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Oktober 2021
Mittwoch, 27.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Donnerstag, 28.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
14:15 - 17:15 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Freitag, 29.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker / Otto Modersohn - Der Briefwechsel
"Ich möchte ihn kennenlernen, diesen Modersohn!"
(Tagebuch, Paula Becker, 24.7.1897)

"In der Grundanschauung verwandt - in den Äußerungen verschieden." (Tagebuch, Otto Modersohn, 8.12.1900)

Bisher waren es nur die Gedanken von Paula Modersohn-Becker, die man in Briefen und Tagebucheinträgen lesen konnte. Nun werden erstmals auch unveröffentlichte Briefe, Tagebucheinträge und Karten von Otto Modersohn publiziert.
Herausgeber sind die beiden Stiftungen, die das Werk und den Nachlass der Künstler betreuen, die Paula Modersohn-Becker-Stiftung in Bremen und die Otto Modersohn-Stiftung in Fischerhude. In dieser neuen Edition des Insel Verlags Berlin unter der Herausgeberschaft von Antje Modersohn und Wolfgang Werner vereinen sich nun die Sichtweisen beider Persönlichkeiten zu einem Dialog.
Damit erhält die Öffentlichkeit einen tiefen und intimen Einblick in die Gedankenwelt beider Kunstschaffenden und in das bisher häufig spekulativ interpretierte Eheleben, dessen Basis vor allem eine ausgeprägte Neugier und große Leidenschaft für die Kunst war.
Der Briefwechsel umfasst den Zeitraum von 1895, dem Jahr der ersten Begegnung Paula Beckers mit der Malerei Otto Modersohns in einer Ausstellung der Kunsthalle Bremen, bis zum Jahr 1908, in dem die Erschütterung der Familie und Freunde nach dem Tod Paula Modersohn-Beckers im November 1907 schriftlichen Ausdruck findet. Den diversen Veröffentlichungen und zahlreichen Biografien über die Malerin, wird nun eine fundierte Primärliteratur an die Hand gegeben, die neue Perspektiven auf die individuellen Charaktere von Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn sowie deren von großem Respekt getragenen Beziehung zueinander eröffnen. Hinzu kommt etwas sehr Subjektives, ein Identifikationsmoment, das die Geschichte von Paula und Otto Modersohn für viele so interessant macht.
Die seit Jahren mit dem Thema vertrauten Schauspieler, Verena Güntner und Robert Levin lesen Passagen aus der Neuveröffentlichung. Begleitet am Klavier von der Pianistin Nobuko Nagaoka.
Kurze Einführung: Antje Modersohn

Der Briefwechsel ist erschienen im Insel Verlag, Berlin.
Worpswede
Bauernreihe 1, Ratsdiele, Rathaus Worpswede
19:00 - 21:00 Uhr
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Samstag, 30.10.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Bunter Kunsthandwerkermarkt im Hamme Forum
Die "Bremen-Norder-Kreativisten", eine Interessengemeinschaft Bremer Hobbykünstler/innen, veranstaltet am 30. und 31. Oktober 2021 einen Kunsthandwerkermarkt im Hamme Forum.
Jeweils in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr können Besucher/innen dort nach Herzenslust stöbern, staunen und shoppen. Präsentiert werden u.a. stilvolle Deko-Artikel aus unterschiedlichsten Materialien, schöne Accessoires, nützliche Gegenstände für Sie und Ihn, Süßes und Exquisites, kleine Kunstwerke aus Glas und Holz und liebevoll hergestellte Kostbarkeiten als Geschenkidee.
Der Eintritt kostet 2,00 €.
Infos zur Anmeldung und über die Gruppe gibt es unter https://www.bremen-norder-kreativisten.de
Ritterhude
Riesstr. 11, Hamme Forum
11:00 - 17:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
14:15 - 17:15 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
15:00 - 18:00 Uhr
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Édouard Manet und das moderne Paris
Der Bremer Kunsthistoriker Detlev Stein über den wichtigen Wegbereiter der modernen Malerei in Frankreich
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
16:00 Uhr
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Sonntag, 31.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Bunter Kunsthandwerkermarkt im Hamme Forum
Die "Bremen-Norder-Kreativisten", eine Interessengemeinschaft Bremer Hobbykünstler/innen, veranstaltet am 30. und 31. Oktober 2021 einen Kunsthandwerkermarkt im Hamme Forum.
Jeweils in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr können Besucher/innen dort nach Herzenslust stöbern, staunen und shoppen. Präsentiert werden u.a. stilvolle Deko-Artikel aus unterschiedlichsten Materialien, schöne Accessoires, nützliche Gegenstände für Sie und Ihn, Süßes und Exquisites, kleine Kunstwerke aus Glas und Holz und liebevoll hergestellte Kostbarkeiten als Geschenkidee.
Der Eintritt kostet 2,00 €.
Infos zur Anmeldung und über die Gruppe gibt es unter https://www.bremen-norder-kreativisten.de
Ritterhude
Riesstr. 11, Hamme Forum
11:00 - 17:00 Uhr
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Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
11:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Öffentliche Führung
Öffentliche Führung zu den ersten Worpsweder Maler:innen bis Frauke Migge

Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
12:00 - 12:45 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
14:15 - 17:15 Uhr
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Dieter Falk - Konzertlesung
BACKSTAGE – von PUR, Popstar und den Zehn Geboten
Bremervörde
Ecke Neue Straße/Kirchenstraße, St.-Liborius-Kirche Bremervörde
19:00 Uhr
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November 2021
Montag, 01.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 02.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 03.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Offene Ateliers 2021
Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Osterholz e. V. öffnen ihre Ateliers für Kunstinteressierte.
Teilnehmende s. aktuelle Presse, Plakate, Website
Osterholz-Scharmbeck
Am Emel
11:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
14:00 - 17:15 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Donnerstag, 04.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Freitag, 05.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Worpsweder Musikherbst: Geburtstagskonzert Bruno Maderna
Das Projekt zum 100. Geburtstag des bekannten Komponisten Bruno Maderna wurde vom Atelier Neue Musik der Hochschule für Künste unter der Leitung von Prof. Kilian Schwoon entwickelt und coronabedingt um ein Jahr verschoben. Die elektronische Dimension wird nun in der Bötjerschen Scheune auf einem Lautsprecherorchester von Studierenden interpretiert. Das Konzert ist prominent besetzt mit dem berühmten italienischen Flötisten Roberto Fabbriciani, der nicht nur mit Bruno Maderna, sondern auch mit Luigi Nono und Salvatore Sciarrino eng zusammengearbeitet hat.

Der Komponist und Dirigent Bruno Maderna (1920–1973) war eine der zentralen Figuren des musikalischen Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg. Anlässlich seines 100. Geburtstags (und mit einem Jahr "Corona-Verspätung") präsentiert die Hochschule zusammen mit Podium Worpswede ein Programm, in dem elektronische Klänge mit einer Solo-Flöte zusammentreffen. Die Flöte spielt eine zentrale Rolle in Madernas Schaffen, und mit der Version der Musica su due dimensioni von 1952 hat er eines der ersten Stücke überhaupt geschrieben, das instrumentale und elektronische Musik verbindet.
Roberto Fabbriciani, der Flötist des Abends, hat die zeitgenössische Musik durch seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Luigi Nono und Salvatore Sciarrino nachhaltig beeinflusst. Auch mit Maderna hat er in jungen Jahren noch direkt zusammengearbeitet und ist außerdem durch seinen Lehrer Severino Gazzelloni, für den Maderna seine Flötenmusik schrieb, eng mit diesem Repertoire verbunden.
Die "elektronische Dimension" wird von Studierenden der Hochschule für Künste Bremen unter der Projektleitung von Kilian Schwoon in der Bötjerschen Scheune auf einem Lautsprecherorchester interpretiert.
Worpswede
Bauernreihe 3a, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
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Samstag, 06.11.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
15:00 - 18:00 Uhr
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Manet und Astruc. Künstlerfreunde
Ausstellungsführung in der Kunsthalle Bremen durch den Kunsthistoriker Detlef Stein
Bremen
Am Wall 207, Kunsthalle Bremen
15:30 Uhr
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Worpsweder Gruselkabinettstückchen
Entdecken Sie bei unserem Laternenspaziergang rund um den Weyerberg und in das Ortszentrum noch den einen oder anderen verschwiegenen Winkel und lassen Sie sich vom "Verteller" hin und wieder zu einer Gänsehaut provozieren.
Worpswede bei Nacht ist weit davon entfernt, ein verschlafenes Dorf zu sein! Wenn Sie Lust haben, Worpswede mal von einer anderen – einer "einheimischen" – Seite kennenzulernen, dann folgen Sie den Spuren unserer Vorfahren und lassen Sie sich in eine ferne, uns vielleicht schon etwas fremd gewordene Welt entführen. Es sind nicht Götter, Kulte, Sitten und Gebräuche, die Ihnen auf der ca. 2-stündigen Nachtwanderung nahe gebracht werden. Vielmehr ist es die menschliche Seite unseres Dorfes, die durch Geschichten und Geschichtchen – unseren Döntjes – für Sie wieder lebendig werden soll.
Wenn Sie diese kleine Zeitreise unternehmen möchten, sollten Sie dem Wetter entsprechend gekleidet sein und festes Schuhwerk dabei haben. Für die Beleuchtung ist gesorgt!
Termine: jeden 1. Samstag im Monat
Startzeit: 2021 Jan bis April: 20 h; Mai bis Juni : 21 h; Juli bis August 22 h, September bis Dezember 20 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
20:00 - 00:00 Uhr
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Sonntag, 07.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
11:00 - 18:00 Uhr
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Öffentliche Führung
Öffentliche Führung »Martha Vogeler. Leben mit der Kunst«

Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
12:00 - 12:45 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 08.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 09.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 10.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Donnerstag, 11.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Öffentliche Führung »Heinrich Vogeler«
Kosten: 5 Euro, zzgl. Eintritt
Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
15:00 - 15:45 Uhr
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Freitag, 12.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Workshop Acrylic Pouring Art
Bring mehr Farbe in dein Leben! Jede/r Teilnehmende gießt am Freitagnachmittag ein individuelles Kunstwerk in Acryl (ca. 30*40 cm) - Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Dozentin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in eine Acrylic Pouring Technik eingeführt. Über 30 fantastisch leuchtende Acrylfarben warten auf dich! Weitere Infos und Bildbeispiele siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
14:00 - 17:30 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Samstag, 13.11.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
15:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen

Sonntag, 14.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Zionskirche Worpswede
Texte und Musik zum Volkstrauertag

Mitwirkende - Texte
Pastor Jörn Contag, Dr. Narciss Göbbel,
Detlef Schobeß, Dr. Hans Ganten
Mitwirkende - Musik
Bernd Schlott - Saxophon und Klarinette
Ulrike Dehning - Orgel
Kompositionen von Bernd Schlott, Juan María Solare
und Johann Sebastian Bach
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 15.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 16.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen

Mittwoch, 17.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen

Donnerstag, 18.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Freitag, 19.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Workshop Acrylic Pouring Art
Bring mehr Farbe in dein Leben! Jede/r Teilnehmende gießt am Freitagnachmittag ein individuelles Kunstwerk in Acryl (ca. 30*40 cm) - Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig. Im Atelier Meermaid Art werden max. 4 Teilnehmer durch die Dozentin Andrea Christiane Spring individuell betreut und Schritt-für-Schritt in eine Acrylic Pouring Technik eingeführt. Über 30 fantastisch leuchtende Acrylfarben warten auf dich! Weitere Infos und Bildbeispiele siehe unter www.meermaid-art.de
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
14:00 - 17:30 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Samstag, 20.11.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Büchermarkt in der Bötjerschen Scheune
Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, öffnen sich in diesem Jahr am Samstag, 20., und Sonntag, 21. November 2021, jeweils von 11 bis 18 Uhr, wieder die Tore der Bötjerschen Scheune, während im direkt gegenüberliegenden Rathaus zur gleichen Zeit der Worpsweder Kunsthandwerkermarkt stattfindet. Das Angebot umfasst mehr als 10.000 gebundene Werke und Taschenbücher aus nahezu allen Rubriken.

Neben den Winzern, die in der Scheune ihre fränkische Weinvernissage zur gleichen Zeit abhalten, wird die Stiftung mit Unterstützung vieler Freundeskreismitglieder ein reichhaltiges Buffet mit Kaffee, Tee, Kaltgetränken, selbstgebackenem Süßem und Salzigen vorbereiten, wenn es die Lage zulässt.

Alle Erlöse kommen ausschließlich der Stiftung und ihren Projekten zu Gute!
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Kunsthandwerkermarkt Worpswede
Hochwertiges und ausgefallenes Kunsthandwerk hat eine lange Tradition Worpswede.
Am 20. und 21. November zwischen 11 und 18 Uhr können Besucher:innen im Rathaus und im Außenbereich nicht nur Unikate und Kleinserien aus den Bereichen Gold- und Silberschmiedekunst, Holzverarbeitung und Keramik in vielfältiger Auswahl sehen. Es werden auch Lederarbeiten, Werke aus Porzellan, Glas, Stein, Textil, Metall und Papierarbeiten gezeigt.
Die Ideen für die Gestaltung neuen Kunsthandwerks gehen nicht aus und halten die Tradition in Worpswede aufrecht. So bereichert seit über 30 Jahren die Veranstaltung das Künstlerdorf mit der Präsentation einer breiten Auswahl an zeitgenössischem Kunsthandwerk.
Worpswede
Bauernreihe 1, Rathaus Worpswede
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen

Sonntag, 21.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Büchermarkt in der Bötjerschen Scheune
Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, öffnen sich in diesem Jahr am Samstag, 20., und Sonntag, 21. November 2021, jeweils von 11 bis 18 Uhr, wieder die Tore der Bötjerschen Scheune, während im direkt gegenüberliegenden Rathaus zur gleichen Zeit der Worpsweder Kunsthandwerkermarkt stattfindet. Das Angebot umfasst mehr als 10.000 gebundene Werke und Taschenbücher aus nahezu allen Rubriken.

Neben den Winzern, die in der Scheune ihre fränkische Weinvernissage zur gleichen Zeit abhalten, wird die Stiftung mit Unterstützung vieler Freundeskreismitglieder ein reichhaltiges Buffet mit Kaffee, Tee, Kaltgetränken, selbstgebackenem Süßem und Salzigen vorbereiten, wenn es die Lage zulässt.

Alle Erlöse kommen ausschließlich der Stiftung und ihren Projekten zu Gute!
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Kunsthandwerkermarkt Worpswede
Hochwertiges und ausgefallenes Kunsthandwerk hat eine lange Tradition Worpswede.
Am 20. und 21. November zwischen 11 und 18 Uhr können Besucher:innen im Rathaus und im Außenbereich nicht nur Unikate und Kleinserien aus den Bereichen Gold- und Silberschmiedekunst, Holzverarbeitung und Keramik in vielfältiger Auswahl sehen. Es werden auch Lederarbeiten, Werke aus Porzellan, Glas, Stein, Textil, Metall und Papierarbeiten gezeigt.
Die Ideen für die Gestaltung neuen Kunsthandwerks gehen nicht aus und halten die Tradition in Worpswede aufrecht. So bereichert seit über 30 Jahren die Veranstaltung das Künstlerdorf mit der Präsentation einer breiten Auswahl an zeitgenössischem Kunsthandwerk.
Worpswede
Bauernreihe 1, Rathaus Worpswede
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
11:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Kunst als Geschenk
Ausstellungseröffnung:
Kunst und Kunsthandwerk, meist in kleinen Formaten vom Aquarell über Zeichnungen bis zu Schmuck, Keramik und Holzobjekten
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:30 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpsweder Orgelmusik
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen

Montag, 22.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen

Dienstag, 23.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 24.11.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Hamburgische Sezession
Die Hamburgische Sezession wurde 1919 als eine der letzten Sezessionsgruppen in Deutschland gegründet.
Ihre Bedeutung reicht weit über die Grenzen der Hansestadt Hamburg hinaus.
Erstmals wird sie in unserer Region gezeigt.


Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website:
https://www.kunststiftung-lilienthal.de/aktuelle-ausstellung/

Copyright der Fotos: Pressestelle Lilienthaler Kunststiftung
Friedrich Ahlers-Hestermann (1883 – 1973) Einsamkeit / Drinnen und Draußen, 1933
Lilienthal
Trupe 6, Kunststiftung Lilienthal
14:00 - 18:00 Uhr
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