Bertelsmann: Konzept, Skulptur, Regie
Raymond Hassfeld: technische Einrichtung, Beleuchtung_
mit Werken von
Stiebler, Kaul, Nono
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Gedankenausgang - Kunst und Natur
Spannen wir einen Bogen über das bisherige Lebenswerk des Künstlers Heinz Cymontkowski so sehen wir Werke in vielfältigen Darstellungsweisen, Formen, Farben und Materialien.
Die Gedankenwelt des Künstlers Heinz Cymontkowski in der Projektreihe - NATURVERZWEIGUNGEN – beginnt am Ausgang seiner Gedanken zu Kunst und Natur.
Am Ende steht ein Werk – ein Bild, ein Objekt, welches im Wertebegriff Kunst und Natur zu finden ist.

Der Künstler hat in seinem Atelier im Teufelsmoor, im Nahbereich von Worpswede, schon mehrfach das Thema Mensch und Natur aufgegriffen.
In dieser Jahreszeit, in der die Natur unsere Lebensweise hinterfragt, müssen wir – die Menschen – unsere Gedankenausgänge in Frage stellen.

Die Kunst kann über Bild, Wort und Klang durch Fragmente neue Denkansätze schaffen.

In dieser Jahreszeit, in einer Sommerstille, bewegt sich die Stille im Teufelsmoor durch neue Werke - Zeichnungen und Ölbilder entstehen.

Über das Sehen und Verstehen des Umfelds des Künstlers– sei es Natur-, Menschen- oder Gesellschaftsraum – sind im Augenblick des Durchlebten die gezeigten Werke entstanden.
Das Leben erleben, verstehen und Darstellungslösungen formen auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien steht hinter der künstlerischen Arbeit.

Gezeigt werden in der Atelierausstellung GEDANKENAUSGANG – KUNST UND NATUR Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Backtag auf dem Lilienhof
Die Gäste sind herzlich eingeladen, die historischen Gebäude zu besichtigen. Mittags gibt es Bratwurst und Kaltgetränke. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen aus dem Steinbackofen, dazu spielen die Torfteufel Worpswede. Für die Kleinen gibt es jede Menge Spielmöglichkeiten.
Lilienthal
Worphauser Landstr. 26a, Lilienhof Worphausen
11:00 - 18:00 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Rundgang durch die Ausstellung mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:30 - 12:30 Uhr
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Ansgar Skiba - Natur
Rundgang durch die Ausstellung mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:30 - 12:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung, Museum und Café
Moorwanderung nach Voranmeldung ins Niedersandhausener Moor.
Museum und Café auf der Heimathausanlage Ströhe
Hambergen
Sandstr. 32a, Heimathausanlage Ströhe
13:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Heideblüte im Springmoor
Das Naturschutzgebiet Springmoor liegt bei Giehlermühlen am Giehler Bach. Auf den Geesthügeln wächst großflächig Heide, die jetzt blüht und einen besonders schönen landschaftlichen Eindruck bietet. Im letzten Winter wurden verschiedene Pflegemaßnahmen durchgeführt, die auf der Führung vorgestellt und diskutiert werden.
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station
14:00 - 16:00 Uhr
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Führung durch die Ausstellung
Jürgen Christian Findorff, Conducteur, Landvermesser und Moorkommissar trieb die
Besiedlung des Teufelsmoores voran und hat das Land zwischen Moor und Geest
genau vermessen. Wilhelm Berger und Lutz Bernsdorf führen Sie durch unsere Ausstellung „300 Jahre Findorff“.
Osterholz-Scharmbeck
Bördestraße 42, Norddeutsches Vogelmuseum-Museumsanlage
14:00 - 15:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
15:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 22.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Gedankenausgang - Kunst und Natur
Spannen wir einen Bogen über das bisherige Lebenswerk des Künstlers Heinz Cymontkowski so sehen wir Werke in vielfältigen Darstellungsweisen, Formen, Farben und Materialien.
Die Gedankenwelt des Künstlers Heinz Cymontkowski in der Projektreihe - NATURVERZWEIGUNGEN – beginnt am Ausgang seiner Gedanken zu Kunst und Natur.
Am Ende steht ein Werk – ein Bild, ein Objekt, welches im Wertebegriff Kunst und Natur zu finden ist.

Der Künstler hat in seinem Atelier im Teufelsmoor, im Nahbereich von Worpswede, schon mehrfach das Thema Mensch und Natur aufgegriffen.
In dieser Jahreszeit, in der die Natur unsere Lebensweise hinterfragt, müssen wir – die Menschen – unsere Gedankenausgänge in Frage stellen.

Die Kunst kann über Bild, Wort und Klang durch Fragmente neue Denkansätze schaffen.

In dieser Jahreszeit, in einer Sommerstille, bewegt sich die Stille im Teufelsmoor durch neue Werke - Zeichnungen und Ölbilder entstehen.

Über das Sehen und Verstehen des Umfelds des Künstlers– sei es Natur-, Menschen- oder Gesellschaftsraum – sind im Augenblick des Durchlebten die gezeigten Werke entstanden.
Das Leben erleben, verstehen und Darstellungslösungen formen auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien steht hinter der künstlerischen Arbeit.

Gezeigt werden in der Atelierausstellung GEDANKENAUSGANG – KUNST UND NATUR Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilderbuchkino Egon Schwein spielt ganz allein von Iris Wewer
Mit Bianca Widhalm

Egon Schwein ist ganz allein. Denn Egons bester Freund spielt mit einem anderen. Den ganzen Tag geht das schon so! Also beschließt Egon, für immer wegzufahren, und paddelt mit seinem
Boot aufs Meer hinaus. Plötzlich taucht eine Pfote aus dem Wasser, und ein paar Watschelfüße! Es dauert nicht mehr lange, da ist Egon gar nicht mehr allein ...

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Montag, 22.08.2022, 15.00 Uhr / Gebühr: 1,00 €
Anmeldung Bibliothek / LILIENTHAL: Murkens Hof, Schroeter Saal
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Schroeter Saal
15:00 - 15:45 Uhr
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Dienstag, 23.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 24.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Dachs und Rakete – Ab in die Stadt
Lesung mit Jörg Isermeyer

Der Kinderbuchautor Jörg Isermeyer nimmt euch mit auf ein lustiges ‘Vom-Land-in-die-Stadt-Abenteuer’. Viel Spaß ist garantiert, wenn ihr die zwei liebenswürdigen Hauptfiguren Dachs
und Rakete mit ihren Eigenheiten und herrlich improvisierten Liedtexten durch diese Geschichte begleitet.

Für Kinder 5 bis 10 Jahre

Im Rahmen von Sommer in Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Bibliothek
15:00 - 16:00 Uhr
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Fotografieren mit dem Smartphone
Mit Hartmut Lindemann

Sie lernen, welche Einstellungen Sie vornehmen können, um
noch bessere Bilder zu machen und erfahren, wo Stärken und
Grenzen des Smartphones liegen. Die entstandenen Fotos
werden mit kostenlosen Apps bearbeitet. Weitere Themen sind
die Ablage der Bilder sowie die Sicherung von Fotos und Videos.
Bitte mitbringen: Smartphone, Ladekabel.

Im Rahmen von Murkens Hof
Lilienthal
Klosterstr. 25, LILIENTHAL: Murkens Hof, Raum Heidberg
15:00 - 19:00 Uhr
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OpenAir-Konzert im Streuobstwiesengarten
Nach zwei Jahren Stillstand ist es nun endlich soweit. Es kann wieder getanzt und gefeiert werden. Explosiv geht es zu, wenn die Atomic Playboys die Bühne rocken. Die Show der charmanten Bühnen-Casanovas nimmt Sie mit auf eine Reise quer durch die Top-Charts und dem besten von gestern. Und nicht nur das: Schrille Outfits, geschminkte Gesichter, schräge Comedy-Einlagen. Bei dieser Band bleiben auch visuell keine Wünsche offen! Ein unvergessliches Erlebnis für Groß- und Klein.
Lilienthal
Moorhauser Landstr., Streuobstwiesengarten Diakonie
18:00 - 22:00 Uhr
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Axel Prahl & das Inselorchester
Mehr – das Konzert zum Album

Authentisch, immer aufrichtig, mit einem Augenzwinkern. Axel Prahl erzielt mediale Traumquoten und bekommt von der Kritik wie vom Boulevard Traumnoten und Preise. Für viele war das Debüt-Album "Blick aufs Mehr" von Axel Prahl und seinem Inselorchester mit seiner Bandbreite an musikalischen Stilen und Themen mehr als eine Überraschung, für nicht wenige war es die neue Lieblingsscheibe. Der Titel des zweiten Studioalbums "Mehr" weckte die Hoffnung auf mehr davon. Dieses Versprechen hielt Axel Prahl: Soviel Meer wie immer, aber mehr Lieder, mehr Zeit, mehr Instrumente, mehr Stile, mehr Töne, mehr Takte, mehr Themen. Klanggewaltige und an Farbtönen reiche Songs von Klassik bis Chanson, Funk, Shanty und Elektro. Allesamt erneut aus seiner Feder, gemeinsam eingespielt mit der kleinen handverlesenen Truppe aus neun exzellenten Musikern, dem Inselorchester und auskomponiert von seinem Produzenten Danny Dziuk. Mit ungeheurer Spielfreude bieten Axel Prahl & sein Inselorchester einen musikalischen Abend par excellence. Prahl singt Prahl. Einzigartig, gekonnt, feinfühlig und erfrischend lebendig.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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Donnerstag, 25.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Freitag, 26.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 13,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz empfohlen
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:30 Uhr
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Mittelalterfest am Vörder See
Bereits zum 3. Mal lädt die Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH mit Unterstützung von Libera Castrum Voerde am Wochenende vom 26. - 28.08.2022 zum Mittelalterfest am Vörder See. Nicht nur die einzigartige Kulisse hat die Veranstaltung mittlerweile so beliebt gemacht, sondern auch das herzliche Zusammenspiel der teilnehmenden Heerlager, Händler, mittelalterlichen Gastronomen, Künstler und Attraktionen. Im Mittelalterfest am Vörder See steckt viel Herz drin.

Freitag von 18 - 22 Uhr
Samstag von 11 - 22 Uhr
Sonntag von 10 - 18 Uhr
Bremervörde
Gelände rund um den Vörder See
18:00 - 22:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Kunstspaziergang mit Martin Hill "Von Lüftelmalerei bis Edelrost - Kunst im öffentlichen Raum in Bremervörde"
Am 19. und am 26. August 2022, jeweils um 19 Uhr, kann man im Rahmen des Bremervörder Kultursommers die künstlerischen Seiten im öffentlichen Raum Bremervördes entdecken.
Martin Hill nimmt Sie mit auf eine Reise zu interessanten und Ihnen vielleicht noch unbekannten künstlerischen Objekten in der Stadt.

Treffpunkt: EIGENART - kunstraum in der Bremer Straße 11 in Bremervörde.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an info@tandem-brv.de

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH und der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
19:00 Uhr
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Kunst an der Hamme
Eröffnung 19 Uhr Worpsweder Werkschau 2022 - Kunst an der Hamme - Plein Air Ausstellung mit Skulptur, Malerei, Fotografie, Sound-, Licht- und Videoinstallationen von über 12 verschiedenen Künstler*innen. Ort: Hammehafen Worpswede
Worpswede
Hammehafen
19:00 Uhr
Details anzeigen

Samstag, 27.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit u.a.
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Kanufahrt auf Hamme und Beek
Wir erfahren die Natur vom Wasser aus, hören, wie das Wasser die Landschafts- und Kulturgeschichte des Teufelsmoores bestimmt hat und immer noch prägt. Gleichzeitig erleben wir im entspannten Paddeln die Tier- und Pflanzenwelt in dem schönsten Flussabschnitt im Schutzgebiet, der sonst nicht einsehbar ist.
Wir paddeln in Dreier-Kanus.
Worpswede
Waakhauser Straße 20, Campingplatz Waakhausen
10:00 - 14:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Flüsterhäuser
Bei einem Streifzug durch das Dorf erfahren Sie die Geschichten hinter den Fassaden. Es ist, als würden Ihnen die Häuser von ihren Erbauern und Bewohnern erzählen. Anhand historischer Fotos werden Sie entdecken, dass sich manche Häuser fast gar nicht verändert haben – andere dafür umso mehr. So können Sie bei unserer kleinen Zeitreise Worpswede von einer ganz anderen Seite kennen lernen.
Termine: März bis Oktober jeden 4. Samstag im Monat
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
10:30 - 12:30 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Mittelalterfest am Vörder See
Bereits zum 3. Mal lädt die Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH mit Unterstützung von Libera Castrum Voerde am Wochenende vom 26. - 28.08.2022 zum Mittelalterfest am Vörder See. Nicht nur die einzigartige Kulisse hat die Veranstaltung mittlerweile so beliebt gemacht, sondern auch das herzliche Zusammenspiel der teilnehmenden Heerlager, Händler, mittelalterlichen Gastronomen, Künstler und Attraktionen. Im Mittelalterfest am Vörder See steckt viel Herz drin.

Freitag von 18 - 22 Uhr
Samstag von 11 - 22 Uhr
Sonntag von 10 - 18 Uhr
Bremervörde
Gelände rund um den Vörder See
11:00 - 22:00 Uhr
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Heinrich Vogeler im Kreis der alten Worpsweder Meister
Die Urtümlichkeit der Teufelsmoorlandschaft, die Natur im Wechsel der Jahreszeiten und das bisweilen grandiose Licht über dem Weyerberg haben die ersten Maler nach Worpswede gezogen. So auch Heinrich Vogeler, zu dessen 150. Geburtstag in der Galerie Cohrs-Zirus eine erlesene Auswahl seiner Graphiken präsentiert wird — begleitet von Bildern, Graphiken und Plastiken der Künstler der 1. und 2. Generation bis heute.

Abb.: H. Vogeler (1872-1942): Die Lerche, 1899

Öffnungszeiten: Sa+So 11-13 und 14-18 Uhr
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst an der Hamme
11 Uhr bis es dunkel wird
Worpsweder Werkschau - Kunst an der Hamme - Plein Air Ausstellung mit Skulptur, Malerei, Fotografie, Sound-, Licht- und Videoinstallationen von über 12 verschiedenen Künstler*innen. Ort: Hammehafen Worpswede
Worpswede
Hammehafen Worpswede
11:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Projekttage voix du silence - Ausstellung Silvia Hatzl "silences" InstallationenAufzeichnung
24. Juni bis 17. September 2022

In den Projekttagen 2021 "ENVOL" interpretierten hervorragende Solisten Werke der zeitgenössischen Musik in einem ungewöhnlichen, sich verwandelnden Raum. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen der Musik und einer eigens für das Haus Bertelsmann gebauten beweglichen Skulptur. Unter dem Leitgedanken "ins Offene" entstanden drei KONZERTANTE RAUMINSTALLATIONEN.
Die sich ständig verwandelnde Skulptur wurde zu einer Art Urlandschaft, wie Treibgut hereingebrochen in einen Wohnraum. Visuelles Erleben führte zu einem anderen Hören.


Die Projekttage 2022 beginnen am 24. Juni mit einer Vorführung der 2021 entstandenen filmischen Aufzeichnung der «Konzertanten Rauminstallation I», realisiert von Karsten Wiesel. Wir begegnen hier einer sehr persönlichen Annäherung einer szenischen Aufführung mit den Mitteln des Films.

24. Juni 2021 um 20 Uhr –
Filmerstaufführung "ENVOL I"
Aufzeichnung der Aufführung "Konzertante Rauminstallation I"
von Karsten Wiesel
mit
Astrid Schmeling: Flöte
Riccardo Castagnola: Elektronik
Dietlind Bertelsmann: Konzept, Skulptur, Regie
Raymond Hassfeld: technische Einrichtung, Beleuchtung_
mit Werken von
Stiebler, Kaul, Nono
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 13,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz empfohlen
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Cloudy Roy & Band
Cloudy Roy, Sängerin und Songwriterin aus dem Raum Bremerhaven, präsentiert mit ihrer Band eigene gefühlvolle und ausdrucksstarke deutsche Chansons. Das ist Musik zum Hinhören.
Osterholz-Scharmbeck
Bördestraße 42, Norddeutsches Vogelmuseum
17:00 - 19:00 Uhr
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Sonntag, 28.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Mittelalterfest am Vörder See
Bereits zum 3. Mal lädt die Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH mit Unterstützung von Libera Castrum Voerde am Wochenende vom 26. - 28.08.2022 zum Mittelalterfest am Vörder See. Nicht nur die einzigartige Kulisse hat die Veranstaltung mittlerweile so beliebt gemacht, sondern auch das herzliche Zusammenspiel der teilnehmenden Heerlager, Händler, mittelalterlichen Gastronomen, Künstler und Attraktionen. Im Mittelalterfest am Vörder See steckt viel Herz drin.

Freitag von 18 - 22 Uhr
Samstag von 11 - 22 Uhr
Sonntag von 10 - 18 Uhr
Bremervörde
Gelände rund um den Vörder See
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Projekttage voix du silence - Ausstellung Silvia Hatzl "silences" InstallationenAufzeichnung
24. Juni bis 17. September 2022

In den Projekttagen 2021 "ENVOL" interpretierten hervorragende Solisten Werke der zeitgenössischen Musik in einem ungewöhnlichen, sich verwandelnden Raum. Es entstand ein Spannungsverhältnis zwischen der Musik und einer eigens für das Haus Bertelsmann gebauten beweglichen Skulptur. Unter dem Leitgedanken "ins Offene" entstanden drei KONZERTANTE RAUMINSTALLATIONEN.
Die sich ständig verwandelnde Skulptur wurde zu einer Art Urlandschaft, wie Treibgut hereingebrochen in einen Wohnraum. Visuelles Erleben führte zu einem anderen Hören.


Die Projekttage 2022 beginnen am 24. Juni mit einer Vorführung der 2021 entstandenen filmischen Aufzeichnung der «Konzertanten Rauminstallation I», realisiert von Karsten Wiesel. Wir begegnen hier einer sehr persönlichen Annäherung einer szenischen Aufführung mit den Mitteln des Films.

24. Juni 2021 um 20 Uhr –
Filmerstaufführung "ENVOL I"
Aufzeichnung der Aufführung "Konzertante Rauminstallation I"
von Karsten Wiesel
mit
Astrid Schmeling: Flöte
Riccardo Castagnola: Elektronik
Dietlind Bertelsmann: Konzept, Skulptur, Regie
Raymond Hassfeld: technische Einrichtung, Beleuchtung_
mit Werken von
Stiebler, Kaul, Nono
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst an der Hamme
11 Uhr bis es dunkel wird
Worpsweder Werkschau - Kunst an der Hamme - Plein Air Ausstellung mit Skulptur, Malerei, Fotografie, Sound-, Licht- und Videoinstallationen von über 12 verschiedenen Künstler*innen. Ort: Hammehafen Worpswede
Worpswede
Hammehafen Worpswede
11:00 Uhr
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Gedankenausgang - Kunst und Natur
Spannen wir einen Bogen über das bisherige Lebenswerk des Künstlers Heinz Cymontkowski so sehen wir Werke in vielfältigen Darstellungsweisen, Formen, Farben und Materialien.
Die Gedankenwelt des Künstlers Heinz Cymontkowski in der Projektreihe - NATURVERZWEIGUNGEN – beginnt am Ausgang seiner Gedanken zu Kunst und Natur.
Am Ende steht ein Werk – ein Bild, ein Objekt, welches im Wertebegriff Kunst und Natur zu finden ist.

Der Künstler hat in seinem Atelier im Teufelsmoor, im Nahbereich von Worpswede, schon mehrfach das Thema Mensch und Natur aufgegriffen.
In dieser Jahreszeit, in der die Natur unsere Lebensweise hinterfragt, müssen wir – die Menschen – unsere Gedankenausgänge in Frage stellen.

Die Kunst kann über Bild, Wort und Klang durch Fragmente neue Denkansätze schaffen.

In dieser Jahreszeit, in einer Sommerstille, bewegt sich die Stille im Teufelsmoor durch neue Werke - Zeichnungen und Ölbilder entstehen.

Über das Sehen und Verstehen des Umfelds des Künstlers– sei es Natur-, Menschen- oder Gesellschaftsraum – sind im Augenblick des Durchlebten die gezeigten Werke entstanden.
Das Leben erleben, verstehen und Darstellungslösungen formen auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien steht hinter der künstlerischen Arbeit.

Gezeigt werden in der Atelierausstellung GEDANKENAUSGANG – KUNST UND NATUR Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Künstlerhaus Lydda- Arbeiten aus den Ateliers
Die inklusive Galerie Maribondo / DAS BLAUE HAUS freut sich, eine ganz besondere Ausstellung präsemtieren zu dürfen.

Das Künstlerhaus Lydda ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Lydda versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des kreativen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Seit 1969 werden hier Kunstwerke geschaffen, gesammelt und ausgestellt.
Worpswede
Findorffstraße 9, Galeriecafé Maribondo - DAS BlAUE HAUS
13:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
15:00 - 18:00 Uhr
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Ann Doka
Ann Doka ist eine Bremer Sängerin und Songwriterin mit Nachville Vibes. Wie viele Kollegen zog es sie in die "Music City" nach Tennessee, USA. Dort hat sie bereits mehrere Alben aufgenommen und wurde 2018 als beste Countrysängerin mit dem Deutschen Rock- & Pop-Preis & Beste Popsängerin ausgezeichnet.
Osterholz-Scharmbeck
Bördestraße 42, Norddeutsches Vogelmuseum-Museumsanlage
17:00 - 19:00 Uhr
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Montag, 29.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Gedankenausgang - Kunst und Natur
Spannen wir einen Bogen über das bisherige Lebenswerk des Künstlers Heinz Cymontkowski so sehen wir Werke in vielfältigen Darstellungsweisen, Formen, Farben und Materialien.
Die Gedankenwelt des Künstlers Heinz Cymontkowski in der Projektreihe - NATURVERZWEIGUNGEN – beginnt am Ausgang seiner Gedanken zu Kunst und Natur.
Am Ende steht ein Werk – ein Bild, ein Objekt, welches im Wertebegriff Kunst und Natur zu finden ist.

Der Künstler hat in seinem Atelier im Teufelsmoor, im Nahbereich von Worpswede, schon mehrfach das Thema Mensch und Natur aufgegriffen.
In dieser Jahreszeit, in der die Natur unsere Lebensweise hinterfragt, müssen wir – die Menschen – unsere Gedankenausgänge in Frage stellen.

Die Kunst kann über Bild, Wort und Klang durch Fragmente neue Denkansätze schaffen.

In dieser Jahreszeit, in einer Sommerstille, bewegt sich die Stille im Teufelsmoor durch neue Werke - Zeichnungen und Ölbilder entstehen.

Über das Sehen und Verstehen des Umfelds des Künstlers– sei es Natur-, Menschen- oder Gesellschaftsraum – sind im Augenblick des Durchlebten die gezeigten Werke entstanden.
Das Leben erleben, verstehen und Darstellungslösungen formen auf Papier, Leinwand oder anderen Materialien steht hinter der künstlerischen Arbeit.

Gezeigt werden in der Atelierausstellung GEDANKENAUSGANG – KUNST UND NATUR Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 30.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 31.08.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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September 2022
Donnerstag, 01.09.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Freitag, 02.09.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung Farbenspiel der Künstlerin Gerlinde Thieme-Madsen / Dänemark
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 22. Juli 2022 um 17.00 Uhr im EIGENART - kunstraum statt.

Vom 22. Juli 2022 bis zum 2. September 2022 kann die Ausstellung "Farbenspiel" zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Veranstalter:
TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG), E-Mail: info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH sowie der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART - kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 13,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz empfohlen
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:30 Uhr
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Projekttage "VOIX DU SILENCE" - Konzert "von weit"
Konzert von weit
Friedrich Gauwerky: Violoncello
Florian Uhlig: Klavier

Wolfgang Rihm - Robert Schumann
Worpswede
im Rusch 8, Haus Bertelsmann
20:00 Uhr
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Colosseum
The Return Of A Legend

COLOSSEUM

"Colosseum Live" – Das goldene Jubiläum Ob Colosseum das geahnt hätten, als sie sich im September 1971 erstmals auflösten? Die Konzerte des legendären Sextetts haben 2021 wieder begonnen. Die Farlowe-ClempsonClarke-Frontline ist intakt; es gibt drei Neue. Wer ersetzt nun Jon Hiseman, den 2018 tragisch verstorbenen Gründer/Drummer/Chef? Gitarrist Clem Clempson: "Malcolm Mortimer, unser neuer Drummer [Gentle Giant, Arthur Brown, Frankie Miller], geht Risiken ein wie Jon! Wir brauchten beim Jon Hiseman Memorial in Londons Shepherds Bush Empire einen Drummer. Seitdem trommelt Malcolm bei uns: Nicht wie Hiseman, sondern was der Song braucht." Auch der Saxophon-Posten ist bei Colosseum entscheidend. Clem: "Mehrere Saxer standen zur Auswahl. Eines Abends saßen wir in einer kleinen Bar in Arnis, Schleswig-Holstein, sahen das Video eines Chris-Farlowe-Songs, auf dem Kim spielte. Sein Solo haute uns um: er schien der richtige Saxophon-Spieler für Colosseum!" Kim Nishikawara tourte mit R&B-Legenden wie Cliff Bennett und Alan Price. Und der neue Greenslade? "Als die Keyboarder-Suche Fahrt aufnahm, war es Kim Nishikawara, der Nick Steed empfahl, mir Aufnahmen zusandte. Die erwiesen sich als beeindruckend!" Steed zeigte schon im August 2021 in Hamburg, wie er Colosseums Markenzeichen bedient, mit eigener emotionaler Handschrift. Mortimer, Nishikawara & Steed geben dem Farlowe-Clempson-Clarke-Triumvirat einen heftigen Kick. Farlowe hat mit 81 Jahren rein gar nichts von seiner vokalen Kraft verloren – er interpretiert klassische Colosseum-Songs mit offensichtlicher Freude und Überzeugung, vergisst auch seine berühmten Scat-Gesänge nicht und garniert "Stormy Monday Blues" mit Textzitaten zwischen "Flip, Flop & Fly" und "The girl can’t help it – she’s in love with – me!" Clem Clempson – auf der Bühne Band- und Cheerleader – ruft Breaks aus, dirigiert dramatische Höhepunkte im Repertoire, zelebriert Solo-Passagen zum Niederknien und glänzt mit humorvollen Extras wie im epischen "Lost Angeles". Mark Clarke bleibt der Anker mit Basseinsätzen, die oft eine exquisite zweite Melodielinie einführen. Gleichzeitig ist Clarke unentbehrlich als verlässlicher Chor-Vokalist sowie gelegentlicher Leadsänger. Dies ist keine Denkmalschutz- Operation, sondern eine vibrierende Band, mit der man rechnen muss! Uli Twelker (GOOD TIMES)

COLOSSEUM, Line up:

Chris Farlowe (lead vocals)

Clem Clempson (guitar/vocals)

Mark Clarke (bass/vocals)

Malcolm Mortimore (drums)

Kim Nishikawara (saxes)

Nick Steed (keyboards)
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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Samstag, 03.09.2022
Diesseits von Babel
Diesseits von Babel
Ulrike Waldeck
Malerei und Fotografie
30. Juni bis 2. Dezember 2022
Die
Worpswede
Kapelle Maria Frieden
08:00 - 18:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit u.a.
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude
Sonderausstellung vom 30. Juli – 18. September 2022
Heinrich Vogeler und Christian Modersohn
Zeichner im Krieg
Die Ausstellung zeigt 42 bisher unbekannte Zeichnungen Heinrich Vogelers,
entstanden 1917 während des ersten Weltkriegs auf dem Balkan
und 50 Aquarelle und Zeichnungen Christian Modersohns aus den Jahren 1941/42,
gemalt und gezeichnet während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Heinrich Vogeler nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde als Nachrichtenoffizier von 1915-1917 im Osten, vornehmlich auf dem Balkan, mit Propaganda- und Aufklärungsaufgaben betraut. Seine in diesen Jahren entstandenen Bilder und Zeichnungen wurden erstmalig 2004 im Landesmuseum Oldenburg und in der Worpsweder Kunsthalle gezeigt. Für Vogeler bildete der 1. Weltkrieg eine Zäsur im Leben wie in seiner Kunst, die zum vollkommenen Bruch mit dem Jugendstilkünstler,
dem Illustrator, Buchkünstler, dem Gebrauchsdesigner, dem Innenausstatter und Architekten führte. Der Krieg in seiner Sinnlosigkeit, seinen Verbrechen und Gräuel bewirkte neue Erkenntnisse, die in die Einsicht zur notwendigen gesellschaftlichen Veränderung des gemeinschaftlichen Miteinanders führen müsse.
Die in dieser Ausstellung vereinigten 42 Zeichnungen entstanden im Jahr 1917 auf dem Balkan, mehrheitlich in Österreich-Ungarn und Rumänien. Es sind Zeichnungen, die zumeist topografische, architektonische und landschaftliche Motive zum Gegenstand haben. Auch figürliche Situationen, Soldaten bei ihren täglichen Verrichtungen und Tiere werden erfasst. Was vollkommen fehlt, sind Darstellungen der Kriegshandlungen, Tote, Verletzte und Ruinen. In einem Brief an Martha Vogeler bemerkt er, dass er auf die Darstellungen des Krieges in seinen Zeichnungen und Bildern fast vollständig verzichtet hätte. (Ausnahme: das Bild "Die Leiden des Krieges")
Hier zeigt er sich als Idealist, Menschenfreund und Realitätsverweigerer.

Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Auch Christian Modersohn blieb – wie auch seinem Bruder Ulrich – das Erleben des Krieges nicht erspart. Beide nahmen am Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion teil.
Von diesem Erleben zeugt eine Auswahl von 50 Aquarellen und Zeichnungen, die Eingang in diese Ausstellung fand.
Er malte nicht nur um das Kriegsgeschehen festzuhalten, wie er es sah und in dessen furchtbaren Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umgebung erlebte, sondern auch was davon unberührt blieb, das Leben in den malerisch in der Landschaft gelegenen Hütten und Dörfern, die mich besonders zwischen Don und Wolga zutiefst beeindruckten. Oder in Bjelgorod, wo er in der Kathedrale inmitten zerschossener Ruinen den Messen beigewohnt hatte, und sehen und hören konnte, wie die tiefgläubigen Menschen in ihren wunderbaren Gesängen Trost fanden. Auf dem Platz vor der Kathedrale zeichnete er eine alte Frau mit Kopftuch und durchdringend fragendem Blick; "warum dieser Krieg?"
Dann die Kinder, und eine, sich wie um ein stilles Feuer lagernde, ihre Lieder vom Don singende Gruppe junger und alter Frauen. Ihr gemeinsamer Gesang erschien wie ein Licht in ihrer Mitte, das verband; so schön sagte es Lew Kopelew, der unvergessene, mit Christian Modersohn befreundete russische Literaturwissenschaftler, als er das Blatt in Händen hielt.
Für Christian Modersohn war das Erlebnis der russischen Landschaft und der Menschen dieses Landes so eindrücklich, dass er in späteren Jahren mehrere Reisen dorthin unternahm. Er freundete sich mit Jan Vogeler und Lew Kopelew an und setzte sich zeitlebens für die Aussöhnung und Freundschaft beider Länder ein. Immer wieder erzählte er von der lebensrettenden Hilfe der drei jungen Russen, und seiner Dankbarkeit, die für ihn lebensbestimmend wurde.
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Werden
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Werden

Der Barkenhoff – Lebens- und Arbeitsstätte Vogelers für drei Jahrzehnte – bietet einen umfassenden Einblick in den künstlerischen und weltanschaulichen Kosmos Heinrich Vogelers. Vogelers Leben und Werk werden hier zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis!


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede


2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst
und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bre-men, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.


Heinrich Vogeler, Selbstportrait, 1914, Öl auf Leinwand, Waldemar Koch-Stiftung Bremen/Dauerleigabe an die Barkenhoff-Stiftung
© Worpsweder Museumsverbund
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Sommerabend · Anbruch einer Neuen Zeit?
Große Kunstschau: Historischer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Sommerabend

Im Historischen Teil der Großen Kunstschau werden die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Worpsweder Malerkolleginnen und -kollegen lebendig. Der Ausgangspunkt ist Vogelers berühmtes Monumentalgemälde Sommerabend.


Große Kunstschau: Neuer Teil
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Anbruch einer Neuen Zeit?

Im Neuen Teil der Großen Kunstschau wird eine Brücke in unsere Gegenwart geschlagen. Zeitgenössische Positionen greifen die Themen Vogelers auf und fragen nach möglichen Entwicklungen und Perspektiven für unser Morgen. Wo finden wir heute Ansätze für den ›Anbruch einer neuen Zeit‹?


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospektive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleichermaßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besondere Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Sommerabend (Das Konzert) 1905, Öl auf Leinwand, Bundesrepublik Deutschland/Land Niedersachsen/Kulturstiftung Landkreis Osterholz
© Museumsverbund Worpswede
Worpswede
Lindenallee 5, Große Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Das Leben gestalten
Das Haus im Schluh – private Sammlung seiner Familie und Museum für Heinrich Vogeler– zeigt anhand vieler Originalstücke sein gestalterisches Werk und die dahinter stehende künstlerische Motivation. Möbel, Buchkunst, Porzellan, Silber und textile Arbeiten des Jugendstils geben einen lebendigen Eindruck seiner Vielseitigkeit.

»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegereitelkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser ilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier
Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder
Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. De-zember 2022 bereits vom 27. März an mit der großen Gemeinschaftsausstellung
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persönlichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst entscheidend geprägt, denn Vogeler war ein Künstler, der Kunst und Leben und später auch Kunst und Politik zu vereinen suchte.

Die Retrospektive wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, ergänzt. Kooperationspartner sind unter anderem die Kunsthalle Bremen, die Museen Böttcherstraße und das Focke-Museum sowie das Bremer Rathaus. Dessen kostbarster Raum, die Güldenkammer, wurde im Jahr 1905 von Heinrich Vogeler gestaltet.

Heinrich Vogeler, Konsolenspiegel (Detail), um 1903, Foto © Jörg Sarbach / Stiftung Haus im Schluh
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
10:00 - 18:00 Uhr
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Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Kunst für alle
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch
Kunst für alle

Das grafische Werk Vogelers wird in der Worpsweder Kunsthalle im Detail vorgestellt. Mit der Mög-lichkeit, seine Kunst drucktechnisch zu vervielfältigen und so auch einem größeren Publikum zugäng-lich zu machen, war die Grafik für Heinrich Vogeler ein ideales Medium und beeinflusste seinen wach-senden Erfolg. Grafische Werke Vogelers aus allen Werkphasen werden um Probedrucke und andere Zeugnisse aus seiner Werkstatt ergänzt und beleuchten die Entwicklung Vogelers vom Jugendstil- zum politischen Künstler.


»[...] setze an die Stelle des Wortes die Tat! Demut an die Stelle der Siegerei-telkeit – Wahrheit anstatt Lüge! Aufbau anstatt Zerstörung.«
Aus: Heinrich Vogeler, Das Märchen vom lieben Gott, Brief von Heinrich Vogeler an Kaiser Wilhelm II., 20. Januar 1918, Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede

2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit einer Retrospek-tive, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinie-renden Zusammenschau erlebbar macht. Im Zentrum stehen dabei das Menschenbild und die persön-lichen und politischen Ideale Vogelers. Sie haben seine Kunst und sein bewegtes Leben gleicherma-ßen geprägt. Die Jubiläumsausstellung ist vom 27. März 2022 bis zum 6. November 2022 zu sehen. Neben den Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm in Worpswede und Bremen, der Geburtsstätte Vogelers, geplant.

Das Vogeler-Jubiläum 2022 bildet den Auftakt zu einem großen Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekt der Worpsweder Museen. Dieses geht zwischen 2022 und 2027 unter dem Titel ›ZEITENWENDE – Kunst im Aufbruch in einer Welt im Umbruch‹ der Frage nach, welche besonde-re Rolle Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbruchzeiten spielen können. Denn was Heinrich Vogeler heute so aktuell und bedeutsam macht, ist, dass er mit seiner Kunst und seinem Leben radikal auf die sozialen Umbrüche seiner Zeit reagierte. Die Frage, wie Kunst und Kultur auch heute einen Beitrag zur Gestaltung unserer Lebenswelt und sozialen Wirklichkeit leisten können, bildet ein Leitmotiv für die Ausstellungen der Worpsweder Museen in den kommenden Jahren und wird im Vogeler-Jubiläumsjahr 2022 erstmals eine wichtige Rolle spielen.


Abbildung: Heinrich Vogeler, Selbstbildnis/Karikatur, 1909, Radierung und Aquatinta, Kunsthalle Worpswede
© Worpsweder Museumsverbund/Jörg Sarbach
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Heinrich Vogeler im Kreis der alten Worpsweder Meister
Die Urtümlichkeit der Teufelsmoorlandschaft, die Natur im Wechsel der Jahreszeiten und das bisweilen grandiose Licht über dem Weyerberg haben die ersten Maler nach Worpswede gezogen. So auch Heinrich Vogeler, zu dessen 150. Geburtstag in der Galerie Cohrs-Zirus eine erlesene Auswahl seiner Graphiken präsentiert wird — begleitet von Bildern, Graphiken und Plastiken der Künstler der 1. und 2. Generation bis heute.

Abb.: H. Vogeler (1872-1942): Die Lerche, 1899

Öffnungszeiten: Sa+So 11-13 und 14-18 Uhr
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Lukas
"Menschen sind so unglaublich verschieden und doch haben sie so viele Parallelen."
In seiner aktuellen Ausstellung "Lukas" im "Gute Werke" - Ottersberger Manufakturen in Worpswede zeigt der Fotograf Christoph Plünnecke seine neuesten Arbeiten - Suchbewegungen nach Identität im Sein mit der Natur und sich selbst. Intime Portraits in Farbe und schwarzweiß. www.cpbild.de
Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.09.2022, Öffnungszeiten: Mo – Sa 11:00 – 18:00 Uhr
So 15:00 – 18:00 Uhr
Worpswede
Osterweder Str. 2, Gute Werke - Ottersberger Manufakturen
11:00 - 18:00 Uhr
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REAL ABSTRAKT GENIAL
Drei Künstlerinnen, drei Perspektiven, eine Ausstellung
die zu einem lebendigen Dialog einlädt, der sich aus der Spannung zwischen diesen unterschiedlichen Kunstformaten ergibt.

REAL Ingrid Crum
malt gegenständliche Stilleben. Auf ihren Bildern sind die einzelnen Objekte wie auf einer Bühne aufgestellt, sie treten in den Vordergrung, zum Greifen nahe, während andere in den schattigen Hintergrund zurücktreten. Harmonie und Rhytmus in der Darstellung sind die persönlichen Stilmittel dieser Künstlerin.
ABSTRAKT Melene Bahner
verbindet in ihren abstrakten Arbeiten, Farben, Formen, und Strukturen auf verschiedenen Hintergründen. Sie modelliert die Form mit Licht und Schatten, sie spielt virituos mit Farben und unterschiedlichen Materialien. Spannung, Anregung, Gedankenspiele und versteckte Erzählungen sind in ihren Darstellungen zu finden.
GENIAL Astrid Keller
ist Gold-und Silberschmiedin, sie sucht nach den Möglichkeiten eines Materials und ist dabei bereit ins Extreme zu gehen. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft verschmelzen in ihren Händen zu Arbeiten die von einer mysteriösen, unbekannten Schönheit sind.

So ergänzen sich die reale Darstellung, die abstrakte Darstellung und die dreidimensionale Darstellung zu einer künstlerischen Einheit.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 9. Juli, das Museum ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet, die Künstlerinnen sind an diesem Tag anwesend.
Worpswede
Hembergstr. 19, Museum am Modersohn-Haus
12:00 - 17:00 Uhr
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Worpswede im Nationalsozialismus
Die Führung erinnert an die Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten während des Nationalsozialismus. Die restriktiven Kunst- und Kulturauffassungen der Nationalsozialisten betrafen besonders die jüdischen Mitbürger:innen und die Künstlerschaft des Ortes. Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen, Paula Modersohn-Becker und andere Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt des Spaziergangs zu den Orten ihres Lebens. Führung inklusive eines Museumsbesuches.
Termine:
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 17 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
14:00 - 16:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst"
24. April bis 9. Oktober 2022
Neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung
Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst

"Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal
leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte."
Paula Modersohn-Becker


Portraitmalerei ist eine uralte Kunst – bereits im alten Griechenland um 500 vor Christus pflegte man die Kunst des Portraitierens. Auch die neue Ausstellung in der Lilienthaler Kunststiftung widmet sich ganz dem Portrait.
Alle, die was auf sich hielten, ließen sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts portraitieren: Adel, Kaufleute, vom Klerus bis zu den Menschen, die aufgrund ihres sozialen Rangs, als würdig erschienen. Damals diente das Portrait dazu, Personen zu ehren, oder nach deren Tod an sie zu erinnern. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh oder Max Beckmann entwickelten das Selbstportrait zu einem ganz eigenen Genre.
Versuchte man früher den Menschen naturgetreu in einem Gemälde wiederzugeben, zeigten die Expressionisten viel vom Charakter des Modells.
In der modernen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts rückten die existentiellen Fragen nach der eigenen Identität in den Vordergrund. Hatten sich die Künstler der ersten Worpsweder Generation ganz der Landschaftsmalerei verschrieben, der Darstellung der Natur mit Licht und Schatten, dem hohen Himmel und den Birkenalleen, drängte sich jetzt mehr das eigene Ich in den Fokus. Ein besonderes Kapitel ist das Selbstportrait. Es ist selten Ausdruck von Mangel an Modellen, sondern Spiegelbild der eigenen Empfindung, wie Paula Modersohn Becker es oben im Zitat ausdrückt. In eindringlichen Bildern geht es um die, immer noch hochaktuelle Frage, nach der eigenen Identität, um das Selbst als fremdes Wesen.
Die neue Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" lenkt den Blick auf den Menschen, als wesentlichen Bildinhalt. Neben Bildern aus dem eigenen Bestand der Lilienthaler Kunststiftung sind Bilder aus der Worpsweder Kunststiftung zu sehen, und etliche Werke privater Leihgeber. Darstellungen bekannter Maler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ottilie Reylaender oder Tetjus Tügel sind Teil der Ausstellung. Aber auch Bilder unbekannter Weggefährtinnen von Paula Modersohn Becker, wie der bislang kaum bekannten Malerin Frida Witt. Das Besondere: Es werden eine ganze Reihe an Bildern zu sehen sein, die bislang nur in privaten Sammlungen oder in Archiven zu gezeigt wurden. Außerdem wird auch die ganze Sparte der Plastik sowie der Fotografie in der neuen Ausstellung berücksichtigt.
Mit ungefähr 100 Werken figürlicher Malerei, versucht die Lilienthaler Kunststiftung erneut ein Zeichen in der Region zu setzen.
Dabei geht die Kunststiftung mit dieser Ausstellung, zum ersten Mal eine Kooperation mit der in Bremen ansässigen Kunstschule Wandsbeck ein. Kunststudentinnen und -studenten werden sich intensiv mit den Künstlern und deren Motiven auseinandersetzen, und gegen Ende der Ausstellung ihre eigenen Werke zum Thema "Portrait" präsentieren. Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die junge Menschen an die regionale Kunst heranführt. Außerdem wird es als Novum eine pädagogische Vermittlung von Kunst für Kinder geben sowie einen Familientag.
Die Ausstellung "Figur.Portrait.Skulptur. Die Darstellung des Menschen in regionaler Kunst" wird vom 24. April bis zum 9. Oktober in der Lilienthaler Kunststiftung zu sehen sein.
Wir freuen uns auf ihren Besuch, in den frisch sanierten Räumlichkeiten der Kunstschau Lilienthal, in der Trupe 6 in Lilienthal.
Lilienthal
In der Trupe 6, Kunstschau Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das ei