Walter Niemann - Ein Tausendsassa aus Worpswede
WALTER NIEMANN: Der Maler, Bildhauer und Graphiker Walter Niemann und seine Ehefrau, die Hörspielmacherin Charlotte Niemann gehörten zur zweiten Generation der Künstlerkolonie Worpswede und prägten diese ab1945 maßgeblich. 1915 in Hamburg geboren, besuchte Walter Niemann wiederholt Worpswede, was er seit 1941 zu seinem Wohnort machte.
Nach einer Malerlehre, Meisterprüfung und Militärdienst knüpfte Walter Niemann als Künstler unmittelbar an die erste Künstlergeneration an und erweiterte mit seinen Materialbildern, kunsthandwerklichen Objekten und seiner Vielseitigkeit das künstlerische Spektrum des Ortes. Oft und gerne wird Walter Niemann als „Tausendsassa“ bezeichnet. Er produzierte unablässig Kunstwerke und benutzte dafür verschiedenste Materialien wie etwa Holz und Stein, diverse Metalle, Glas und Keramik aber auch Alltagsgegenstände wie Schrauben, Nägel und Orgelpfeifen. In den 1950er, 60er und 70er Jahren nahm Niemann regelmäßig an Kunstausstellungen teil und erhielt zahlreiche öffentliche Aufträge. 1986 starb Niemann und liegt heute auf dem Worpsweder Friedhof begraben.
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28865 Lilienthal
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