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Juli 2021
Freitag, 30.07.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 18:00 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Samstag, 31.07.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
Details anzeigen
Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
16:00 - 17:30 Uhr
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Bremervörder Kultursommer – Gartenkonzert mit Ann Doka
Fragt man Ann Doka, was ‘the next big thing‘ ist, so lautet ihre Antwort: "NewCountry!"
Und tatsächlich – Künstler wie Taylor Swift, The Common Linnets & Kacey Musgraves erobern auf Ihren jüngsten Tourneen die Herzen Europas. Für Ann jedoch ist NewCountry nicht einfach der nächste große Hype, sondern eine lang gehegte Leidenschaft.

Karten für 10 Euro im VVK erhältlich bei der Tourist-Information Bremervörde, Tel. 04761/987-142, E-Mail: touristik@bremervoerde.de, im Online-Shop der Sparkasse Rotenburg Osterholz, www.spk-row-ohz.de sowie bei der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG).

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de
mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde

Foto: ©Claudia Dirks
Bremervörde
Bremer Straße 11, Kulturbühne der BBG im Möbelmarkt
18:00 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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August 2021
Sonntag, 01.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
12:00 - 13:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Bremervörder Kultursommer – Gartenkonzert mit Norman Keil
Norman Keil – ein Name, so kantig, geerdet und direkt, wie auch die Lieder des 39-jährigen Singer/ Songwriters aus Giessen. Von 2008 – 2016 wirkte der im thüringischen Erfurt geborene Musiker und Producer als Gitarrist und Songschreiber/ Ideengeber bei der Fury In The Slaughterhouse-Nachfolgeband "Wingenfelder" mit und zählt seit mittlerweile über sieben Jahren auch als Solokünstler zu den aufregendsten, sehenswertesten Geheimtipps innerhalb der deutschsprachigen Musiklandschaft.

Karten für 10 Euro im VVK erhältlich bei der Tourist-Information Bremervörde, Tel. 04761/987-142, E-Mail: touristik@bremervoerde.de, im Online-Shop der Sparkasse Rotenburg Osterholz, www.spk-row-ohz.de sowie bei der Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH
(BBG).

Foto: ©Jennifer Keil
Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter: Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de
mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, Kulturbühne der BBG im Möbelmarkt
18:00 Uhr
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Pohlmann
Eigentlich sollte alles ganz anders kommen: Als Sohn eines erfolgreichen nordrhein-westfälischen Bauunternehmers sollte Ingo Pohlmann einmal den Familienbetrieb in seiner Heimat Rheda-Wiedernbrück übernehmen. So absolvierte er nach dem Hauptschul-Abschluss eine Ausbildung als Maurer im väterlichen Betrieb. Doch seit frühester Jugendzeit übt er sich – oft heimlich – in Gesang und Liederschreiben. Nach der Ausbildung absolvierte Pohlmann in Münster seinen Zivildienst und überlegte sich, womit er sein späteres Leben gestalten will. Der vom Vater ursprünglich geplante, bürgerliche Weg schied aus. Pohlmann entschied sich für die Liebe zur Musik und zog nach Hamburg, wo er seine ersten kleinen Auftritte mit seiner Band Goldjunge hatte. Der gefühlvolle deutschsprachige Pop-Rock kam gut an, so spielte die Band unter anderem im Vorprogramm von Nena, den Cranberries und Laith Al-Deen. Doch der Plan, von der Musik leben zu können, scheiterte: Die Band löste sich auf. Fortan führt Pohlmann ein Doppelleben: abends spielte er in Clubs, tagsüber verdient er sich zwischendurch als Maurer Geld. Eines Abends wurde Henning Wehland von H-Blockx auf Ingo Pohlmann aufmerksam. Das Ergebnis war 2006 die Veröffentlichung des ersten Albums "Zwischen Heimweh und Fernsucht" und der Charterfolg von "Wenn jetzt Sommer wär".

Am 11. September veröffentlicht Pohlmann nun sein mittlerweile sechstes Studioalbum. Mit der neuen Single-Auskopplung "Glashaus" präsentiert der Sänger, Songwriter und Gitarrist bereits den dritten Song aus "falschgoldrichtig". Die Botschaft des Songs soll als wohlmeinende Bitte, sich selbst und das eigene Handeln zu überdenken und es in konstruktive Bahnen zu lenken, verstanden werden. Pohlmann hat sich längst davon befreit, jemand sein oder werden zu wollen. Er ist einfach. Und die Demut, der Respekt und die Bescheidenheit seiner Musik gegenüber scheint durch sie hindurch. Pohlmann reicht seine Emotionen weiter und freut sich ehrlich darüber, wenn diese Emotionen auch anderen etwas bedeuten können. Klar, ist der Singer-Songwriter trotz aller Tiefgründigkeit immer noch der Frontmann, der mit Witz in seinen Live-Shows auf der Bühne ein wirklich gutes Lebensgefühl vermittelt – "Das Leben ist zu seltsam, als dass es keinen Spaß machen dürfte!" – aber er ist eben auch viel mehr als das.

Sein neues Album "falschgoldrichtig" präsentiert Pohlmann natürlich auch live auf Tour. Diese war eigentlich für dieses Jahr geplant, doch aufgrund der aktuellen Umstände wird die Albumtour auf 2021 verschoben. Das bedeutet aber nicht, dass wir 2020 komplett auf Live-Shows von Pohlmann verzichten müssen. Der Singer-Songwriter freut sich schon auf das ein oder andere Konzert, das unter Einhaltung der Corona-Auflagen stattfinden wird.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Montag, 02.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Dienstag, 03.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Mittwoch, 04.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Donnerstag, 05.08.2021
Workshop Nass-in-Nass Ölmalerei | 1 Tag
Ferienzeit ist kreative Zeit &ndash; Ölmalkurs für Anfänger! Jede/r Teilnehmende macht anhand eines regionalen Motives erste künstlerische Erfahrungen mit der Nass-in-Nass Ölmalerei - Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Dozentin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in die Technik eingeführt. Weitere Infos siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
09:30 - 18:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Freitag, 06.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 18:00 Uhr
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Gartenkultur-Musikfestival: Folk im Moor - OpenAir
Das Duo Pangea aus Oldenburg mixt traditionellen Folk aus keltischen sowie weltmusikalischen Bereichen, Stücke von Folkrock-Größen wie Pressgang oder Levellers aber auch Acoustic-Rock-Interpretationen von The Who, Melissa Etheridge oder Jethro Tull. Mit Spielfreude und Wortwitz gelingt den beiden Vollblutmusikern ein Spagat zwischen Tradition und Moderne – ein unterhaltsamer Abend ist garantiert!

Hinsweis: Open-Air, bestuhlt, nur Abendkasse
Hambergen
Sandstraße 32a, Museumsanlage Moorkate
19:30 - 21:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer – Sommernachtskino "EVE"
Die Theater AG Hipstedt e.V. präsentiert ihr neuestes Projekt, den Film "EVE", welcher mit dem Niedersächsischen Bürgerschaftsengagementspreis 2019 ausgezeichnet wurde. In dem Film, welcher an der Seebühne Premiere feiern wird, geht es um die künstliche Intelligenz EVE, die außer Kontrolle geraten ist. Die Hauptfigur Alex ist, wie viele andere Menschen, geflohen und lebt in einem Camp, welches auf technische Hilfsmittel weitgehend verzichtet.

Der Eintritt ist frei!

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter: Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG),
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Seebühne am Vörder See
21:00 Uhr
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Samstag, 07.08.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker in Worpswede
Auf den Spuren dieser außergewöhnlichen Malerin besuchen wir u.a. ihr Atelier, ihre Grabstätte und ihr ehemaliges Wohnhaus, das heute ein Museum ist.

Termine: 03.07., 07.08. und 18.09.2021

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Anmeldung bei der Tourist-Information Worpswede empfohlen, da Teilnehmerzahl begrenzt. Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de. Ohne Anmeldung kann die Teilnahme nicht garantiert werden.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
16:00 - 17:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer – Sommernachtskino "EVE"
Die Theater AG Hipstedt e.V. präsentiert ihr neuestes Projekt, den Film "EVE", welcher mit dem Niedersächsischen Bürgerschaftsengagementspreis 2019 ausgezeichnet wurde. In dem Film, welcher an der Seebühne Premiere feiern wird, geht es um die künstliche Intelligenz EVE, die außer Kontrolle geraten ist. Die Hauptfigur Alex ist, wie viele andere Menschen, geflohen und lebt in einem Camp, welches auf technische Hilfsmittel weitgehend verzichtet.

Der Eintritt ist frei!

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter: Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG),
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Seebühne am Vörder See
21:00 Uhr
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Worpsweder Gruselkabinettstückchen
Entdecken Sie bei unserem Laternenspaziergang rund um den Weyerberg und in das Ortszentrum noch den einen oder anderen verschwiegenen Winkel und lassen Sie sich vom "Verteller" hin und wieder zu einer Gänsehaut provozieren.
Worpswede bei Nacht ist weit davon entfernt, ein verschlafenes Dorf zu sein! Wenn Sie Lust haben, Worpswede mal von einer anderen – einer "einheimischen" – Seite kennenzulernen, dann folgen Sie den Spuren unserer Vorfahren und lassen Sie sich in eine ferne, uns vielleicht schon etwas fremd gewordene Welt entführen. Es sind nicht Götter, Kulte, Sitten und Gebräuche, die Ihnen auf der ca. 2-stündigen Nachtwanderung nahe gebracht werden. Vielmehr ist es die menschliche Seite unseres Dorfes, die durch Geschichten und Geschichtchen – unseren Döntjes – für Sie wieder lebendig werden soll.
Wenn Sie diese kleine Zeitreise unternehmen möchten, sollten Sie dem Wetter entsprechend gekleidet sein und festes Schuhwerk dabei haben. Für die Beleuchtung ist gesorgt!
Termine: jeden 1. Samstag im Monat
Startzeit: 2021 Jan bis April: 20 h; Mai bis Juni : 21 h; Juli bis August 22 h, September bis Dezember 20 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
22:00 - 00:00 Uhr
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Sonntag, 08.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Führung durch die Ausstellung mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:30 - 12:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
12:00 - 13:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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PAULA - Open-Air Theater
Die Cosmos Factory Theaterproduktion wird sich in einer Open-Air-Inszenierung mit der Künstlerin Paula Modersohn-Becker beschäftigen. Als Spielort fungiert das Außengelände des Barkenhoff.

Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907) ist ein Phänomen. Zu ihren Lebzeiten war ihr künstlerisches Werk nur wenigen Menschen bekannt und nun erobern ihre Bilder die Welt. Auch mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wächst ihre Popularität ungebremst.
Worpswede
Ostendorferstr. 10, Außengelände des Barkenhoff
20:30 - 22:00 Uhr
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Montag, 09.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Dienstag, 10.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Mittwoch, 11.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
Details anzeigen
Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Donnerstag, 12.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Freitag, 13.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Rainald Grebe
Rainald Grebe
begleitet von Fortuna Ehrenfeld
spielen Popmusik
POPMUSIK heißt das neue Album von Rainald Grebe, das er mit Martin Bechler von
der Kölner Band Fortuna Ehrenfeld aufgenommen hat. In einem kleinen verlassenen
Studio irgendwo in Brandenburg.
"Sag mal was ist das eigentlich für ein Genre, was wir hier machen?" fragte Grebe
eines Abends den nimmermüden "Schrauber" Bechler. "Popmusik, wieso?" war die
lapidare Antwort.
Rainald Grebe stellt mit Fortuna Ehrenfeld das neue Album vor. Und dann wird der
Abend offen. Let the music play. Sie geben sich die Klinke in die Hand und lassen
den Pophund von der Leine. Rainald Grebe und die Fortunas, die mit Jenny Thiele
an den Tasten und Jannis Knüpfer am Schlagzeug als Gute-Laune-Maschine und
eingespielter Haufen gelten, sitzen auf einem grossen Schatz von Songs und werden
an diesem Abend kräftig aufdrehen.
Fortuna Ehrenfeld spielt Grebe, Fortuna singt Ehrenfeld, Rainald Grebe singt Grebe.
Grebe spielt Fortuna. Popmusik!
Ein Abend auf der Suche nach dem Herz der Popmusik..
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
Details anzeigen
Mulligan Music Makers
Irish Folk an der Mühle
Lübberstedt
Mühlenstraße, Mühle Lübberstedt
20:00 Uhr
Details anzeigen

Samstag, 14.08.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Zwischen Himmel und Hamme
Geschichten und Geschichtchen aus der bewegten Worpsweder Vergangenheit erzählt "Jan vom Moor" während eines vergnüglichen Spaziergangs.
Unseren "Hügel", den Weyerberg, der heute noch für die Weitsicht der Worpsweder sorgt, verdanken wir einem Riesen. Eine Kaufmannstocher brachte die Kunst und vor allem einen Künstler nach Worpswede. Von einem Lustschloss, das eine Gräfin aus der Linie der Wittelsbacher auf dem Weyerberg bauen wollte, blieb nur die Schloss-Scheune. Und Ping-Pong und aufgehängte Wäsche im Museum haben auch in Worpswede nicht zwangsläufig etwas mit einer Kunst-Performance zu tun...
Termine: jeden zweiten Samstag im Monat jeweils um 13:30 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:30 - 15:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
16:00 - 17:30 Uhr
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Fortuna Ehrenfeld
Mit seinem bislang griffigsten Album ebnet Martin Bechler, Kopf und Sänger des kultigen Indie Trios FORTUNA EHRENFELD, schon mal die Landebahn für die Post-Corona Ära.
Tanzbarer, ohrwurmiger Wahnsinn schwebt souverän über der bekannten Edel-Melancholie. Dazu kündigt er ein ausführliches Begleitbuch an als "hedonistischen Leitfaden in ein wachsames, inspiriertes Leben".
Der Sommertour blickt man optimistisch entgegen bis zum Tourabschluss in der Kölner Philharmonie, wie immer mit eigens kreiertem Espressoblend und feinster eigener Rotweincuvee im Gepäck –
Da kommt wohl einiges auf uns zu.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer – Sommernachtskino "Wie im Himmel"
Das schwedische Musikfilm-Drama war für einen Oscar nominiert und ist ein mitreißender Film über die Umwege zum Glück. Der weltbekannte Dirigent Daniel Dareus (Michael Nyquist) lebt voll und ganz für die Musik. Doch als er auf einem seiner zahlreichen Auftritte auf offener Bühne zusammenbricht, beschließt er widerwillig, seinen Traumberuf an den Nagel zu hängen. Um einen Schlussstrich zu ziehen, kehrt Daniel der großen weiten Welt den Rücken und zieht zurück in sein schwedisches Heimatdorf.

Der Eintritt ist frei!

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG),
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Seebühne am Vörder See
21:00 Uhr
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Sonntag, 15.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Kunst und Frauenleben heute. Hommage an Paula Modersohn-Becker
Die Galerie Altes Rathaus zeigt KUNST UND FRAUENLEBEN HEUTE. Als Hommage an Paula Modersohn-Becker ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Ehrung der Künstlerin durch den Landesfrauenrat Niedersachen e.V. im März dieses Jahres. Ausgewählte Worpsweder Künstlerinnen der Gegenwart sind mit exemplarischen Werkbespielen präsent: Ursula Barwitzki // Viktoria Diehn //Gisela Eufe // Birte Hölscher // Franziska Hofmann // Christine Huizenga // Margaret Kelley // Ina Landt // Gabriele Schmid // Angelika Sinn // Ivanka Svobodova-Rinke // Marie S. Ueltzen
Obgleich viele Jahrzehnte nach Paula Modersohn-Becker und jenen Kolleginnen vergangen sind, die derzeit im Museum am Modersohn-Haus gezeigt werden, hatten auch sie auf ihrem Weg zur Kunst mit gesellschaftlichen Hürden und wirtschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen. Doch "allem und allem zum Trotz" (PMB, Tagebuch, 2.4.1902) haben sie sich für größtmögliche Unabhängigkeit und ein Leben als freischaffende Künstlerinnen entschieden.
Ihre Arbeiten, die jetzt zu sehen sind, spiegeln Leben und Werk der berühmten Patronin in vielen Facetten: beginnend mit der Worpsweder Landschaft, gefolgt von Selbstporträts und Kinderbildnissen, Partnerschaft und Ehe, Experimenten in Form und Farbe, nachdenklichen Reflexionen und hoffnungsvollen Visionen samt Reiselust. Der weibliche Blick fällt genauso ins Auge, wie die Einbindung typisch weiblicher Handarbeitstechnik und die begleitenden Statements von Paula Modersohn-Becker wirken wie aus dem Hier und Jetzt. Lassen Sie sich überraschen!
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
12:00 - 13:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Sommerkonzert Diedrichshof
Das Quartett "Jazz - Life - Style" präsentiert Cool- und Latin-Jazz mit Titeln von Charly Parker, Miles Davis, John Coltrane. Die Band überrascht auch mit Balladen und Chansons sowie Klezmer - Anklängen.
Worpswede
Ostendorfer Str 27, Diedrichshof
15:00 - 17:30 Uhr
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Jazz-Life-Style
Gartenkonzerte auf der Terrasse des Diedrichshof

Im klassischen Jazz-Quartett "Jazz-Life-Style" haben vier Musiker zusammengefunden um die Jazz-Stilistik der 1950 bis 70er Jahre zu pflegen. Dazu gehören swingende Stücke mit Kompositionen des BeBop, Cool- und Latin-Jazz. Die Titel sind verbunden mit Namen wie Charly Parker, Miles Davis und John Coltrane. Manches Mal überrascht die Band mit Balladen, Chanson-Interpretationen oder auch Klezmer-Anklängen. Mit zahlreichen Auftritten im norddeutschen Raum, wie auch vielfach in Worpswede, hat sich die Gruppe bereits einen Namen gemacht. Die Mitglieder der Band kommen aus dem Landkreis Osterholz und Bremerhaven und spielen in der Besetzung:

Hansjörg Klotz Saxophon, Klarinette
Hanns-Carl Engels Klavier
Wolfgang Lipka Bass
Karl-Friedrich Leisinger Schlagzeug
Worpswede
Ostendorfer Straße 27, Diedrichshof
15:00 - 17:00 Uhr
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Montag, 16.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Dienstag, 17.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Mittwoch, 18.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Donnerstag, 19.08.2021
Workshop Nass-in-Nass Ölmalerei | 1 Tag
Ferienzeit ist kreative Zeit &ndash; Ölmalkurs für Anfänger! Jede/r Teilnehmende macht anhand eines regionalen Motives erste künstlerische Erfahrungen mit der Nass-in-Nass Ölmalerei - Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Dozentin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in die Technik eingeführt. Weitere Infos siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
09:30 - 18:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Freitag, 20.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 18:00 Uhr
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Workshop Acrylic Pouring Art
Bring mehr Farbe in dein Leben! Jede/r Teilnehmende gießt am Freitagnachmittag ein kleinformatiges, individuelles Kunstwerk in Acryl - Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Dozentin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in eine Acrylic Pouring Technik eingeführt. Über 30 fantastisch leuchtende Acrylfarben warten auf dich! Weitere Infos und Bildbeispiele siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
16:00 - 18:30 Uhr
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Music Hall Open Air auf der Freilichtbühne Lilienthal: Golden City - Lokalrunde
Die Golden City-Lokalrunde

mit RamonaRamonRammé und "Disko-Emotion"

Musikalische Früherziehung, Groove und Feierlaune

"Gemeinsames Singen ist wie eine Glücksdroge", sagt Ramona Ariola. Mit Koberer Ramon Locker und Kiezlegende Egon Rammé surft die rührige Wirtin der temporären Hafenbar seit 7 Jahren regelmäßig auf den Wogen der Klänge aus zahllosen sangeswilligen Kehlen. Der Chor für einen Abend mit Lale-, Hilde-, Freddy-, Disko- und ABBA-Liedern ist zum absoluten Publikumsmagneten des Golden City geworden. Denn hier wird nicht nur gesungen: Ramona, Ramon & Co. tauchen mit ganzem Herzen ein in die Welt der Schlager, ziehen diese aber gleichzeitig durch den Kakao und wirbeln ganz nebenbei auch noch alle Geschlechterklischees durcheinander. Wenn die drei Tresenschwalben z.B. Lieder von Lale Andersen, Hildegard Knef und Freddy Quinn singen, dann wird die Bremer Hafengeschichte mit 1000 ankommenden Schiffen im Monat, mit Reisen in die Ferne, wartenden Frauen am Hafen wieder lebendig. In sehr vielen der Lieder wird ein gewisser Jonny besungen, der Kerl mit Muckis und charmantem Lächeln, den jede haben will, doch keine behalten kann (oder will...). Bei Disko und ABBA geht es hoch her, denn das Publikum darf sich auch an den verschiedenen Hu-wap-wap-bahuu-Chören erproben und sich an schrägen Outfits und Perücken erfreuen.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
20:00 Uhr
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Samstag, 21.08.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Worpswede für die ganze Familie
Ein abwechslungsreicher Spaziergang durch Worpswede für Groß und Klein, auf dem viele Fragen beantwortet werden. Wie hat man vor hundert Jahren hier gelebt? Warum heißt das Moor Teufelsmoor? Warum kamen die Maler nach Worpswede? Wer war Paula Modersohn-Becker? Warum sitzt ein Buddha mitten im Ort? Diese und viele andere Fragen sollen unterwegs beantwortet werden.

Foto: ®Tourist-Information Worpswede

Termine: 24.7., 21.8.2021, jeweils um 14:30 h
Dauer: 1,5 Stunden
Preis: 8 € pro Erwachsener 5 € pro Kind ab 5 Jahre bis einschließlich14 Jahre
Max. Teilnehmerzahl: 20 inkl. Kinder ab 5 Jahre

Verbindliche Anmeldung und Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13, Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
14:30 - 16:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
16:00 - 17:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
19:00 - 22:00 Uhr
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KlOCKEN VON GUNTSIET - Lesung op Platt!
Wir lesen das Stück KLOCKEN VON GUNTSIET von Heinrich Schmidt-Barrien, 1951 geschrieben, aber unglaublich aktuell!
Lilienthal
Worphauser Landstraße 26 a, Lilienhof - Worphüser Heimotfrünn
19:00 Uhr
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Music Hall Open Air auf der Freilichtbühne Lilienthal: Hamburg Blues Band feat. Chris Farlowe
Für das Jahr 2021 hat sich The Hamburg Blues Band zwei ganz besondere Musiker mit ins Tour-Boot geholt: Zum einen Ausnahmekünstler Chris Farlowe, der einst Sänger bei den Progressive-Giganten Colosseum und Atomic Rooster und Leadsänger auf Jimmy Pages erstem Soloalbum "Outrider" war. Zum anderen Gitarrenvirtuose Krissy Matthews, seines Zeichens ein Saitenhexer, der Problemlos mit seinen Vorbildern Hendrix, Water und Clapton in einer Reihe genannt werden kann. Die Musiker der Hamburg Blues Band gehören zu den Besten der europäische Bluesszene. Die energiegeladenen Veteranen dieser Formation stehen für intensiven, clever arrangierten Roots Blues, der mit seinen genreübergreifenden Anleihen regelmäßig Puristen ins mentale Wanken bringt. Denn die Truppe um den oft mit Joe Cocker verglichenen Sänger Gert Lange vermengt brettharten Gitarren-Bluesrock sowohl spielfreudig als auch traditionsbewusst mit Soul, Psychedelic, Rhythm und Boogie. 1982 gründeten der Hamburger Sänger Gert Lange und der englische Saxophonist Dick Heckstall-Smith spontan die Hamburg Blues Band. Die markante Stimme von Rockröhre Lange wurde sofort zum Markenzeichen der Gruppe. In den folgenden Jahren tourten die Musiker mit Größen wie Jack Bruce, Chris Farlow und Arthur Brown und luden regelmäßig prominente Gastmusiker zu sich auf die Bühne. Auch nach 30 Jahren überrascht die Hamburg Blues Band immer wieder und präsentiert ihren ganz eigenen Sound fernab jeglicher Klischees. Machen Sie sich auf ein musikalisches Feuerwerk mit echten Originalen gefasst, das Sie so noch nicht erlebt haben.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
20:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer – Sommernachtskino "Walk the Line"
Walk the Line erzählt von der Lebens- und Erfolgsgeschichte des Johnny Cash (Joaquin Phoenix) und der Liebe zu seiner zweiten Frau June Carter Cash (Reese Witherspoon): Es war das Jahr 1955, als ein unscheinbarer Gitarrenspieler, der sich selbst J.R. Cash nannte, in das bald schon sehr berühmte Sun Studio in Memphis marschierte. Der Moment sollte die amerikanische Kultur nachhaltig beeinflussen, denn mit seiner dunklen Stimme sang er intensive und aus dem Leben gegriffene Songs, wie man sie zuvor noch nicht gehört hatte. Es begann die Karriere des Johnny Cash, mit der er den Weg bereitete für Rock, Country, Punk, Folk und Rap.

Der Eintritt ist frei!

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG),
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Seebühne am Vörder See
21:00 Uhr
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Sonntag, 22.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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"Entwerden" - Projekttage "ENVOL"
Ausstellung "Entwerden"
Installationen
Silvia Hatzl / Dietlind Bertelsmann
Die konzertanten Rauminstallationen I, II, III und die Installationen "Entwerden" bilden eine
formale und gedankliche Einheit. Innerhalb der Ausstellungszeit verändern die Elemente
der Installationen ihre Position im Sinne einer Raum/Zeit/Dramaturgie.
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag von 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage, Eintritt 5 Euro
Worpswede
Im Rusch 8, Haus Bertelsmann
11:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Geradeaus
GERADEAUS -

beim Begehen sind die Füße die ersten, die einen neuen Raum betreten – einen Landschaftsraum, einen Tanzraum, einen Atelierraum oder einen anderen Raum.
Vorneweg in ein nicht immer GERADEAUS lenken uns die Füße z. B. beim Tanzen in eine seitliche Richtung.
Eine GERADE kann verbinden oder auch in das Unendliche führen, ein AUS verändert eine aktuelle Position und gibt die Bewegung frei für eine neue Richtung.

Ein GERADEAUS in der Kunstwelt von Heinz Cymontkowski gibt es auch, aber mit dem Hinweis, dass die eine oder anderen Seite des GERADEAUS besonders in dieser Zeit beachtenswert ist.
Die Arbeiten des Künstlers sollen nicht nur geradeaus gesehen werden, sondern von allen Seiten.

GERADEAUS in eine neue Bilderwelt für die Betrachter*innen.
GERADEAUS mit Richtungsänderungen, mit Krümmungen und Biegungen.
So entstehen das Werk und die Bilderwelt des Künstlers.

Die Arbeit GERADEAUS ( Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm) zeigt Menschen, die sich unverhofft treffen und die nicht unbedingt entschlossen sind, ein Ziel oder einen Punkt zu erreichen. Sie taumeln und bewegen sich und haben das Geradeaus verlassen.
Osterholz-Scharmbeck
zur kleinen Reihe, Ateliergruppe Teufelsmoor Dorf
11:00 - 17:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Wanderung zu Kraftorten
Was ist ein Strahlensucher? Warum schlägt der Blitz immer wieder am gleichen Ort ein? Diesen und weiteren spannenden Phänomen geht Catalina Heupel während der rund 2stündigen Wanderung zum Hühnengrab in Axstedt auf den Grund. Mit Hilfe verschiedener (moderner) Wünschelruten spürt die ausgebildete Rutengängerin Wasseradern und elektromagnetische Felder auf und erläutert anschaulich, dass unsere Vorfahren über vielfältige Kenntnisse und Möglichkeiten verfügten, um die lebensfördernden und verborgenen Wirkkräfte der Natur in ihren Alltag zu integrieren.
Axstedt
Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben
11:00 - 13:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
12:00 - 13:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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KlOCKEN VON GUNTSIET - Lesung op Platt!
Wir lesen das Stück KLOCKEN VON GUNTSIET von Heinrich Schmidt-Barrien, 1951 geschrieben, aber unglaublich aktuell!
Lilienthal
Worphauser Landstraße 26 a, Lilienhof - Worphüser Heimotfrünn
19:00 Uhr
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Montag, 23.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Dienstag, 24.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Mittwoch, 25.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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"Mit Paula in Paris. Auf den Spuren von Paula Modersohn-Becker"
Im Jahr 1900 reiste Paula Modersohn-Becker zum ersten Mal nach Paris. Die "ungeheure Persönlichkeit dieser Stadt" wirkte während ihrer vier Besuche in der lebendigen Kulturmetropole sehr intensiv auf die junge Frau, und in der Begegnung mit der Kunst ihrer bedeutenden Zeitgenossen – Rodin, Cézanne u.a. – fand sie zu der ihr eigenen Bildsprache.
Die Autorin Angelika Sinn und die Künstlerin Birgit Ramsauer folgten Paula Modersohn-Becker mehr als 100 Jahre später nach Paris und begaben sich dort auf ihre Spuren.
Jede näherte sich der Malerin und den Orten, an denen diese in Paris gelebt und gearbeitet hat, auf ihre Weise an und so entstand dieses Buch: eine Symbiose von Literatur und moderner Kunst.

Das Buch wurde ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Verbandes Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Zudem diente es bereits mehrmals als Grundlage für einwöchige "Literarische Reisen" nach Paris, auf denen Angelika Sinn zusammen mit den Teilnehmer*innen die Orte besuchte, die für Paula Modersohn-Becker bedeutend waren.


Angelika Sinn (Texte) / Birgit Ramsauer (Bilder):
Mit Paula in Paris. Auf den Spuren von Paula Modersohn-Becker
3. Auflage, Kellner Verlag 2017
Preis: 12,90 Euro



Angelika Sinn lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen als freischaffende Autorin, Künstlerin und Referentin für Literarisches Schreiben. Sie studierte Pädagogik, Literatur- und Kulturwissenschaft in Bremen und Frankfurt/Main.
Für ihre literarische Arbeit erhielt sie Preise und Stipendien, mit Text-Kunst war sie an internationalen Ausstellungen beteiligt. Zurzeit hat sie einen Lehrauftrag für "Kreatives Schreiben" an der Universität Bremen.
www.angelika-sinn.de
Worpswede
Bauernreihe 1, Ratsdiele Rathaus Worpswede
19:00 - 21:00 Uhr
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Donnerstag, 26.08.2021
Workshop Nass-in-Nass Ölmalerei | 1 Tag
Ferienzeit ist kreative Zeit &ndash; Ölmalkurs für Anfänger! Jede/r Teilnehmende macht anhand eines regionalen Motives erste künstlerische Erfahrungen mit der Nass-in-Nass Ölmalerei - Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Dozentin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in die Technik eingeführt. Weitere Infos siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
09:30 - 18:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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John von Düffel: "Die Wütenden und die Schuldigen"
Der Autor stell sein neuestes Buch vor, das mitten in der Corona-Pandemie spielt: "Die Wütenden und die Schuldigen" (Erscheinungstermin 16. Juli). In unserer neuen Reihe "Autor im Gespräch" hören Sie Passagen aus diesem Roman sowie aus anderen seiner Texte, und Sie erleben von Düffel im Gespräch mit Gudrun Boch, Literaturdozentin und ehemalige Redakteurin bei Radio Bremen.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof
19:00 Uhr
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Quartet Berlin-Tokyo in der Bötjerschen Scheune
Ein musikalischer Hochgenuss erwartet die Freunde der klassischen Musik Ende August in Worpswede
Nachdem der erste Auftritt des Quartets Berlin Tokyo im Januar 2019 bereits für eine volle Bötjersche Scheune und ein besonderes Konzertereignis gesorgt hatte, gastieren die vier Musiker in diesem Sommer erneut in der Künstlerkolonie.

Dabei wird Dimitri Pavlov auf der Geige des Geigenbauers Jean-Baptiste Vuillaume (1798 – 1875) spielen, die aus einem Worpsweder Nachlass stammt, dessen Erbin die Stiftung Worpswede war. Dieser wurde die Aufgabe zuteil, das äußerst wertvolle Instrument hochqualifizierten Nachwuchsmusikern zur Verfügung zustellen. Diesen Musiker hat man mit Herrn Pavlov gefunden, der Mitglied in dem klassischen Streichquartett ist.

Bei dem Konzert am 26.08.21 um 20 h in der Bötjerschen Scheune, welches zugunsten des Musikfonds der Stiftung Worpswede stattfinden wird, wird das Ensemble Streichquartette von Ludwig van Beethoven spielen.


Kartenvorverkauf:
Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13, Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
20:00 - 22:00 Uhr
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Freitag, 27.08.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bremervörder Kultursommer - Ausstellung "Courage female - Stimmen aus dem Herzen" von Heidi König
Während des Bremervörder Kultursommers 2021 zeigt die Stader Künstlerin Heidi König im KUNSTRAUM - eigenart ihre Ausstellung "Female courage - Stimmen aus dem Herzen".
In der Portrait-Serie geht es um Mut, sich uneingeschränkt für eine für sich geltende Wahrheit. bzw. Überzeugung und eine bessere Welt einzusetzen. Es geht um Frauen und Mädchen, die eine besondere Art haben, in ihrem Leben für humane und ökologische Werte zu kämpfen, auch wenn das für sie persönliche Gefahren mit sich bringen kann.
Heidi König geht auf Spurensuche. Zwischen Bild und Sprache. Auf die Suche, die gezeichnete Person mit ihren Idealen und Werten zu verstehen, zu erforschen und zu ergründen. Die Ausstellung kann während des Kultursommers Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Nds. Corona-Verordnung!

Veranstalter:
Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, TANDEM e.V. -soziale Teilhabe gestalten- und die Bremervörder Beschäftigungsgesellschaft gGmbH (BBG)
E-Mail: j.prinz@bremevoerde.de oder info@tandem-brv.de mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
Bremervörde
Bremer Straße 11, EIGENART – Kunstraum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs beantwortet.
Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Führung zurzeit ohne Museumsbesuch statt. Mit dem Ticket können Sie jedoch im Anschluss an die Führung ein Museum selbstständig besuchen.
Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
Details anzeigen
Paul Kother - Melancholischer Expressionismus
Der Maler Paul Kother (1878-1963) zählt zur sogenannten verschollenen Generation: Nur wenige Jahre jünger als Fritz Overbeck, machte sich Kother zu Beginn des 20. Jahrhunderts als talentierter expressionistischer Künstler einen Namen. Sein beeindruckendes, facettenreiches Werk war lange unbekannt.
Bremen
Alte Hafenstr. 30, Overbeck-Museum
11:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
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